Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

STUDIUM & FREIZEIT

Corona-Blog: Was passiert an der UDE?

Alles bleibt leer. Wie lange? Das ist noch unklar. [Foto: Sophie Schädel]

01.03.2020 17:34 - Redaktion

Das Coronavirus und die Krankheit Covid-19 breiten sich in einer Pandemie rasant aus. Auch die Abläufe an der Universität Duisburg-Essen (UDE) verändern sich durch die Krise. Um möglichst viele Menschenleben zu retten, gilt: Stay at home und Flatten the Curve! Wir informieren euch mit diesem Blog über die Folgen der Krise an der UDE.

Dieser Blog wird von unserer Online-Redaktion immer möglichst gut upgedatet. Wenn ihr selbst Informationen habt, die uns entgangen sind: Lasst es uns und damit unsere Mitstudierenden wissen. Schreibt uns auf unseren Social-Media-Kanälen eine Nachricht, einen Kommentar oder schreibt uns eine E-Mail an redaktion@akduell.de.

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Vorlesungsbeginn

Die Vorlesungen sind am 20. April gestartet – also zwei Wochen später, als die UDE geplant hat. Bislang nicht als Präsenzstudium, sondern digital. (Stand: 30. April, 19.28 Uhr)

Unklar ist, ob im Laufe des Semesters wieder ins Präsenzstudium gewechselt wird. Das Rektorat erklärt auf der Webseite der UDE, dass sich Studierende darauf einstellen sollten, dass das Semester möglicherweise vollständig digitalisiert „in räumlicher Distanz“ stattfinden könnte. Für die Lehrenden bedeute dies, dass „das kommende Semester kein verschenktes Semester sein (darf); insofern müssen wir den Studien- und Lehrbetrieb möglichst umfassend – aber eben in anderer Form – fortführen.“ (Stand: 02. April, 12.25 Uhr)

Die Wissenschaftsministerien der Bundesländer haben sich laut Tagesschau darauf verständigt, dass, sollten bestimmte Leistungsnachweise nicht erbracht werden können, daraus entstehende Nachteile für Studierende ausgeglichen werden sollen: „Beim BAföG, dem Kindergeld und der Krankenversicherung sollen in Absprache mit dem Bundesbildungsministerium flexible Lösungen gefunden werden“, heißt es dazu in einer Mitteilung des Hamburger Senats. (Stand: 03. April, 16.01 Uhr)

„Wir stellen uns auf ein hybrides Semester ein. Das heißt, wir gehen zunächst ausschließlich mit digitalen und E-Learning-Formaten in die Vorlesungszeit und hoffen, dass zum Semesterende in einigen Bereichen wieder Präsenz stattfinden kann, beispielsweise Laborpraktika. Das hängt natürlich auch von den Entscheidungen des Landes und der weiteren Entwicklung der Corona-Krise ab“, so das UDE-Rektorat auf der Website der Universität. Inwiefern Präsenzlehre und -prüfungen im Sommersemester überhaupt stattfinden können, sei momentan noch nicht absehbar. (Stand: 16. April, 15.26 Uhr)

In einem Video richteten sich der Rektor der UDE Ulrich Radtke und die Prorektorin für Studium und Lehre Isabell van Ackeren an die Studierenden und Mitarbeitenden der Universität. Es sei nach wie vor oberste Priorität, alle Angehörigen der UDE vor einer Ansteckung zu schützen. Um einen möglichst flüssigen Ablauf des Semesters zu ermöglichen, bemühe sich das Rektorat momentan verstärkt, gute Lösungen zu finden. „Uns ist es wirklich ein Anliegen, dass Ihnen keine Nachteile im Studium entstehen. [...] So wird zum Beispiel die Regelstudienzeit um ein Semester erhöht und es wird Regelungen für Freiversuche geben", betonte Prorektorin van Ackeren. Zudem arbeite man mit dem Landesministerium daran, rechtssichere Online-Prüfungen anzubieten. Man hoffe, dass zu einem späteren Zeitpunkt auch Veranstaltung in Präsenz stattfinden können, zum Beispiel wenn sie bestimmter Räumlichkeiten bedürfen. Van Ackeren bat die Studierenden auch, Verständnis dafür aufzubringen, sollte die Umstellung auf vorwiegend digitale Lehre in der Anfangsphase des Semesters nicht immer reibungslos funktionieren und rief dazu auf, aktiv daran mitzuarbeiten, die Lehr- und Lernangebote zu verbessern und mitzugestalten. [Stand: 17. April, 15.06 Uhr]

Vorlesungsbeginn für das Wintersemester 2020/21 ist der 02.11.2020. [Stand: 22. Juni, 22:00 Uhr] Die Vorlesungen gehen dann bis zum 12. Februar 2021, das Wintersemester wird also ebenfalls verkürzt sein. Ein landesweit gesonderter Vorlesungsstart gilt für die Medizin: Hier starten die höheren Fachsemester bereits eine Woche vorher am 26. Oktober. Die Orientierungswoche für Erstsemester der UDE findet in der letzten Oktoberwoche statt. [Stand: 11. Juli 2020, 11.19 Uhr]

