Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

STUDIUM & FREIZEIT

Konzept für Präsenzprüfungen an der UDE

Bei den bevorstehenden Prüfungen muss auf den Mindestabstand geachtet werden.

[Foto: Sophie Schädel]

29.05.2020 10:47 - Alexander Weilkes

Ab dem 1. Juni finden wieder Prüfungen an der Universität Duisburg-Essen (UDE) statt. Die UDE hat dazu ein Maßnahmenkonzept herausgegeben, das die Organisations- und Schutzmaßnahmen für Präsenzprüfungen beschreibt. Die wichtigsten davon haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Mündliche und schriftliche Prüfungen sind an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen wieder erlaubt. Damit das gesundheitliche Risiko minimiert wird und die geltenden rechtlichen Vorgaben eingehalten werden, hat die UDE ein Maßnahmenkonzept erarbeitet. Die Raumvergabe der zentral verwalteten Prüfungsräume erfolgt über das Dezernat Gebäudemanagement. Dieses stellt auch die Einhaltung der Maßnahmen sicher. Für Räume, die nicht zentral gebucht werden, ist die jeweilige Fakultät, die die Prüfungen abhält, verantwortlich.

Regelungen für schriftliche Prüfungen

Für alle Prüfungsräume gilt, dass eine ausreichende Belüftung gewährleistet wird. Die Anzahl der Prüfungsteilnehmer*innen ist grundsätzlich nicht begrenzt. Anhand der Raumgröße und der Beachtung des Mindestabstands ergibt sich jedoch eine maximal mögliche Anzahl an Sitzplätzen. Mitarbeiter*innen des Dezernat Gebäudemanagement kennzeichnen die nutzbaren Sitzplätze sowie Eingangs- und Ausganswege. Nicht nutzbare Sitzplätze werden gesperrt oder entfernt.

Ein externer Sicherheitsdienst kontrolliert den Zugang zu den Gebäuden, in denen Prüfungen stattfinden. Dazu werden die Anmeldelisten der Fakultäten herangezogen. „Eine Identitätsprüfung mit dem Ergebnis einer verbindlichen Liste der Prüfungsteilnehmer wird hier nicht vorgenommen“, heißt es in dem Dokument der Universität. An den Gebäudeeingängen besteht die Möglichkeit zur Händedesinfektion. Ein Mund-Nase-Schutz muss beim Eintritt in das Gebäude getragen werden. Eine begrenzte Anzahl an Schutzmasken wird an den Eingängen bereitgestellt. Prüflinge werden mittels eines Leitsystems und Mitarbeiter*innen des Sicherheitsdienstes innerhalb des Gebäudes zum Prüfungsraum geleitet. Zu anderen Personen ist der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Nachdem der Sitzplatz erreicht wurde, darf der Mund-Nase-Schutz von den Prüflingen abgesetzt werden.

Die Identität der Prüflinge wird entweder beim Betreten des Prüfungsraumes kontrolliert oder nachdem der zugewiesene Sitzplatz eingenommen wurde. Sowohl die prüfende Aufsichtsperson als auch der Prüfling müssen dabei einen Mund-Nase-Schutz tragen. Vor Beginn der Klausur wird auf die geltenden Hygienevorgaben hingewiesen. 

Beim Verlassen des Raums während oder nach der Prüfung, ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen. Ebenfalls gilt es, den Mindestabstand zu wahren. Die Maßnahmen gelten ebenfalls für die Nutzung der Sanitärräume. Beim Verlassen des Prüfungsraums respektive des Gebäudes sind die gekennzeichneten Wege zu benutzen.

Der*die Prüfer*in muss den (nummerierten) Sitzplatz der jeweils zu prüfenden Person dokumentieren. Sollte sich während der Prüfung der vorgegebene Sicherheitsabstand in besonderen Fällen nicht einhalten lassen und der Prüfling keinen Mund-Nase-Schutz tragen, muss der*die Prüfer*in eine FFP2-Maske ohne Ventil tragen. Weitergehende Informationen sind dem eingangs verlinkten Dokument der Universität zu entnehmen. 

Bei nicht zentral gebuchten Prüfungsräumen muss die Raumbestuhlung von den entsprechenden Organisationseinheiten der Prüfungen vorgenommen werden. Im Dokument der Universität finden sich Empfehlungen dazu. 

Regelungen für mündliche Prüfungen

Die Raumvergabe für die mündlichen Prüfungen wird durch die jeweiligen Fakultäten respektive zuständigen Bereiche organisiert. Ausgenommen davon ist die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH). Eine Fläche von 10,5 Quadratmetern pro anwesender Person während der Prüfung ist für die Auswahl der Raumgröße zu beachten. Darüber hinaus wird empfohlen, eine Plexiglas-Abtrennung zwischen den Anwesenden zu platzieren. Insbesondere Tischflächen sind entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts vorab zu reinigen. Maximal zwei Personen dürfen gleichzeitig geprüft werden.

Bei Einzelprüfungen wird eine Abholung und Rückführung zwischen Gebäudeeintritt und Prüfungsraum empfohlen. Erscheint eine größere Anzahl von Prüflingen, müssen anhand entsprechender Maßnahmen (zeitliche Staffelung, Zutrittssteuerung) Menschenansammlungen vermieden werden. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ist auch hier verbindlich.

Darüber hinaus gelten die Maßnahmen beim Eintritt und innerhalb der Gebäude, wie für die schriftlichen Prüfungen beschrieben wurde. Während der Dauer der Prüfung ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes nicht notwendig. Zusätzlich muss der Prüfungsraum zwischen jeder Prüfung 10 Minuten durchlüftet werden. 

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