Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

STUDIUM & FREIZEIT

Water Science – Das mit dem Wasser

Wasser ist überall um uns herum.

[Foto: Magdalena Kensy]

08.07.2019 12:36 - Magdalena Kensy

„Wasser ist eine der kostbarsten Ressourcen der Erde.“das ist der erste Satz, mit dem die UDE für den Studiengang Water Science wirbt. Um zu verstehen was dieser Studiengang beinhaltet und welche Berufsaussichten er bereithält, das erklärt uns Anna*, die Water Science aktuell im zweiten Fachsemester studiert.  

Wasser kennt Jede*r. Es sollte  genug davon über den Tag getrunken werden, im Sommer ist es perfekt, um sich im Pool abzukühlen und nicht zu vergessen die wohltuende Dusche nach einem stressigen Tag. Doch in Zukunft damit arbeiten? Ja, ganz genau findet Anna: „Man kann verschiedene Dinge nach dem Studium machen, zum Beispiel im Klärwerk oder im Wasserwerk arbeiten. Sowas wie Stadtplanung kann man damit auch machen.“

Doch damit ist es nicht getan. Anna führt weiter aus, dass Qualitätskontrollen für die Pharmaindustrie oder die Überprüfung der Abwasserkontrollen ein weiterer Zweig für Wasserwissenschaftler*innen sind. Wer den Wunsch hat ins Ausland zu gehen oder zu reisen in Verbindung mit dem Beruf, kann auch hier ein Themenfeld wählen, in dem zum Beispiel in Entwicklungsländern die Wasserqualität verbessert werden soll. 

Zu Beginn des Studiums beläuft sich die Zahl der Eingeschriebenen auf 90 Studierende. Am Ende des ersten Semesters sind es nur noch 15 Student*innen die an den Vorlesungen teilnehmen. Hauptgrund dafür ist, findet Anna, dass Water Science NC-frei ist und Viele es als Übergang sehen, bis sie etwas Anderes gefunden haben oder sie merken, dass es ist nicht das Richtige für sie ist. 

Mehr als nur Bio und Chemie     

Auf die Frage, warum sie Water Science als  Studiengang gewählt hat, erklärt Anna: „Ich finde die Mischung aus Biochemie und Mikrobiologie sehr interessant. Es ist nicht nur ein Fachgebiet, sondern ein Zwischending, das wird immer gesucht.“

Zu ungefähr 60 bis 70 Prozent besteht der Studiengang aus Chemie und  Biologie, vor allem am Ende Mikrobiologie, gibt Anna zu bedenken. Der Studiengang ist sehr naturwissenschaftlich geprägt. Auch Physik und Mathe spielen eine wichtige Rolle. „Wenn man sich wirklich für Chemie und Biologie interessiert und dafür großes Interesse mitbringt braucht man keine Bedenken zu haben, da im ersten Semester die Grundlagen dieser Schulfächer wiederholt werden.Man spezialisiert sich aber auch zum Ende hin immer mehr in Richtung Wasser. Am Anfang ist es halt allgemein Chemie, aber es gibt dann auch Vorlesungen die heißen Wasserchemie.“

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Auf die Frage hin, ob es auch eine praktische Anwendung gibt, kann Anna nur erläutern, dass es insgesamt sehr theoretisch bleibt und Praxis nur im Bereich des Praktikums stattfindet. Dabei wird den Studierenden zum Beispiel das Mikroskopieren  nähergebracht. Anna hat jedoch einen Kritikpunkt: „Im Praktikum selbst, besonders zu Beginn, wird man ziemlich allein gelassen. Man hat dann vielleicht einmal mikroskopiert und dann lassen sie dich da alleine stehen.“ Ein klarer Verbesserungsvorschlag wäre, die Erstsemester im praktischen Teil mehr an die Hand zu nehmen, weil im Verlauf des Studiums immer weniger Vorlesungen gehalten, dafür jedoch mehr Praktika durchgeführt werden.

Selbst wenn man sich nicht für Water Science direkt interessiert, rät: „Als Biologe oder nur Chemiker zum Beispiel, hat man meist schlechtere Chancen, aber so ist es etwas Interdisziplinäres. Heute musst du schon Mehreres können, da reicht eine Sache nicht aus.“ 

*Name von der Redaktion geändert

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