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STUDIUM & FREIZEIT

Prokrastination? Nein Danke! – 5 Tipps, wie Du Hausarbeiten besser bewältigst

Hausarbeiten schreiben bedeutet für viele Studierende schlaflose Nächte. (Symbolbild: Jacqueline Brinkwirth)

18.02.2019 13:01 - Jacqueline Brinkwirth

 

In den meisten Fachbereichen deutscher Universitäten sind wissenschaftliche Hausarbeiten ein elementarer Teil des Studiums. Für viele Studierende wird die rechtzeitige Abgabe jedoch zur Hürde. Was Prokrastination ist und welche Tipps helfen können.

Statt wohlverdienter Ferien wartet auf viele Studierende in der vorlesungsfreien Zeit noch jede Menge Arbeit in Form von wissenschaftlichen Hausarbeiten. Anmeldefristen und Abgabedaten setzen einige jedoch so unter Druck, dass sie schriftlichen Studienleistungen kaum oder gar nicht in der dafür vorgesehenen Zeit fertigstellen können. Das Problem: Prokrastination oder auch pathologisches Aufschieben von unangenehmen Tätigkeiten. Häufig wird das auf schlechte Organisation oder Faulheit der Studierenden zurückgeführt. Die psychotherapeutische Ambulanz der Uni Münster zeichnet ein differenzierteres Bild. Prokrastination sei bei Einigen vielmehr „ein ernsthaftes Problem der Selbststeuerung“. Für besonders schwerwiegende Fälle gibt es deswegen bereits vielerorts Beratungs- und Hilfsangebote. Für die Übrigen der „Mach‘ ich morgen“-Fraktion können diese Tipps helfen, Hausarbeiten besser zu bewältigen.

1. Gut organisiert ist halb gewonnen

Was viele Eltern nicht oft genug wiederholen können, ist auch fürs Studium eine gute Richtlinie: Ordnung ist das halbe Leben und mindestens ein Drittel deiner Hausarbeit. Versuche bereits während des Semesters Organisatorisches wie Themenabsprache, Konzept und Formalia abzuklären. Das schafft nicht nur eine gute Arbeitsgrundlage, sondern gibt dir auch mehr Zeit, dich auf die Recherche und den Schreibprozess zu konzentrieren.

2. Mehr Zeit einplanen

Du bist dir sicher, dass du 20 Seiten in einer Nacht schreiben kannst?  Ein Hoch auf deinen Optimismus, allerdings gelingt den Wenigsten unter Zeitdruck und Schlafmangel eine herausragende Hausarbeit. Daher gilt: Plane wenn möglich für alle Arbeitsschritte doppelt so viel Zeit ein. Das gibt dir im Notfall einen Puffer, falls ein Buch nicht ausleihbar ist oder das Thema komplexer als angenommen. Vielleicht klappt es dann sogar mit dem Korrekturlesen.

3. Gönn‘ dir mal ne Pause!

Nur wer ausgeruht und aufnahmefähig ist, kann auch effektiv arbeiten. Richte dir feste Arbeitszeiten ein – zum Beispiel montags, mittwochs und freitags von 10 bis 16 Uhr – und halte dich daran. Der Vorteil: Du musst nicht ständig Arbeitszeit und Freizeit neu festlegen und kannst die freien Stunden ohne schlechtes Gewissen mit deinen Lieblingsbeschäftigungen verbringen.

Versuche, mit dem kleinsten Arbeitsschritt anzufangen und darauf aufzubauen.

4. Bei Schwierigkeiten nicht verzweifeln

Wenn das Zitieren partout nicht klappen will oder dir allein arbeiten Kopfschmerzen bereitet, musst Du nicht sofort das Handtuch werfen. Für (fast) alle Probleme gibt es eine Lösung: Dozierende, Sekretariate und Fachschaften* sind bei einer Vielzahl fachbezogener Fragen der*die richtige Ansprechpartner*in. Wenn Du lieber im Rudel an deiner Arbeit schreibst, bieten viele Universitäten betreute Veranstaltungen wie die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“. Informiere dich rechtzeitig über passende Hilfsangebote, um Panik in letzter Minute zu vermeiden.

5. Anfangen, anfangen, anfangen!

Du bist müde, es regnet und eigentlich läuft ja auch gerade der neue Bachelor…? Der richtige Moment, um mit deiner Hausarbeit anzufangen, wird nie kommen – irgendwas ist ja schließlich immer. Versuche, mit dem kleinsten Arbeitsschritt anzufangen und darauf aufzubauen. Im besten Fall findest du so schnell heraus, wo genau es hakt und kannst dann gezielt nach einer Lösung suchen. Das Schönste daran: Je früher du anfängst, desto früher bist du deine Hausarbeit los!

*Anm. d. Red.: Fachschaften dürfen keine rechtsverbindlichen Aussagen treffen.

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