Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

STUDIUM & FREIZEIT

Startschuss für Freestyle Physics

 Knobeln, tüfteln und experimentieren [Symbolfoto: pixabay]
25.02.2020 14:57 - Magdalena Kensy

Tüftler*innen aufgepasst: Die neuen Aufgaben von freestyle-physics der Universität Duisburg-Essen (UDE) warten auf euren Eifer und euer technisches Geschick. Teams der Schulklassen 5 bis 13 haben bis zum Sommer die Chance, sich kreative Lösungen für spannende Aufgaben auszudenken. Diese werden vom 15. bis zum 19. Juni am Campus Duisburg vor einer Jury, bestehend aus Professor*innen des Fachbereichs Physik, bewertet. 

Was haben ein selbstlaufender Fußball, ein Luftkissenfahrzeug und ein Solarofen gemeinsam?
All diese und noch mehr unglaubliche Ideen sind Aufgaben des diesjährigen freestyle physics. Doch jede Aufgabe muss auch ein paar Anforderungen erfüllen. Zum Beispiel muss eineselbst gebaute Konstruktion dafür sorgen, dass sich der Fußball selbstständig in eine vorbestimmte Richtung bewegt. Das Luftkissen soll sich entlang einer ein Meter langen Messstrecke bewegen und muss eine Fahrzeit von genau zehn Sekunden einhalten. 

„Freestyle-physics ermöglicht Schülern naturwissenschaftliches Denken und Arbeiten zu erproben.“

Schon eine einfach Papierbrücke zu bauen, scheint nicht leicht. Was, wenn sie außerdem noch klapp-, ausfahr- und zerlegbar sein soll? Um zu testen, ob das Konstrukt stabil genug ist, soll sie mit einem minimalen Eigengewicht einen Abstand von 80 Zentimeter überbrücken und dabei ein Gewicht von 400 Gramm tragen. 

Wer den Wunsch hat Raketenwissenschaftler*in zu werden, kann sich an der Konstruktion einer Wasserrakete versuchen. Eine PET-Flasche soll  mit Hilfe von Wasser und fünf Bar Druck möglichst rasant nach oben starten und sich lange in der Luft halten.

Mercator stiftet Geld für den Wettbewerb

Die letzte der fünf Aufgaben ist ein Solarofen. Dabei soll eine vorgegebene Menge Wasser mit Wärmestrahlung möglichst effektiv aufgeheizt werden. Als Sonnenersatz dient ein Infrarotstrahler mit 100 Watt Leistung.

Die Stiftung Mercator stellt das nötige Geld für den Wettbewerb. Geschäftsführer Dr. Wolfgang Rohe erklärt das Engagement: „Freestyle-physics ermöglicht Schülern, auf kreative und spielerische Weise naturwissenschaftliches Denken und Arbeiten zu erproben. Wir fördern den Wettbewerb, um junge kluge Köpfe für die Wissenschaft zu begeistern.“
Wer Interesse hat, kann sich bis zum 1. Juli anmelden. Besonders kreative oder originelle Lösungen der Jung-Physiker*innen erhalten Sonderpreise, die einen Bezug zu Physik und Technik haben. Des Weiteren wird ein attraktives Rahmenprogramm mit Laborführungen, Vorträgen und Experimentalpraktika geboten.
 

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Die Akkus sollen unter anderem in weniger als 30 Minuten voll aufladen und länger haltbar sein.
 

Ombudsstelle: Ein Ort für eure Sorgen

Bei der Ombudsstelle des Akademischen Beratungszentrums der UDE kann euch bei Sorgen und Problemen helfengeholfen werden.
 

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