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STUDIUM & FREIZEIT

10 Tipps aus der Redaktion gegen Stress

Wenn der Stress überfordert. [Foto: Sophie Schädel]

28.07.2021 11:06 - Canberk Köktürk

Die Prüfungsphase läuft seit ein paar Wochen. Für einige von uns bedeutet das nicht nur Stress durch Lernen, sondern Doppel- – gar Dreifachbelastung durch Arbeit, Uni oder Care-Arbeit. Deswegen geben unsere Redaktionsmitglieder ihre Lieblingstipps für den Umgang  mit Stress.

1. Sophie: „Ich habe kürzlich mehrere Wochen am Stück durchgearbeitet. Ohne freie Tage, oft auch ohne Mittagspause. Die ganzen schlauen Leute haben also Recht: Produktivität lässt sich nicht endlos steigern und irgendwann schafft man weniger, je mehr man arbeitet. Seither mache ich alle zwei Stunden eine halbe Stunde Pause, gehe jeden Mittag eine Stunde spazieren und nehme mir sonntags frei – am letzten Punkt übe ich noch. Seither schlafe ich besser, ernähre mich gesünder, arbeite meine Aufgaben schneller ab und habe sogar oft wieder Spaß an dem, was ich tue.“

2. Magdalena: „Wenn ich gestresst bin, habe ich immer eine richtig gute Heulsession. Wenn ich durch die ganzen Aufgaben und dem Stress nicht mehr denken kann, macht mich das meistens sehr fertig. Deshalb verbringe  ich einen halben Tag mit Heulen und stelle alles in Frage. Danach habe ich alles rausgelassen. So bekomme ich wieder Platz in meinem Kopf und kann neu denken. Danach fluppt es ziemlich gut und ich besinne mich auf mein Können.“

3. Saskia: „Stressabbau funktioniert für mich am Besten mit höchster Konzentration bei etwas ganz Simplem: Zombies auf der Playstation erledigen. Im Multiplayer spielt man zusammen mit Freunden, kann sich gemeinsam aufregen, freuen und alles um sich herum vergessen.“

4. Helena: „Ich lasse alles stehen und liegen! Ich gehe raus aus der Wohnung, hole mir einen Kaffee und gehe spazieren. Vielleicht shoppe ich dann noch eine Kleinigkeit für mich!“

5. Julia: „Wenn ich mich gestresst fühle und das Gedankenkarussel sich einfach nicht stoppen lässt, setze ich meine Kopfhörer auf, nehme etwas zu trinken mit und setze mich abends an eine große Kreuzung. Nichts ist so schön anzusehen und so beruhigend wie Leuchtreklamen und der Stadtlärm.“

6. Ozan: „Lofi Hip Hop Playlist anmachen, aufs Rad schwingen und in den Wald oder auf’s Feld fahren und die Natur genießen. Die Gedanken für eine Stunde einfach mal sein lassen und Vögel beim Zwitschern lauschen.“

7. Erik: „Mein Stressmanagement besteht darin, kein Stressmanagement zu haben. Ich prokrastiniere bis zur Deadline und ziehe dann einen All-Nighter, während dem ich meinem Körper Nikotin- und Koffeindosen zuführe, die sämtliche Tiere bis zur Größenordnung eines Pferdes binnen weniger Minuten töten würden. Bisher bin ich damit durchgekommen. Bitte nehmt euch kein Vorbild an mir.“

8. Canberk: „Aller Anfang ist schwer, aber sobald man eine Routine hat, wird es besser: Sport. Jeden Tag 30 Minuten irgendwie auspowern, weg vom Schreibtisch, weg vom Laptop, mega laut Musik auf die Ohren und einfach den Körper machen lassen.“

9. Lena: „Meine Stressbewältigung ist entweder Kompensation in Form von sehr dunklem Humor oder ich trinke viel zu viel Kaffee, rauche und fluche den ganzen Tag leise vor mich hin. Am Ende des Tages dann entspannen? Fehlanzeige. Lieber denke ich weiterhin über die Arbeit nach und bin schon beim Aufstehen wieder gestresst. Cool.“

10. Mona: „Nein sagen ist okay! Egal, ob es um einen Job geht und man ‚nein‘ sagt, um zu Freund:innenen ‚ja‘ sagen zu können. Oder ob man Freund:innenen ‚nein‘ sagt, um die Zeit für sich zu nutzen und kurz Kraft zu tanken. Am Ende dankt es mir niemand, wenn ich einmal zu oft zugesagt gesagt habe, nur um mein Gewissen zu beruhigen. Gewissen ausschalten ist manchmal auch okay.“

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