Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

STUDIUM & FREIZEIT

Ich mach Hitzefrei

36 Grad und es wird noch heißer? Bitte nicht! [Symbolbild: pixabay]
​​​​​​​25.06.2019 11:50 - Lena Janßen

Der Sommer ist nun endgültig bei uns angekommen und mit ihm einher gehen allerhand Aktivitäten in der Sonne: Besuche im Freibad, Ausflüge zum See oder Picknicken im Park. Menschen genießen die warmen Temperaturen und haben gemeinsam Spaß. Und ich? Ich würde heiße Tage gerne einfach in meinem Bett verschlafen.

Ein Kommentar von Lena Janßen

Ich gebe es offen und ehrlich zu: Der Winter ist meine liebste Jahreszeit. Ich kann mich mit einer Tasse Tee tief in meine Kissen kuscheln, Wollsocken an den Füßen und Binge Watching meiner Lieblingsserie inklusive. Niemand würde mich dafür verurteilen, denn draußen gehen die Temperaturen gen Null, es wird früh dunkel und es ist einfach das perfekte Wetter um Zeit in seinen vier Wänden zu verbringen. Doch jedes Jahr kommt er wieder – der Sommer. Und weil draußen die Sonne scheint und die Menschen in Freibädern über mehrere Wochen hinweg die Strandliegen mit ihren Handtüchern reservieren, soll ich meine Lieblingsbeschäftigung einfach über Bord werfen und es ihnen gleichtun?

Von wegen Hitzefrei – ich mach’ Urlaub vom Alltag

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Ganz ehrlich: Wenn es statt dem Winterschlaf einen Sommerschlaf gäbe, dann würden meine Liebsten mich den Sommer über kein einziges Mal zu Gesicht bekommen. Oftmals setzt mich das sonnige Wetter nämlich immens unter Druck, meine Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Obwohl die Hitze mich müde und meine Sonnenallergie mich wahnsinnig macht. Ständig muss ich mich mit Lichtschutzfaktor 50 plus eincremen, weil ich sonst aussehen würde wie ein Weißbrot mit Erdbeermarmelade, und außerdem schwitze ich vom Nichtstun. In meinem Bett würde mir all das nicht passieren, im Gegenteil.

Und deswegen habe ich in diesem Sommer für mich beschlossen: Wenn ich keine Lust habe, bei gefühlten 40 Grad im Schatten meine Wohnung zu verlassen, und stattdessen lieber in meinem verdunkelten Schlafzimmer ein Nickerchen mache und Serien schauen möchte – ja – dann mache ich das einfach. Ohne mir Gedanken darüber zu machen, ob meine Freund*innen vielleicht gerade Spaß ohne mich beim Beachvolleyball haben. Es ist absolut in Ordnung, dem gesellschaftlichen Druck nicht standzuhalten und den eigenen Bedürfnissen zu folgen. Am Ende des Tages möchte ich es nämlich mir selbst Recht machen und nicht dem sommerlich motivierten Bewegungsdrang.

Hier lest ihr, warum am Sommer vielleicht doch nicht alles so schlecht ist.
 

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