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STUDIUM & FREIZEIT

10 Pläne für die Quarantäne

Zwei Wochen nur Beine hoch? Das wäre uns zu langweilig. [Symbolbild:pixabay]

16.03.2020 10:49 - Sophie Schädel

Unsere Redakteurin Sophie soll nach einem Skiurlaub in Österreich 14 Tage zuhause bleiben. Das ist Vorschrift der Bundesregierung, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. So wie ihr geht es jetzt vielen – Hausarrest und keine Symptome. Viele stellen sich ja gerade auch freiwillig unter Quarantäne, um die Curve zu flatten. Da ist das größte Problem die Langeweile. Was also tun mit der ganzen Zeit? Sophie hat zehn Ideen aufgelistet.

1. Schreibt eure aufgeschobenen Hausarbeiten!

Ein Tag für die Themeneingrenzung und Absprachen mit den Dozierenden, einer um die nötige Literatur zu finden (Vieles gibt es online, ihr müsst dazu nicht in die Bib), vier Tage um alles daraus zusammenzutragen. Dann strukturiert ihr einen Tag lang eure Gliederung, habt noch je einen Tag für Einleitung und Schluss und drei für den Hauptteil, und dann bleiben euch noch die letzten beiden Tage der Quarantäne, um alles schick zu formatieren und zu korrigieren. Schon sind 14 Tage vorbei und ein vielleicht schon seit Semestern aufgeschobener Punkt von eurer Liste gestrichen.

2. Lernt eine Sprache!

Installiert euch eine der vielen Apps, mit denen man bequem vom Smartphone aus eine Fremdsprache lernen kann. Das muss nicht langweilig sein, oft gibt es da lustige Rätselspielchen und viel zum Nachsprechen.

3. Leert eure Tiefkühltruhen!

Wir alle haben diese Dinge, die unentdeckt in den hintersten Ecken liegen und schon lange nicht gegessen wurden. Die zweite Hälfte der Pizzaburger, weil die erste Hälfte schon nicht lecker war. Die selbstgekochte Kürbissuppe, bei der man im Herbst noch etwas zu enthusiastisch war und von der man nun doch keine 13 Portionen mehr essen mag. Nun ist die Zeit gekommen, in der man das Ganze mal in aller Ruhe aufessen kann.

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4. Mistet eure Zimmer aus!

Ist eh mal wieder Zeit für einen Frühjahrsputz. Dabei könnt ihr ja direkt auch mal euer Flusensieb in der Waschmaschine leeren oder eure Lampenschirme abwischen. Bis eure Wohnung blitzt und blinkt, sind die zwei Wochen sicherlich vorbei.

5. Vernichtet euren Pile of Shame!

Egal ob es Spiele sind, die ihr noch nie ausprobiert, Filme, die ihr nie gesehen, oder Bücher, die ihr noch nicht aufgeschlagen habt. Diese Sammlungen quasi-neuer Dinge warten nur darauf, dass ihr euch ihnen mal in 14 Tage gediegener Langeweile widmet.

6. Schreibt einen 5-Jahres-Plan!

Ihr müsst euch ja nicht bis ins Letzte daran halten und es muss nicht unbedingt um Karriere gehen. Aber in zwei Wochen Hausarrest kann man schön träumen und sich fragen, wohin man mit sich und seinem Leben gerne kommen möchte.

7. Macht eure Steuererklärung!

Steht sowieso wieder an. Besser hat man dafür zwei entspannte Wochen, als wenn man es wie bisher auf den letzten Drücker macht – und hinterher hoffen muss, dass man nichts Wichtiges vergessen hat.

8. Puzzelt!

Ehrlich, Leute. Das Hobby wird einfach unterschätzt. Dazu noch ein gutes Hörbuch oder – wenn das Thema euch nicht schon zu den Ohren raushängt – vielleicht auch der Podcast des NDR mit einem Charité-Virologen zu Covid-19.

9. Ruft die Omis und Opis an!

Oder wen ihr sonst schon lange mal wieder anrufen wolltet. Die Leute freuen sich und gerade wenn sie wie Großeltern zu einer Risikogruppe gehören, sind sie bestimmt froh, wenn ihr ihnen ein bisschen die Zeit vertreibt.

10. Meldet Leute, die online mit geklautem Desinfektionsmittel Geld machen wollen.

Danke.
 

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