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STUDIUM & FREIZEIT

Corona: Studierendenwerk öffnet zwei Cafeterien

Ab dem 25. Mai wird das U-Café am Duisburger Campus wieder geöffnet.
[Foto: David Peters]
24.05.2020 17:02 - David Peters

Aufgrund der Corona-Pandemie musste auch das Studierendenwerk Essen-Duisburg sein gastronomisches Angebot auf den beiden Campussen schließen. Jetzt sollen das U-Café am Duisburger Campus und die Gelbe Cafete in Essen wieder öffnen.

Gute Nachrichten für alle, die trotz Corona und digitaler Lehre auf dem Campus sein müssen: Das Studierendenwerk öffnet ab dem 25. Mai das U-Café und die Gelbe Cafete. Dabei handelt es sich allerdings nur um einen Take-Away-Service. Ein Verzehr vor Ort ist nicht möglich. „Sitzplätze dürfen momentan nur unter Einhaltung sehr strenger Auflagen angeboten werden“, erklärt Stephanie Wolke vom Studierendenwerk. Es sei nicht möglich gewesen, diese Auflagen zu erfüllen. Zudem werden auch geänderte Öffnungszeiten gelten: Die beiden Cafeterien werden montags bis freitags lediglich von 9:30 bis 14 Uhr geöffnet sein.

Momentan wird es nur Snacks, wie belegte Brötchen, Kuchen oder andere Backwaren geben. „Wird dieses Angebot gut angenommen, sodass es ausreichend Zulauf gibt, ist eine Erweiterung um warme Speisen angedacht“, so Wolke. Studierende müssen sich außerdem darauf einstellen, dass es keine Selbstbedienung mehr gibt und die Zahlung ausschließlich bargeldlos erfolgt.

Öffnung nur mit umfangreichem Hygiene-Konzept 

Das Studierendenwerk hat für beide Cafeterien umfangreiche Hygiene-Konzepte entwickelt, die „sowohl auf dem Infektionsschutzgesetz (das bereits vor der Corona-Pandemie existierte), als auch auf der nordrhein-westfälischen Coronaschutzverordnung basieren.“ Dazu gehört unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, das Desinfizieren der Hände (es stehen Desinfektionsspender bereit) und das Einhalten eines Abstandes von mindestens 1,5 Metern. Auf diese Regeln wird auch in Aushängen vor Ort hingewiesen. Trotz der Öffnung der Cafeterien sei eine Rückkehr zur Normalität nicht denkbar, so das Studierendenwerk. Zumal der Betrieb von Mensen durch die Coronaschutzverordnung untersagt ist.

Für die, die trotzdem nicht auf das „Mensa-Feeling“ verzichten wollen, gibt es auf den Social-Media-Kanälen des Studierendenwerks nun Rezepte der Mensa zum Nachkochen. Das soll keine einmalige Sache gewesen sein, so Wolke: „Aufgrund der positiven Resonanz führen wir die Aktion auf unbestimmte Zeit weiter. Viele Studierende sind neugierig zu erfahren, welche Zutaten und „Geheimnisse“ hinter ihren Mensa-Lieblingsgerichten stecken.“

So wirkt sich die Corona-Krise auf das Studierendenwerk aus

Durch die Corona-Krise muss das Studierendenwerk sein Angebot einschränken. Gute Nachrichten gibt es für Mitarbeiter*innen.
 

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