Einschreibungen

Im Studiengang Sport werden im Wintersemester 2020/21 keine Eignungsprüfungen durchgeführt. Stattdessen reichen die Sportnoten auf dem Abiturzeugnis aus. Das hat das Schulteam der UDE heute verkündet. Für Abiturient*innen im Leistungskurs Sport gilt: Wenn die Teilnoten der letzten zwei Jahre vor dem Abitur und die Note der Abiturprüfung mindestens bei zehn Punkten liegen, seid ihr geeignet. Ähnliches trifft auf den Grundkurs Sport zu. Drei von vier Teilnoten der letzten zwei Jahre vor dem Abitur müssen im zweistelligen Bereich sein. Je nach dem, ob ihr das Abitur in 12 oder 13 Jahren beendet, bezieht sich die Zeitspanne also auf die Noten der 11. und 12. oder 12. und 13. Klasse. [Stand: 22. Mai, 16:00 Uhr] 

Die Bewerbungsfristen für das 1. Fachsemester im Wintersemester 2020/21 sind vom 01.07. bis 20.08. Das koordinierte Nachrückverfahren findet vom 30.09. bis 02.10. statt. Dann folgt das Losverfahren vom 01.10. bis 31.10.  [Stand: 18. Juni, 22:00 Uhr] Bei einem höheren Fachsemester endet die Bewerbungsfrist am 15.09. [Stand: 18. Juni, 22:00 Uhr]

Digitales Semester

Am 6. Mai hat das Land NRW Lockerungen der durch COVID-19 bedingten Sicherheitsmaßnahmen bekanntgegeben. Unter anderem erlauben diese Lockerungen Hochschulen einen eingeschränkten Präsenzbetrieb. Das Rektorat der UDE sieht derzeit jedoch aus mehreren Gründen von einer zeitnahen Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs ab. 

Einerseits sei eine spontane Umstellung vom digitalen zum analogen Semester nur schwierig möglich und stelle hohe Anforderungen an den Hygieneschutz und die Raumkapazitäten. Andererseits „wurden von allen Seiten große Anstrengungen unternommen, in kürzester Zeit digitale und E-Learning-Formate anzubieten.“ Laut Rückmeldung vieler Studierender sowie Lehrender sollen diese Angebote weitestgehend problemfrei funktionieren. Daher ist anzunehmen, dass auch das restliche Semester in rein digitaler Form stattfinden wird. [Stand: 10. Mai, 15:26 Uhr]

Das Rektorat der UDE gab Ende Juni in einem Rundbrief an alle Studierenden und Beschäftigten bekannt, dass weder in den letzten Wochen des laufenden Sommersemesters noch im anstehenden Wintersemester eine "allgemeine Rückkehr in den Präsenznormalbetrieb" praktikabel ist. Es soll ein "sinnvolles Semester mit Präsenz und digitalen Anteilen" werden, unter Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes. Hierzu schreibt die Uni weiter: "Bei Veranstaltungen mit physischer Präsenz ist zu berücksichtigen, dass es Studierende gibt, die etwa aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe oder aufgrund akuter Erkrankung (eine Erkältung mag unter den aktuellen Bedingungen schon reichen) nicht vor Ort teilnehmen können und insofern anderweitig in der Lage sein müssen, an Lehre teilzuhaben."

Die aktuellen Erlasse ermöglichen zwar Präsenzveranstaltungen ohne Abstandshaltung mit fester Sitzordnung, wenn die Kontakte nachverfolgbar sind.

  • Das hält die Uni aber für Großveranstaltungen wie Vorlesungen nicht für praktikabel. Sie sollen daher in "asynchorner Distanzlehre" stattfinden.
  • "Wo es didaktisch angezeigt und organisatorisch möglich ist, kann auch synchrone Distanzlehre angeboten werden."
  • "Kleinere Präsenzveranstaltungen mit bis zu 30 Personen (in besonderen Fällen bis zu 50) sind im kommenden Wintersemester grundsätzlich unter der Voraussetzung möglich, dass den Teilnehmenden feste Sitz- bzw. Arbeitsplätze zugewiesen werden."

Welche Veranstaltungen nicht auf Präsenz verzichten können, müssen die Fakultäten etscheiden. "Die Sitz- bzw. Laborpläne sind für die Nachverfolgung des Teilnehmendenkreises bei etwaigen Corona-Fällen notwendig. Die weiteren Vorgaben des Maßnahmenkonzeptes sind dabei weiterhin zu beachten", so der Rundbrief. Und nicht jede Veranstaltung mit bis zu 30 Personen muss nun in Präsenz stattfinden, wer möchte, kann weiterhin digital dozieren.

