Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

STUDIUM & FREIZEIT

–>Mein Campuserlebnis<–

30.10.2018 13:10 - Maren Wenzel

In unserem Campuserlebnis fragen wir euch, was euch rund ums Studium so passiert. Ob das nun neue Freundschaften oder steinalte Prüfungsordnungen sind: Ihr berichtet uns von eurem Alltag an der Uni und wir drucken es ab. Dieses Mal erzählt uns Sven, Informatikstudent im ersten Semester auf dem Campus Duisburg, über seine Verständnisprobleme mit Mathe-Dozierenden.

Eine totale Abschreckung für alle.

„Ich kam in die Übung zur Diskreten Mathematik und der Dozent hat einfach sehr oft gedankenverloren durch den Raum geschaut. Sachen, die wirklich schwer waren, hat er für komplett selbstverständlich gehalten. Er ist auf kaum eine Frage eingegangen und wenn er auf sie eingegangen ist, dann hat er sie sehr, sehr schwer erklärt. Auch in einer Sprache, die wir nicht verstanden haben. Und das im ersten Semester in der ersten Übung. Eine totale Abschreckung für alle.”

Sven ist nicht allein mit der Problematik, erzählt er. „Mathematik ist für Informatiker in der ersten Vorlesung sowieso schon schwer. Und die Übung ist dann noch viel härter. Man muss Vorlesungen besuchen, die Übung besuchen und wie in meinem Fall noch beide Tutoratstermine.” Einfach weitermachen, das ging aber nicht mit dem Dozenten: „Ich habe die Übung geschoben und warte auf das nächste Semester. Vielleicht habe ich ja Glück mit einem besseren Übungsleiter. Am Ende soll es einfach sein, weil man das mit Schulmathematik vergleichen kann, hat man mir gesagt. Aber ich habe bis zur zehnten Übung einfach gar nichts verstanden.

Sven wünscht sich wie Viele eine andere Herangehensweise der Dozierenden: „Wenn man den Mathe-Dozenten etwas sagen könnte, dann, dass sie mehr auf die Praxis eingehen sollten, wie auf einer FH. Weniger harte Theorie, mehr Praxis. Diese Theoriesprache versteht doch kein Mensch, der neu an einer Universität ist. Das sollte auch direkt in der Vorlesung passieren. Das, was man 15 Minuten lang beweisen muss – und das dann sowieso niemand checkt – sollte am Ende mit ein paar netten und anschaulichen Beispielen belegt werden.”

Ihr habt auch ein Campuserlebnis? Schreibt es uns per Mail an redaktion@akduell.de, über Facebook, Twitter oder Instagram-Direktnachricht.

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