Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

STUDIUM & FREIZEIT

Hitzefrei an der Universität DUE

25.06.2013 11:00 - Anna Sabi

Wer am Dienstag der vergangenen Woche über das Netzwerk der Universität Duisburg-Essen an Informationen kommen wollte, dürfte dabei gescheitert sein. Nicht nur Studenten und Studentinnen konnten nicht auf die Internetseiten der Uni zugreifen, auch Dozent*innen und Mitarbeiter*innen kamen nicht an ihre Materialien und Mailserver. Das komplette digitale Unileben stand für einen Tag still.

„Wegen technischer Probleme der Klimatechnik stehen z.Zt. zahlreiche IT-Services nicht zur Verfügung. Wir bitten um Geduld“, so zu lesen auf allen Plattformen der Universität Duisburg-Essen am vergangenen Dienstag und Mittwoch. Dazu die meditativ vorbeiziehenden Wolken des Universitätslogos. Sonst nichts.
Aufgrund der Hitze der vorigen Woche fielen in Essen sämtliche IT-Platformen der Universität aus. UDE-Homepage, Duepublico, Moodle, ZIM, HisInOne,  LSF und alle  Mailaccounts der Uni: Nichts war zu erreichen. „Die Klimaanlage im Rechnerraum an der Schützenbahn ist nur für maximal 32 Grad ausgelegt. Als das Thermometer in der letzten Woche jedoch auf 36 Grad stieg, mussten alle Rechner rechtzeitig regelkonform runtergefahren werden, damit kein größerer Schaden entsteht“, sagt Beate Kostka, die Leiterin der Pressestelle der Uni Duisburg-Essen.
Ab Mittwochabend waren dann Teile des UDE-Netzes wieder im Internet aufrufbar. „Die Bestellung der benötigten Ersatzteile für eine Reparatur ist sofort am nächsten Morgen geschehen, daher konnte alles schon früher als gedacht wieder gewohnt genutzt werden“, so Kostka weiter. „Wir gehörten auch zu den Betroffenen. Letztendlich kann man niemanden für den Ausfall verantwortlich machen außer des Wetters.“ Dass das Gebäudemanagement der UDE und Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW eine Teilschuld tragen, ist nicht auszuschließen. Eine Seltenheit ist es nun mal nicht, dass die Grade im Sommer etwas ansteigen. Es hätte bekannt sein müssen, dass eine maximale Auslegung auf nur 32 Grad nicht ausreichend ist.
Während in Essen die Hitze dem Rechenzentrum Probleme gemacht hat, sorgte an der Bochumer Ruhr-Universität das Unwetter am vorigen Donnerstag für ähnliche Probleme. Weil Regenwasser dort in das Rechenzentrum eindrang, waren sowohl die Homepage als auch die Mailserver und weitere Netzwerkdienste der Uni für mehrere Stunden nicht erreichbar. Es ist nicht zu glauben, doch nicht nur die Deutsche Bahn scheint von den hiesigen Weterumschwüngen überrumpelt zu werden. [sabi]

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