Die Uni weist außerdem darauf hin, dass sie je nach Entwicklung der Pandemie und der Erlasslage auch im Wintersemester jederzeit wieder zur vollständigen Distanzlehre zurückkehren müssen könnte, oder andersherum auf weitere Lockerungen reagieren muss.

Um die Raumzuteilung zu planen und ggf. externe Räumlichkeiten anzumieten, sollen die Dekanate der Uni bis Ende Juli melden, welche Veranstaltungen in Präsenz abgehalten werden sollen. [Stand: 11.07.2020]

Forschung

Die Forschung an der UDE steht aktuell still - und vorerst ist keine Besserung in Sicht: „Das Rektorat geht nicht davon aus, dass in diesem Semester ein uneingeschränkter Forschungsbetrieb möglich sein wird", schreibt die Uni in einer Meldung. Doch die Forschungskommission und die Fakultäten hätten beraten, „unter welchen Bedingungen Forschungen möglich sind und welche Arbeiten Priorität haben". Wann und wie genau die Labore wieder genutzt werden können, stehe voraussichtlich in der ersten Maiwoche fest. (Stand: 30. April, 19.41 Uhr)

Im Wintersemester wird die Forschung unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben und des UDE-Maßnahmekonzepts wieder aufgenommen. "Wir sind uns bewusst, dass die COVID-19 Pandemie zu Erschwernissen in der Forschungstätigkeit geführt hat und weiter führen kann und eine Anpassung der eigenen Forschungsaktivitäten bedingt, sowohl was die Umsetzung als ggf. auch die weitere inhaltliche Ausrichtung anbelangt", erklärt das Rektorat der UDE im Juni 2020 in einem Rundbrief an die Studierenden und Mitarbeitenden. [Stand: 11. Juli 2020, 11.19 Uhr]

Zugang zu Gebäuden

Seit dem 27. März gibt es keinen Zugang mehr zu den Gebäuden der UDE. „Ein betriebliches Maßnahmenkonzept wird im Laufe der ersten Maiwoche bekanntgegeben. Es bezieht sich u.a. auf Arbeitsplätze, den Publikumsverkehr, Schutzmaterialien und deren Anwendung", gibt die Uni bekannt. „Erste Lockerungen betreffen Bibliothek und Forschungstätigkeiten. Auch wenn in den nächsten Wochen einzelne Regelungen schrittweise überprüft werden, gilt an der UDE weiterhin ein reduzierter Betrieb, die Homeoffice-Regelungen werden bis zum 31. Mai verlängert." [Stand: 30. April, 19.30 Uhr]

Bis voraussichtlich zum 4. Mai 2020 werden die Gebäude-Eingänge geschlossen bleiben, schreibt die UDE auf ihrer Webseite. „Zugang bekommen Sie über Ihre Zutrittsmedien wie Schlüssel, Coin oder Karte. Bei Zugangsfragen in Essen wenden Sie sich bitte an die Pförtnerlogen in den Gebäuden S05 und R12. In Duisburg stehen Ihnen die Hausmeister (Mo. bis Fr. 8-16 Uhr) und der Sicherheitsdienst Kötter zur Verfügung”, so die UDE weiter. Die Poststellen arbeiten weiterhin, haben jedoch bis auf Weiteres ihre Öffnungszeiten geändert. Montags, mittwochs und freitags sind diese jeweils von 8 bis 12 Uhr geöffnet. [Stand: 17. April, 15.09 Uhr]

Prüfungen und Abschlussarbeiten

Die Verwaltung der UDE weist online darauf hin, dass die globale Prüfungsanmeldephase für das aktuelle Sommersemester wegen der Coronakrise bis auf weiteres verschoben wurde. „Die genauen Zeiten werden rechtzeitig bekanntgegeben" versichert die Verwaltung im Text. Im Bereich Prüfungswesen genau wie im Rest der Uni ist aktuell kein Besucher*innenverkehr möglich.

Wer gerade Fragen ans Prüfungswesen hat, kann sie mit der UDE-Mailadresse unter Angabe der Matrikelnummer schriftlich stellen. Wenn ihr Bescheinigungen, Unterlagen oder andere Atteste abgeben müsst, geht das ebenfalls via E-Mail als Scan oder per Post.

Bachelor- und Masterarbeiten können, solange der Campus geschlossen ist, nur digital eingereicht werden. Sie gehen im PDF-Format an die Erstprüfer*innen, die Zweitprüfer*innen und die Sachbearbeitung des jeweiligen Studiengangs; die findet ihr hier). Dabei solltet ihr euren Namen und Studiengang sowie eure Matrikelnummer angeben und eure UDE-Mailadresse nutzen. "Berücksichtigen Sie ggf. die Upload- und Übertragungszeiten. Senden Sie Ihre Arbeit bitte nicht in letzter Minute", betont die Verwaltung.

