Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

STUDIUM & FREIZEIT

Staatsanwaltschaft durchsucht den AStA der Universität Duisburg-Essen

23.04.2013 14:01 - Maren Wenzel

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei, sowie ein Wirtschaftsreferent haben heute morgen erneut die Räumlichkeiten des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) auf dem Campus Essen nach Vorlage eines Dursuchungsbeschlusses durchsucht. Aus dem Finanzbüro, dem Vorsitzbüro, den zwei Lagern und dem Archiv wurden kistenweise Aktenordner in den blauen Wagen der Ermittlungsbehörden gebracht. Von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr hielten sich die Ermittlungsbehörden im AStA auf.

„Wir haben einen Durchsuchungsbeschluss für diese Räumlichkeiten, die Vorwürfe sind aus der Presse bekannt“, bestätigt die Staatsanwältin Dr. Sonja Hüppe gegenüber der akduell. „Es geht um laufende Ermittlungen zum Vorgänger-AStA um Eißmann, Bauer und Schön“, () so der AStA-Vorsitzende Felix Lütke kurz nach der Durchsuchung.

Die Ermittlungsbehörden kamen heute morgen ohne Ankündigungen. In den Umzugskisten landeten dabei vor allem frühere Akten: „Es geht um den Zeitraum vor März 2012“, so Lütke. Im März 2012 löste die Juso Hochschulgruppe gemeinsam mit der Grünen Hochschulgruppe den lange vom RCDS geführten AStA ab. Seit Sommer 2011 ermittelte die Staatsanwaltschaft da jedoch schon gegen ehemalige Referent*innen. Unter anderem wegen des Verdachts auf Veruntreuung gegen Borislav Schön und vermutlich andere ehemaligen Studierenden-Vertreter*innen wird ermittelt ().

Schon im vergangenen Jahr durchsuchte die Staatsanwaltschaft den AStA. Die heutige Durchsuchung diente nun zur weiteren Vervollständigung der Aktenlage. „Zum aktuellen Stand der Ermittlungen haben wir aber keine Informationen“, sagt Lütke. „Wir finden es aber gut, dass die Machenschaften des alten AStAs endlich restlos juristisch aufgearbeitet werden“, so Lütke abschließend.

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