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STUDIUM & FREIZEIT

In dieser Halle könnten Präsenzklausuren stattfinden

Die Modulbauhalle am Duisburger Campus. [Fotos: Catharina Velten]
25.01.2021 13:38 - David Peters

Seit letzter Woche steht auf dem Duisburger Campus eine sogenannte Modulbauhalle. Sie soll es der Universität ermöglichen, Präsenzklausuren durchzuführen, ohne externe Räumlichkeiten anzumieten.

Nach den aktuellen Vorgaben sind Präsenzklausuren an der Universität Duisburg-Essen (UDE) bis Mitte Februar nicht erlaubt. Das könnte sich aber auch ändern – abhängig davon, wie Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Coronapandemie entscheiden. UDE-Kanzler Jens Meinen bezweifelte in der vergangenen Senatssitzung, dass es im Februar Präsenzklausuren geben wird: „Ich glaube, es ist nicht zu erwarten, dass es allzu große Lockerungen gibt. Von daher ist natürlich insbesondere die Frage, wie es mit den Prüfungen weiter geht, eine sehr schwierige und vielleicht auch sogar in Teilen eine dramatische.“ Die UDE hat für den Fall möglicher Präsenzklausuren dennoch vorgesorgt.

„Für die UDE ist das vorrangige Ziel, dass die Studierenden aufgrund der Pandemie keine Nachteile in ihrem Studienverlauf haben. Dazu gehört auch, dass Prüfungen ordnungsgemäß durchgeführt werden“, so Thomas Wittek, Pressesprecher der Universität. Deshalb wurde im letzten Herbst eine Modulbauhalle bestellt, die jetzt am Duisburger Campus aufgebaut wurde.

 

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Bis zu 300 Studierende könnten hier ihre Klausuren schreiben.

 

Laut Wittek bietet die Halle genügend Platz, dass bis zu 300 Studierende unter Corona-Bedingungen ihre Klausuren schreiben können. Damit reagiert die Universität auf die drastische Reduzierung der eigenen Raumkapazitäten. „Das Audimax in Duisburg hat rund 850 Sitzplätze. Unter Corona-Bedingungen mit mindestens eineinhalb Meter Abstand können wir für Prüfungen dort lediglich 40 Studierende unterbringen. Wir brauchen deshalb zusätzliche möglichst große Räume“, erläutert Wittek. Im vergangenen Semester wurden dafür externe Räumlichkeiten angemietet. Dies sei für die Universität mit hohen Kosten verbunden gewesen. Die Modulbauhalle auf dem Duisburger Campus biete unterm Strich eine Kostenersparnis.

Sollte es Präsenzklausuren geben, habe der Gesundheitsschutz von Mitarbeitenden und Studierenden höchste Priorität, betont Wittek. Dazu wurde gemeinsam in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt ein detailliertes Hygienekonzept erarbeitet: „Dazu gehört, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. Deshalb haben wir die Raumkapazitäten deutlich verringert und achten darauf, dass auch beim Rein- und Rausgehen genügend Platz vorhanden ist, damit sich niemand zu nahekommt.“ Zusätzlich sollen die Räume vor und nach den Prüfungsveranstaltungen desinfiziert und Handdesinfektionsmittel bereitgestellt werden.

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