"Abschlusszeugnisse versenden wir per Post. Benötigen Sie andere Unterlagen vom Bereich Prüfungswesen im Original, lassen Sie uns diese Anfrage ebenfalls von Ihrer UDE-Mailadresse zukommen."

Die zentrale Annahmestellen des Prüfungsamt in beiden Campussen findet ihr hier. (Stand 3. Mai 2020)

Die Uni plant, die ausgefallenen Prüfungen aus dem Wintersemester 2019/2020 im Juni nachzuholen. Termine dafür gebe man rechtzeitig bekannt, versichert die Uni. Noch müsse sie das Konzept dafür fertigstellen. (Stand: 30. April 2020)

Bis zum einschließlich 19. April 2020 fanden keine Klausurprüfungen statt. „Zu gegebener Zeit werden diese nachgeholt oder ggf. durch geeignete Formate ersetzt. Informationen hierzu erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt”, so die UDE auf ihrer Webseite. Die Universität erklärte, „sich zu jedem Zeitpunkt darum bemühen, Nachteile für die Studierenden so weit wie möglich zu vermeiden und dabei auch besondere Belange - etwa von Studierenden mit Kindern - zu berücksichtigen.”

Ebenfalls bis mindestens zum 19. April 2020 fanden keine mündlichen Präsenzprüfungen statt. Dies gelte auch für mündliche Promotionsprüfungen. Prüfungsleistungen wie Hausarbeiten, Abschlussarbeiten, Forschungsberichte, Essays und ähnliche schriftliche Leistungen können normal eingereicht werden. „Abschlussarbeiten sowie Hausarbeiten sind ab sofort soweit wie möglich im Homeoffice durchzuführen.” Studierende, die wegen der aktuellen Situation Probleme haben, sollen sich an ihre jeweiligen Prüfer*innen wenden.

Zudem gilt für Krankheitsfälle eine neue Ausnahmeregelung: „Sollten Sie krankheitsbedingt oder aufgrund der derzeitigen Situation für sich entscheiden, nicht an einer schon terminierten Prüfung teilnehmen zu können, können Sie auf Antrag spätestens am Tag der Prüfung (vor Prüfungsbeginn) zurücktreten”, erklärt die UDE. Der Antrag könne formlos per E-Mail an die für den Studiengang zuständige Sachbearbeitung des Bereichs Prüfungswesen gerichtet werden. „Es wird in diesem Fall kein Fehlversuch verbucht”, versichert die Uni. So will sie sicherstellen, dass Studierenden aufgrund der aktuellen Lage keine Nachteile entstehen. Staatsexamensprüfungen sind laut UDE nicht Gegenstand der Entscheidung, da sie der Aufsicht der staatlichen Prüfungsämter unterlägen. (Stand: 29. März, 16.19 Uhr)

Die Fakultät für Geisteswissenschaften hat bekannt gegeben, dass die Abgabefrist für alle Hausarbeiten, deren Abgabe bis zum 31. März fällig war, noch bis zum 20. Mai gehemmt ist. Außerdem wurde die neue Deadline für schriftliche Arbeiten genannt: der 4. Juni. (Stand: 4. Mai, 17:08 Uhr)

Langsam lichtet sich der Nebel der Ungewissheiten um das von der Corona-Pandemie erschwerte Sommersemester 2020. Heute hat die Zentralverwaltung der UDE bekanntgegeben: Die ausgefallenen Prüfungen des Wintersemesters 2019/20 werden vom 1. bis 30. Juni nachgeholt.

Die Universität hat dazu am 22. Mai ein Maßnahmenkonzept zur Durchführung von Präsenzprüfungen veröffentlicht. Demnach ist, gemäß der aktuell geltenden Rechtsvorschriften, die Durchführung von schriftlichen und mündlichen Prüfungen wieder möglich.

Bei der Durchführung schriftlicher Prüfungen wird durch das Dezernat Gebäudemanagement eine Übersicht der nutzbaren Prüfungsräume mit den geltenden Schutzmaßnahmen und der maximal möglichen Sitzplatzanzahl veröffentlicht. In denen es eine ausreichende mechanische oder manuelle Belüftungsmöglichkeit sichergestellt werden soll. Vorab wird eine Reinigung der Prüfungsräume durchgeführt. 

Eine begrenzte Anzahl Mund-Nasen-Schutz wird für Prüfungsteilnehmer*innen an den Gebäudeeingängen bereitgehalten, die ihre eigene Mund-Nase-Bedeckung vergessen haben. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist in den Gebäuden bis zum Erreichen des Sitzplatzes im Prüfungsraum zu tragen. Während der Prüfung ist das Tragen nicht erforderlich. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen ist einzuhalten, um dies zu gewährleisten werden Bodenmarkierungen angebracht. Eine Händedesinfektion an den Gebäudeeingängen wird ebenfalls angeboten. Aufgrund ordnungsbehördlicher Vorgaben der Städte Essen bzw. Duisburg muss dokumentiert werden, welcher Prüfungsteilnehmer*innen auf welchem Sitzplatz gesessen hat. Dabei kann die Nummerierung der Sitzplätze herangezogen werden.

