Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

STUDIUM & FREIZEIT

UDE: Neue Nutzunsbedingungen der UB

Weiterhin können Studierende die Bibliotheken nur zur Leihe von Medien aufsuchen. [Foto: David Peters]
​​​​​​​17.01.2021 19:25 - Erik Körner

Gemäß der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW, gültig ab dem 11. Januar, passt die Universitätsbibliothek der Universität Duisburg-Essen ihr Angebot an. Studierendenvertreter:innen kritisieren die Maßnahmen.

Ab dem 11. Januar ist nur noch die Abholung zuvor bestellter Medien in der Universitätsbibliothek (UB) der Universität Duisburg-Essen (UDE) möglich. Das gab das Team der UB bekannt. Erst nach Erhalt einer Abholbescheinigung ist der Zutritt zur UB gestattet. Danach stehen die bestellten Medien fünf Tage lang zur Abholung bereit. Die Rückgabe kann an drei Stationen erfolgen: den Ausleihtheken, Rückgabeautomaten sowie Rückgabeboxen. Eine Rückgabe via Box an der Fachbibliothek LK ist aktuell nicht möglich.

Damit reagiert die UDE auf die aktualisierte Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die ebenfalls ab dem 11. Januar gilt. Laut derer ist in allen Bibliotheken nur die „Abholung und Auslieferung bestellter Medien sowie deren Rückgabe zulässig“.

Die UB weist außerdem ausdrücklich darauf hin, dass der Bibliotheksbesuch ausschließlich mit einem Mund-Nasen-Schutz gestattet ist; ebenso müssen Besucher:innen an ihren Bibliotheksausweis denken. Um im Fall einer Ansteckung mit dem Corona-Virus Infektionsketten nachverfolgen zu können, registriert die UB weiterhin die Daten aller Besucher:innen. 

So sieht es an anderen Unis aus

Die Bibliotheken der Technischen Universität Dortmund (TU Dortmund) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) – beide Universitäten bilden mit der UDE die Universitätsallianz Ruhr – haben noch keine Updates bezüglich der neuen Coronaschutzverordnung bekannt gegeben. Bisher galten und gelten folgende Regeln: An der RUB ist nur die Ausleihe gestattet, nicht aber das Lernen vor Ort. An der TU Dortmund sind die Zentralbibliothek und die Emil-Figge-Bibliothek ausschließlich zur Bearbeitung und Vorbereitung termingebundener Prüfungen zur Ausleihe geöffnet. Lediglich eingeschriebene Studierende der beiden Universitäten dürfen dort momentan Medien ausleihen. Alle drei Bibliotheken bitten darum, auf ihre digitalen Angebote zurückzugreifen.

Update 19. Januar: In der UB der RUB dürfen auch externe Studierende seit dem 18. Januar wieder Medien ausleihen. In der Zentralbibliothek und der Emil-Figge-Bibliothek der TU Dortmund ist seit dem 13. Januar lediglich die Ausleihe und Rückgabe zuvor bestellter Medien möglich. Die Bibliotheken beider Universitäten können weiterhin nicht als Lernplätze genutzt werden.

Verschiedene Studierendenvertretungen äußerten Kritik an den Maßnahmen, auch wenn sie diese grundsätzlich begrüßen. Carlotta Kühnemann aus dem Vorstand des freien zusammenschlusses der studierendenschaften (fzs), konstatiert: „Die Folgen der Maßnahmen, wie geschlossene Bibliotheken, dürfen nicht erneut zulasten der Studierenden gehen.“ Auch der Wegfall dezidierter Arbeits- und Lernorte durch den eingeschränkten Zugang zu Bibliotheken gibt den Studierendenvertreter:innen Grund zur Sorge. „Für Studierende mit Kindern oder anderen Pflegeaufgaben bedeutete eine Schließung der Bibliotheken auch, dass sie in den nächsten Wochen keinen ruhigen Ort zum Arbeiten haben“, beanstandet Andreas Bauer, Sprecher der Landesstudierendenvertretung Baden-Württemberg. Wann die Bibliotheken das Arbeiten vor Ort wieder ermöglichen werden, ist derzeit unklar. Weitere Updates könnten ab dem 1. Februar folgen, mit dem Ende der aktuellen Verlängerung der Kontaktbeschränkungen in NRW.

Die UB der UDE hat akduell auf Fehler in diesem Artikel hingewiesen. Die betroffenen Stellen wurden korrigiert.

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