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STUDIUM & FREIZEIT

Gut besucht und gut betrunken: WiWi-Beach Party ein voller Erfolg

12.06.2019 12:50 - Lena Janßen

Jacqueline Brinkwirth

Open Air Feeling: bunte Lichter bei der Beach Party.

Die Fachschaft Wirtschaftswissenschaften richtete am Freitag ein weiteres Mal die beliebte Beach-Party aus und verwandelte damit den Essener Campus trotz stürmischen Wetters in eine sandige Feiermeile. Mit zwei Dancefloors und jeder Menge Besucher*innen ging es bis in die frühen Morgenstunden hoch her.

Eine Reportage von Lena Janßen und Jacqueline Brinkwirth

Am Campus Essen angekommen begrüßt uns am Eingang zum Partygelände eine große Schlange Feierwütiger. Zuvor hatte man bereits auf Facebook lesen können, dass die Vorverkaufs-Tickets vergriffen seien. Für Aalle ohne Ticket hieß es deswegen anstellen und warten. Auch Lehramts-Studentin Henrike und ihre Begleitung Lina mussten anstehen: „Wir waren so gegen 20 vor 10 hier und haben 40 Minuten angestanden, weil wir vorher keine Karten gekauft haben. Das sollten wir uns auf jeden Fall fürs nächste Mal merken.“ Ihrer Feierlaune tue das jedoch keinen Abbruch, lachen die beiden: „Drinnen gefällt es uns besser als draußen, aber an sich ist es echt cool und hat ein bisschen Open Air-Feeling.“

Auf der Campuswiese, wo wir auch Lina und Henrike treffen, sammeln sich Viele an der Bar. Von Longdrinks über Bier bis hin zu alkoholfreien Getränken gibt es alles zu studierendenfreundlichen Preisen. Einzig der Mindestverzehr von fünf Euro stößt Einigen sauer auf, wie man an der Theke aufschnappen kann. „Das ist ja wie in der Disko hier“, spottet ein Besucher.

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Blick von oben

Mit dem offiziellen Fotografen und dem Hausmeister geht es für uns erst einmal aufs Dach. Von V15 aus hat man das gesamte Gelände im Blick. Im Licht der Abendsonne wirkt das Getümmel auf dem Campus ausgelassen und fröhlich, elektronische Musik und Gelächter dringen bis zu uns auf das Dach vor. Trotz Höhenangst lohnt sich der Ausblick. Schnell noch ein paar Fotos geschossen und dann geht es schon wieder zurück in die Partymenge.

Gegen halb 11 ist nicht nur die Stimmung gut, auch der Alkoholpegel vieler Besucher*innen hat bereits ein gutes Level erreicht. Nach unserem kleinen Ausflug auf das Dach der Uni schauen wir uns den Indoor Bereich an. Die Tanzfläche ist gut gefüllt und die Partymeute bewegt sich zu den Hits der 90er Jahre und den aktuellen Charts. Nachdem wir eine Zeit lang die Stimmung eingefangen haben, besorgen wir uns noch einen Drink und bahnen uns einen Weg durch die tanzwütigen Menschen nach draußen. Dort angekommen empfangen uns nicht nur deutlich mehr Menschen, als zu Beginn der Veranstaltung, sondern auch verstärkte Windböen. Mittlerweile ist auf Facebook zu lesen, dass die Party ausverkauft ist. 

Zwischen dem Indoor Bereich und der Campuswiese, befindet sich der andere Dancefloor, der vollständig aus Sand besteht und auf dem zu elektronischer Musik ausgelassen getanzt wird. Auch die DJs sind begeistert und machen von ihrem Pult aus ein Selfie mit der Menge jubelnder Menschen. Die Stimmung ist weiterhin ausgelassen und locker. Es wird getrunken, gelacht und gefeiert. Wir lassen uns von der Atmosphäre mitreißen und genießen eine Weile die Musik und die vielen tanzenden Menschen um uns herum.

Gegen ein Uhr in der Nacht, zieht es uns noch einmal auf die Campuswiese. Von dem kleinen Hügel  aus beobachten wir einen Moment die Outdoor-Tanzfläche, die noch immer gut besucht ist. Wir füllen noch ein letztes Mal unsere Mindestverzehrkarte und wandern mit unseren Getränken Richtung Rondell - ein guter Rückzugsort für eine Pause, denn dort ist es ruhig. Wir suchen uns einen freien Platz und resümieren den Abend. Unser Fazit: Trotz der kühlen Temperaturen hatten wir einen schönen und entspannten Abend. Denn neben den Tanzflächen, auf denen es eng und voll war, bot die WiWi Beach Party auch viele Möglichkeiten zum Entspannen und Quatschen. Und unser absolutes Highlight: der Ausblick vom Dach!

Inzwischen ist es bereits zwei Uhr und der Sturm wird immer extremer. Uns ist kalt, wir sind müde und so entscheiden wir uns den Heimweg anzutreten. Am Ausgang müssen wir noch eine ganze Zeit lang anstehen, um unsere Mindestverzehrkarte zu zahlen. Wir scheinen nicht die Einzigen zu sein, die so langsam den Weg nach Hause antreten wollen. Doch nach rund einer halben Stunde verlassen wir dann die Veranstaltung - müde, aber zufrieden.

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