Bei der Durchführung der mündlichen Prüfungen ist zur Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 Meter pro anwesende Person eine Fläche von 10,5 Quadratmeter vorgesehen, welcher durch Markierungen, Absperrungen oder Möbelaufstellung sichergestellt wird. Maximal dürfen nur zwei Prüflinge gleichzeitig an einer mündlichen Prüfung teilnehmen. Zur Herstellung der Öffentlichkeit nach Maßgabe der fakultätsspezifischen Promotionsordnung kann die Disputation bei Bedarf ganz oder teilweise auch per Videostream übertragen werden. 
Eine höhere zeitliche Staffelung bei der Terminvorgabe ist vorzunehmen, um die Menschenansammlungen zuvermeiden. Eine Mund-Nase-Bedeckung ist in den Gebäuden bis zum Erreichen des Sitzplatzes im Prüfungsraum zu tragen. (Stand: 26. Mai 2020)

Falls ihr euch nicht von den Prüfungen abgemeldet habt, kommt kein organisatorischer Mehraufwand auf euch zu. Alle, die angemeldet waren, bleiben es weiterhin. Wer sich hingegen abgemeldet hat, soll sich „an die für Ihren Studiengang zuständigen Sachbearbeiter*in des Bereiches Prüfungswesen wenden“, heißt es im Schreiben der Zentralverwaltung. Die findet ihr sowohl hier (Essen) als auch hier (Duisburg).

Manuelle Anmeldungen werden bis eine Woche vorm Prüfungstermin möglich sein. Und wie auch sonst werdet ihr euer Prüfungsdatum sowie euren Prüfungstermin über das HisInOne herausfinden können. Aufgrund der schwierigen aktuellen Situation kann es passieren, dass euer Prüfungsformat gewechselt wird. Sollte das der Fall sein, werdet ihr ebenfalls via HisInOne informiert. Wie auch für die Prüfungen im laufenden Semester haben alle Studierenden einen Freiversuch, die ihre Prüfungen aus dem Wintersemester 2019/20 jetzt nachholen werden.

Nicht zu bestehen bedeutet dieses Semester folglich keinen Fehlversuch. Allerdings gilt die Freiversuchungsregelung nicht für Täuschungsversuche oder unentschuldigtes Fehlen. Vergesst also nicht, euch abzumelden, wenn ihr an einer Prüfung nicht teilnehmen könnt. Außerdem werden die Prüfungen des Sommersemesters 2020 über die gesamte vorlesungsfreie Zeit gehalten, „um die Prüfungsphase […] besser planen und umsetzen zu können.“ Die Anmeldephase wird am 15. Juni beginnen; enden wird sie am 26. Juni.

Alle weiteren Infos und an welche Stelle ihr euch mit welchen Fragen wenden könnt, könnt ihr im oben verlinkten Schreiben nachlesen. [Stand: 18. Mai, 17:53 Uhr]

Für die nun anstehende Prüfungsphase des Sommersemesters gibt die Uni in einem Rundbrief bekannt, dass bei vielen Prüfungen kurzfristige Änderungen nötig sein könnten.

Im Wintersemester 2020/2021 wird die Uni laut ihrem Rundbrief vom Juni wieder große externe Räume anmieten. "Derzeit geht das Rektorat davon aus, dass auch im kommenden Semester hinsichtlich der Prüfungsformen und -formate eine große Flexibilität erforderlich sein wird." Noch ist aber unklar, welche genauen Vorgaben der Uni dafür auferlegt werden, denn die Anpassung von Prüfungsordnungen auf beispielsweise Onlineklausuren ist ein komplizierter Prozess. [Stand: 11. Juli 2020, 11.19 Uhr]

Universitätsbibliothek und Fachbibliotheken

Die Universitätsbibliothek schränkt ab Dienstag, 17. März 2020, ihren Betrieb ein. Seit Mittwoch, 18. März, bleiben auch alle Fachbibliotheken für den Publikumsverkehr geschlossen. Das teilte sie auf der Webseite der UDE mit.

