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Corona Update: Was passiert an der UDE?

Der Campus muss leer bleiben. [Foto: Sophie Schädel]
04.05.2020 12:18 - Sophie Schädel

Die Corona-Pandemie hält an. Der aktuelle weitgehende Lockdown weiter Teile der gesellschaftlichen Aktivitäten, der die Verbreitung des Virus eindämmen soll, betrifft auch die Uni Duisburg-Essen (UDE). Die Vorlesungen haben begonnen, doch die Uni bleibt zu. Das Wichtigste hier im Überblick. Für tagesaktuelle ausführliche Infos checkt unseren Corona-Blog auf akduell.de.

Am 20. April hat die UDE wie alle anderen Unis in NRW die Vorlesungen gestartet. Alles muss allerdings bis auf weiteres digital stattfinden. „Wir gehen zunächst ausschließlich mit digitalen und E-Learning-Formaten in die Vorlesungszeit und hoffen, dass zum Semesterende in einigen Bereichen wieder Präsenz stattfinden kann, beispielsweise Laborpraktika. Das hängt natürlich auch von den Entscheidungen des Landes und der weiteren Entwicklung der Corona-Krise ab“, so das UDE-Rektorat auf der Website der Universität. Inwiefern Präsenzlehre und -prüfungen im Sommersemester überhaupt stattfinden können, sei momentan noch nicht absehbar. Das Semester endet trotz späteren Beginns wie vorgesehen am 17. Juli. 

Prorektorin van Ackeren bat die Studierenden auch, Verständnis dafür aufzubringen, sollte die Umstellung auf vorwiegend digitale Lehre in der Anfangsphase des Semesters nicht immer reibungslos funktionieren und rief dazu auf, aktiv daran mitzuarbeiten, die Lehr- und Lernangebote zu verbessern und mitzugestalten. Und tatsächlich gab es Startschwierigkeiten mit überlasteten Servern und Dozierenden und Studierenden, die sich erst auf die neuen Lehrformen einstellen müssen.

Um zu vermeiden, dass für die Studierenden durch das Online-Semester Nachteile entstehen, wurden verschiedene Änderungen beschlossen. „So wird zum Beispiel die Regelstudienzeit um ein Semester erhöht und es wird Regelungen für Freiversuche geben", betonte van Ackeren. Noch ist auch unklar, wie Prüfungen online durchgeführt werden können.

Ein Campus im Lockdown

Alle Gebäude der UDE sind seit Ende März geschlossen. Das betrifft auch die Unibibliotheken. Ihr digitaler Bestand ist online weiterhin abrufbar. Auch einige Verlage haben mittlerweile auf die weltweite Corona-Krise reagiert: Viele Artikel, Zeitschriften und E-Books sind vorübergehend kostenlos verfügbar. Frühestens am 4. Mai sollen die Gebäude der Uni sowie die Bibliotheken wieder geöffnet werden, allerdings mit Auflagen zur Hygiene und mit

Die Darlehen für Härtefälle wurden aufgestockt.

Zugangsbeschränkungen. Die Poststellen der Uni hingegen arbeiten weiterhin, allerdings mit eingeschränkten Öffnungszeiten.
Die Kinderbetreuung „DU-E-KIDS“ für Familien und Alleinerziehende ist bis auf weiteres geschlossen. Auf der Homepage der UDE findet ihr Tipps, wie ihr eure Kinder im Home Office beschäftigen könnt.
Das Studierendenwerk hat seine Angebote vor Ort geschlossen. Keine Mensa, keine Cafete hat geöffnet. Die Beratung findet weiterhin telefonisch statt. Das Darlehen für Härtefälle, das das Studierendenwerk schon vor der Pandemie angeboten hat, wurde nun an die aktuelle Lage angepasst. Bei Kleindarlehen wurde die Summe von 500 auf 1500 Euro erhöht. Das Darlehen ist für finanzielle Notlagen gedacht und bedarf keiner Bürgschaft.

Auch das ZiM (Zentrum für Informations- und Mediendienste) ist von den aktuellen Maßnahmen betroffen. Das ist die Stelle, die unter anderem für die Versorgung mit WLan am Campus und diverse Onlineangebote der Uni sorgt. Das ZiM ist bei Problemen oder Fragen weiterhin per Mail erreichbar. Außerdem werden zusätzliche VPN-Zugänge angeboten: Es gibt nun 2000 gleichzeitige Verbindungen, mit denen ihr auch im Home-Office auf campusinterne Dienste wie Bibliothekszugänge zugreifen könnt.
 

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