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10 seltsame Videocall-Situationen

Homeoffice und Uni. Gefühlt gibt es jeden Tag einen Videocall.[Foto: pixabay]
12.06.2021 11:57 - Canberk Köktürk

Seit über einem Jahr begleiten Videocalls unseren Alltag. Sei es in kleinen Seminaren mit 9 Teilnehmer:innen, überfüllten Vorlesungen oder im Homeoffice. Virtuell starren sich Kolleg:innen, Studierende und Dozierende gegenseitig über ihre PC-Bildschirme an.  Dabei passieren schräge Dinge. Hier sind die 10 seltsamsten Videocall-Situationen.

1. Die einzige Person, die die Kamera an hat. In jeder Vorlesung gibt es eine Person, die neben dem Dozierenden die Kamera anschaltet. Auch, wenn sie nichts Seltsames tut, ist das schleimige Nicken zu jedem Satz des Dozierenden cringe des Todes.

2. Stille. Die Dozierenden stellen eine einfache Frage zum Thema und erwarten eine rege Diskussion. Doch niemand schaltet ihr:sein Mikrofon an. Es ist deutlich schwieriger, Augenkontakt zu vermeiden, wenn nur das Gesicht zu sehen ist.

3. Mikrofon nicht auf stumm? Während man mit den WG-Partner:innen über  Dozierende lästert, auf Toilette ist oder der Bauch vor Hunger Walgesänge von sich gibt, möchte man natürlich nicht, dass die anderen Teilnehmer:innen das mitbekommen.

4. Im gleichen Atemzug mit dem Mikrofon zu nennen: Es gibt ebenso viele Peinlichkeiten, wenn die Kamera nicht aus ist, wenn man denkt sie sei aus. Noch im Schlafanzug? Dabei die Tomatensoße im gesamten Gesicht zu verteilen? Oder noch das Handtuch auf dem Kopf? Man kann euch sehen.

5. Mr.Buttfucker3000. Checkt eure Anzeigenamen.

6. Abgehackte hitzige Diskussionen. Wer kennt es nicht? Man will gerade die Person, die rassistische Fremdbezeichnungen benutzt hat, zurecht weisen, da beginnt  die Verbindung instabil zu werden: „Sa…hat…ma…di…ins…Hi…ge…issen…?!“

7. Spiegelverkehrtes „frisch machen“. Sitzt die Frisur nicht ganz und man möchte das schnell ändern? Dann dauert es einige peinliche Sekunden, bis euer Gehirn versteht, dass die komische Locke auf der anderen Seite ist.

8. Offline, Online, Offline, Online. Nichts ist anstrengender als einer Person bei Verbindungsproblemen zuzusehen. Es sind gemischte Gefühle aus Mitleid und genervt sein.

9. „Schatz, ich habe dir einen Obstteller gemacht.“ Wenn die Mutter kurz vorbeischaut und alle im Seminar begrüßt, ist nicht die Situation selbst seltsam, sondern der Umgang des peinlich berührten Kindes.

10. „Wir hätten es natürlich alle lieber, wenn wir uns in Präsenz treffen könnten…“, ist der Satz, der am häufigsten in  Videocalls während der Pandemie gesagt wurde. Für mich ist er obendrein eine Lüge.

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