Ab Montag, dem 4. Mai, können die größten Fachbibliotheken LK in Duisburg und GW/GWS in Essen wieder über Selbstbedienungssationen Bücher verleihen und zurücknehmen, schreibt die UDE. Bücher anderer Bibliotheken der UDE könnt ihr dann dort per Fernleihe bestellen. Vorerst gelten kürzere Öffnungszeiten zwischen 10 und 16 Uhr von montags bis Freitags und nur Studierende der UDE dürfen die Bibliotheken betreten. Außerdem sollen Eingangskontrollen dafür sorgen, dass maximal 40 Besucher*innen gleichzeitig in einer Bibliothek sind. „Da am ersten Öffnungstag (4.5.) ein großer Nutzerandrang zu erwarten ist, bittet die Bibliothek darum, nicht dringend notwendige Besuche auf die nachfolgenden Tage zu verschieben", heißt es in der Meldung der UDE. (Stand: 30. April, 19.36 Uhr)

Die Verwaltung ruft dazu auf, digitale Zugriffsmöglichkeiten auf die Bibliothek aus dem Home Office zu nutzen. Zur Webseite geht es hier entlang. Auch einige Verlage haben mittlerweile auf die weltweite Corona-Krise reagiert: Viele Artikel, Zeitschriften und E-Books sind vorübergehend kostenlos online verfügbar. Einen Überblick der freien Zugänge findet ihr hier.

  • Alle Lesesäle und Lernplätze sind gesperrt und stehen nicht zur Verfügung
  • Alle Informationstheken bleiben geschlossen: „Wir beantworten Ihre Fragen weiterhin gerne telefonisch und per Mail”, schreibt das Verwaltungsteam
  • Alle Schulungen, Führungen und geplanten Veranstaltungen entfallen
  • Vorübergehend nicht möglich sind Ausleihen, Rückgaben, Vormerkungen, Bestellungen und Fernleihbestellungen. Die Konditionen für bereits ausgeliehene Medien wurden angepasst.
  • Dissertationsabgaben sind nur nach Terminabsprache möglich

    Kontakt Universitätsbibliothek

    Telefon Duisburg:
    0203/379-2010

    Telefon Essen:
    0201/183-3727

    E-Mail:
    information.ub@uni-due.de

Die zwei Fachbibliotheken GW/GSW und LK der UDE haben Anfang dieser Woche ihren Betrieb wieder aufgenommen, wenn auch unter strengen Auflagen. Die Öffnung der Bibliotheken soll allerdings nur dazu dienen, Bücher entweder auszuleihen oder zurückzugeben. Momentan ist ausschließlich Studierenden der UDE beziehungsweise der Folkwang Universität der Zugang gestattet. Folglich müsst ihr euren Studierendenausweis mitbringen.

Die maximale Aufenthaltsdauer pro Besucher*in beträgt 30 Minuten; einen Mundschutz zu tragen wird dringend empfohlen. Um potenzielle Infektionsketten nachzuverfolgen, werden beim Eintritt alle Besucher*innen registriert. Außerdem dürfen aus Sicherheitsgründen maximal 40 Studierende gleichzeitig pro Bibliothek anwesend sein. Die Lern-, Arbeits- und PC-Bereiche bleiben vorerst weiterhin geschlossen.

Eine laufende Aktualisierung findet ihr auf unserer Webseite und auf der Webseite der Uni-Bibliothek. (Stand: 10. Mai, 15.12 Uhr)

Studierendenwerk

Das Studierendenwerk Essen-Duisburg schließt ab Donnerstag, 19. März den Betrieb von Mensen und Cafeterien. „Der Betrieb wurde so lange wie nötig und möglich aufrechterhalten. Mit der Schließung möchten wir Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen und die Ausbreitung der Corona-Infektionen eindämmen”, erklärte das Studierendenwerk der akduell in einer Nachricht in den sozialen Medien. Voraussichtlich bis zum 4. Mai sollen Mensen und Cafeterien vorerst geschlossen bleiben. Aktuelle Informationen findet ihr auf der Webseite des Studierendenwerks. (Stand: 17. April, 15.10 Uhr)

Aufgrund der aktuellen Lage hat das Studierendenwerk die Modalitäten für Darlehen aus den Härtefonds angepasst. Bei Kleindarlehen wurde die Summe von 500 auf 1500 Euro erhöht. Das Darlehen ist für finanzielle Notlagen gedacht und bedarf keiner Bürgschaft. Ob ihr für ein solches Darlehen in Frage kommt, könnt ihr hier nachlesen. Den Antrag stellt ihr dann in der sozialen Beratungsstelle des Studiwerks. (Stand: 03. April, 15.55 Uhr)

ZiM (Zentrum für Informations- und Mediendienste)

Auch das ZiM ist von den aktuellen Maßnahmen betroffen. Auf der Webseite des ZiM heißt es: „Alle E-Points sind geschlossen. Die Hotline ist nur noch per e-Mail erreichbar. Die Servicezentralen sind ab sofort geschlossen. Alle Notebooks sind bereits ausgeliehen. Alle Kurse des ZIM sind zunächst bis zum 19.04.2020 abgesagt.” Bei Fragen oder Problemen sollen sich Studierende per E-Mail melden. „Informationen zum mobilen Arbeiten und zur Nutzung von E-Learning, um den Lehrbetrieb auch unabhängig von Präsenzveranstaltungen zu gestalten und durchzuführen”, findet ihr hier.

