Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

STUDIUM & FREIZEIT

StuPa: Das ist ja fast wie im Kindergarten hier

Jeden Monat treffen sich 37 Parlamentarier*innen im Studierendenparlament (StuPa) der Universität Duisburg-Essen. Pünktlich wird die Sitzung gestartet, vom Allgemeinen Studierendenausschuss berichtet und über verschiedene Anträge abgestimmt. Soweit die Theorie.
 

Master-Studierende müssen Vorrang haben

Nach der beinahe schon provinziellen Menschenleere an den Campussen in der vorlesungsfreien Zeit, drängen wissensdurstige Studierende wieder in die Seminarräume. Während sich die Einen wohlbehütet in den oftmals bunker-ähnlichen Räumlichkeiten der akademischen Bildung widmen können, ist Anderen der Seminarplatz nicht sicher. Gerade in den Geisteswissenschaften gibt es immer wieder das Problem, dass viele Studierende beim -Lotto kein Glück hatten und auf das Erbarmen der Dozierenden hoffen oder in universitären Hunger Games um den ersehnten Kursplatz kämpfen müssen.
 

Studierendenwerk will Werbung für Rüstungsgüter ausschließen

An der Universität Duisburg-Essen (UDE) war im Februar über zwei Wochen eine Werbung des Rüstungskonzerns Rheinmetall geschaltet. Nach einer Anfrage der akduell an das Studierendenwerk soll Werbung für militärische Produkte, Rüstungsgüter und Arbeitgeberwerbung für Waffenhersteller nun vertraglich ausgeschlossen werden. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) begrüßt die Entscheidung.
 

Ein Fünftel des AStA-Etats ist schon weg

Wenn es um Pünktlichkeit geht, könnte der AStA der Deutschen Bahn ernsthafte Konkurrenz machen. Mit rund 30 Minuten Verspätung tagte die Studierendenvertretung aus Grüner Hochschulgruppe (GHG), Juso Hochschulgruppe (Jusos) und Linker Liste (LiLi) am Dienstag, 17. April, in Duisburg. Etwas schneller als sonst sollte es gehen, auf ausschweifende oder wiederholende Aussagen sollte man in Zukunft verzichten, betont Vorsitzende Carlotta Kühnemann (LiLi) mit Nachdruck. Zu diskutieren gab es Einiges: Im Fokus standen verschiedene Anträge zu Veranstaltungen, die der AStA mit einer Ausnahme allesamt annahm. Eine Bewilligung von 4.855 Euro versprach er allein in der ersten Sitzung des Haushaltsjahres. Innerhalb eines Jahres hat der AStA für Anträge von Gästen ein Gesamtetat von 25.000 Euro zu Verfügung. Das jetzt bereits fast ein Fünftel dessen verteilt wird, sei kein Problem, meint Co-Vorsitzender Marcus Lamprecht (GHG). Auf anderen Sitzungen würden weniger Anträge eingereicht, sodass sich die Ausgaben ausgleichen würden.
 

Wasserschaden im Wohnheim des Studierendenwerks

Von 2011 bis 2013 kernsaniert und trotzdem gibt es Wohnungsmängel: Im Wohnheim des Studierendenwerks in der Eckenbergstraße in Essen-Kray gibt es Reparaturbedarf. Ein Student muss seit Monaten mit einem Wasserschaden über seiner Wohnung leben.
 

Marxloh entscheidet, wie das Brautpaar aussieht

No-Go-Area, Problemviertel, Bronx von Duisburg: Die Medien zeichnen ein nicht gerade glamouröses Bild von Marxloh. Doch entspricht das der Wahrheit? Studierende der Soziologie an der Universität Duisburg-Essen haben sich im Rahmen eines Lehrforschungsprojekts genauer mit der bekannten Hochzeitsmeile beschäftigt. Ihre Ergebnisse trugen sie am vergangenen Mittwoch, 11. April, am Campus in Duisburg vor.
 

Digitale Wahlen an der Universität Duisburg-Essen sorgen für Diskussion

Internet-Links statt Stift und Papier: An der Universität Duisburg-Essen sollen Gremienwahlen bald digital stattfinden. Kritiker*innen wenden derweil ein, dass Wahlgrundsätze beeinträchtigt werden könnten.
 

Vorlesungsreihe an der UDE: "We don’t need another hero?"

Sie sind irrsinnig-besonders. Sie haben Grausames durchgemacht und dennoch nicht den Glauben verloren. Und sie retten meist die ganze Welt. Gelegentlich sogar das Universum. Held*innen sind eben super. Die elfteilige Vorlesungsreihe „We don’t need another hero?“, die vom 17. April bis zum 10. Juli an der Universität Duisburg-Essen (UDE) stattfindet, stellt nicht nur Klischees infrage, sondern begutachtet die sogenannten Held*innen aus aktuellen Serien und Filmen mit wissenschaftlicher Akribie. Und das auf Englisch.
 

Wieso Sorgearbeit abgewertet wird und wie man das ändern könnte

ak[due]ll:
 

AStA eröffnet Freiraum in Duisburg

Mit der „Kellerwoche“ startete am Montag, 9. April, ein vom AStA mitgetragenes Projekt: der Freiraum. Der Raum LF 016 im AStA-Keller in Duisburg ist ab Montag von 12 bis 18 Uhr für alle Studierenden geöffnet. Angedacht ist er als unkommerzieller Raum direkt auf dem Campus, in dem gechillt, gelernt oder sich ausgetauscht werden kann.
 

Was passiert in der Fachschaftskonferenz?

 

Raum der Stille: Streit um rituelle Handlungen