Das ZiM bietet nun zusätzliche VPN-Zugänge an und hat sie auf 2000 gleichzeitige Verbindungen ausgebaut. Den Mitarbeiter*innen der UDE steht zur Kommunikation der Chat-Server Rocket.Chat zur Verfügung. Für Videokonferenzen steht an der UDE das Tool Jitsi zur Verfügung.(Stand: 02. April, 12.36 Uhr)

Shuttle-Busservice

Der Betrieb der Shuttle-Busse der UDE ist ebenfalls eingestellt worden. Vom 23. März bis zunächst zum 3. Mai 2020 fahren die Busse keine Studierenden mehr zwischen den Campussen der UDE hin und her. Informationen dazu findet ihr auf der Webseite der UDE. (Stand: 28. April, 17.03 Uhr)

AStA-Services

Der Allgemeine Studierendenausschuss, kurz AStA, hat über seine Webseite und die sozialen Medien mitgeteilt, dass alle Veranstaltungen der Studierendenvertretung ausfallen. Auch Präsenzsprechstunden finden nicht statt: „Allerdings stellen wir die Erreichbarkeit über Mail und Telefon sicher”, so der AStA. Der Servicepoint hat sein Angebot bis auf Weiteres eingeschränkt. Die Sprechzeiten werden nur telefonisch betreut. Bis auf weiteres entfallen folgende Services komplett: 

  • Anfertigung von beglaubigten Kopien
  • Vergabe der AStA-Besprechungsräume an studentische Initiativen
  • Persönliche Annahme von Dokumenten jeglicher Art
  • Anträge auf Ticketrückerstattung oder für den Härtefallausschuss, sowie interne Dokumente der studentischen Selbstverwaltung sind bis auf weiteres nur per Post oder per Fax möglich
  • Da keine Veranstaltungen stattfinden dürfen, entfällt auch das Fundbüro
  • Anträge zur Übernahme und Rückerstattung des Mobilitätsbeitrags werden zur Zeit vom Finanzreferat bearbeitet. „Das kann jedoch erst drei Wochen nach Eingang des Antrags geschehen, weshalb es ab dem Eingang eurer Anträge ca. vier Wochen dauern wird, bis Ihr (bei Annahme des Antrags) das Geld auf euer Konto überwiesen bekommt”, schreibt der AStA. Mehr Informationen zum Härtefallantrag, findet ihr hier.

Die genauen telefonischen Sprechzeiten findet ihr gesammelt hier.

Alle weiteren Referate sind per Mail und über die sozialen Medien erreichbar. (Stand: 06. April, 10.19 Uhr)

Partys und Fachschaften

Die MINT-Liga hat ihre 11. MINT-Party, die zu Beginn eines jeden Semesters stattfindet, abgesagt. Das gab sie auf Facebook bekannt. Grund sind die Verordnungen des Landes NRW, dass kulturelle Einrichtungen grundsätzlich und Veranstaltungen mit über 1.000 Menschen abgesagt werden müssen: „Wir werden uns sobald wie möglich mit der Organisation für die MINT-Party12 beschäftigen, was auch heißt dass es (sehr wahrscheinlich) keinen Ersatztermin geben wird.” Die MINT-Liga ist eine Kooperation aus zehn Fachschaften, wie Maschinenbau, Chemie oder Informatik. (Stand: 16. März)

Foodsharing („Fairteiler”)

Die Foodsharing-Teams des „Fairteiler“ haben wegen der steigenden Ausbreitung des Corona-Virus (Sars-CoV-2) entschieden, die Duisburger und Essener Stelle vorübergehend zu schließen. Der Raum in Duisburg bleibt voraussichtlich bis Ende April geschlossen. Auch die wöchentlichen Verteilaktionen am Samstag, die ab 15 Uhr im Duisburger AStA oder hinter dem Gebäude stattfinden, fallen aus. Mehr zu den Hintergründen lest ihr hier. (Stand: 16. März)

BAföG

Auch wenn der universitäre Betrieb vorerst ausgesetzt ist und dementsprechend mindestens bis zum 20. April keine Veranstaltungen und Prüfungen stattfinden, werden die BAföG-Bezüge auf Erlass des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) weitergezahlt. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek erklärte dazu: „Auch wenn Schulen und Hochschulen wegen der COVID-19-Pandemie geschlossen werden, erhalten BAföG-Geförderte ihre Ausbildungsförderung weiter. Ich möchte, dass BAföG-Geförderte in der aktuellen Ausnahmesituation Klarheit und Planungssicherheit haben.“ Diese Regelung gelte auch für Studienanfänger*innen, deren Studienbeginn sich nun pandemiebedingt verzögert. Sofern Universitäten Online-Lehrangebote zur Verfügung stellen, müssen diese allerdings von den Geförderten verpflichtend in Anspruch genommen werden. Genaue Informationen zu den vereinbarten Regelungen rund ums BAföG und Antworten auf die wichtigstens Fragen findet ihr hier. (Stand: 19. März)

Familienservicebüro der UDE

Die Kinderbetreuung „DU-E-KIDS“ für Familien und Alleinerziehende ist bis auf weiteres geschlossen. Jedoch gibt es auf einer eigenen Webseite Tipps für die Bewältigung des Alltags, beispielsweise im Home Office. „Die aktuelle Situation stellt für uns alle eine Herausforderung dar. Wir vom Familienservice/DU-E-KIDS der Universität Duisburg-Essen möchten Sie und Ihre Familien ein klein wenig darin unterstützen, den momentanen Alltag so angenehm wie möglich bewältigen zu können“, schreibt das Team. Tipps und Hinweise zum Thema Homeoffice mit Kind sowie Spielanregungen, Bastelideen und weitere Beschäftigungs- und Aktivitätsangebote für und mit Kindern findet ihr hier. (Stand: 6. April, 10.25 Uhr)

Praxissemester

Gute Neuigkeiten für Lehramtsstudierende: Die Anmeldephase für ein Praxissemester wurde aufgrund der aktuellen Umstände bis zum 3. Juni verlängert. Darüber hat das Zentrum für Lehrerbildung der UDE (ZLB) informiert. Ursprünglich war die Anmeldephase vom 11. Mai bis zum 27. Mai angesetzt; der 11. Mai bleibt als Startdatum. Des Weiteren bietet das Praktikumsbüro in diesem Semester zwei weitere Sprechstunden an: am 28. Mai von 14:00 bis 16:00 Uhr und am 3. Juni von 14:00 bis 16:30 Uhr. (Stand: 6. Mai, 13:37 Uhr)

Chancengleichheitsfonds

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen nicht alle Angehörigen der UDE auf die gleiche Weise. Beispielsweise verstärkt sich das immer noch exsistierende Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern was Arbeitsverhältnisse betrifft. So kann es durch die Krise verstärkt zur Benachteiligung von Frauen kommen. 

Deshalb hat die UDE die Chancengleichheitsfonds StudyPLUSCare und LehrePLUSCare ins Leben gerufen, auf die sich Studierende und Lehrende bewerben können, die durch Corona in finanziell schwierige Situationen gekommen sind. Zu weiteren Infos und den Bewerbungen geht es hier. 

Internationale Studierende

Im Rundbrief vom Juni 2020 geht die UDE auch auf die Lage für internationale Studierende im kommenden Wintersemester ein. Ihnen sollen ein vollwertiges Studium möglich sein, auch wenn sie wegen Reisebeschränkungen nicht vor Ort sein können sollten. "In Präsenz stattfindende Veranstaltungen mit reduzierter Teilnehmer*innenzahl bitten wir so auszugestalten, dass die Teilhabe von Austauschstudierenden möglichst uneingeschränkt möglich ist", so die UDE. Auch um den internationalen Studierenden die Planung zu erleichtern, ruft sie die Studiengänge dazu auf, schon früh zu bekannt zu geben, welche Prüfungen in Präsenzform stattfinden werden. [Stand: 11. Juli 2020, 11.19 Uhr]

Nachteilsausgleich

Laut dem Rundbrief im Juni 2020 betont die UDE, die Studierenden mit besonderen Herausforderungen speziell im Blick zu haben. Sie nennt dort Belastungen wie chronische Erkrankungen und Behinderungen sowie Studierende, die neben dem Studium Kinder betreuen oder Angehörige pflegen. "Das Rektorat schließt sich einer Empfehlung der Kommission für Diversity-Management an, dass die Prüfungsausschüsse alle Anträge auf Nachteilsausgleich aufgrund von Behinderung und/oder chronischer Erkrankung bzw. familiärer Betreuungsaufgaben mit großem Entgegenkommen behandeln", heißt es dort. Außerdem erinnert das Rektorat an den Mutterschutz für Student*innen und daran, dass ein Nachteilsausgleich keine Ermessensfrage ist, sondern gewährt werden muss, wenn jemand die Voraussetzungen erfüllt. "Da die frühzeitige Antragsstellung ausdrücklich nicht zu diesen Voraussetzungen zählt, geht das Rektorat davon aus, dass die Prüfungsausschüsse auch kurzfristig eingereichte Anträge bearbeiten. Wir möchten verhindern, dass Studierende aus Angst vor Nichtbestehen und aufgrund eines Wechsels der Prüfungsform auf eine Teilnahme an der Prüfung verzichten und damit ggf. ihre Studienzeit verlängern." [Stand: 11. Juli 2020, 11.19 Uhr]

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