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STUDIUM & FREIZEIT

10 Dinge, die nach Corona bleiben sollen

Spaziergang an leeren Straßen [Foto: pixabay]

20.04.2020 14:37 - Gastautor*in

Die Corona-Pandemie und das damit zusammenhängende Kontaktverbot in NRW verlangt den Menschen gerade viel ab, weshalb unsere Redakteurin Jacqueline aufzählte, auf was sie sich nach überstandener Krise am meisten freut. Doch gibt es auch Manches, an was wir uns erinnern sollten, wenn Covid-19 nicht mehr unseren Alltag bestimmt.

Von Gastautor Markus Uhle

1. Distanz wahren 

Menschen sollen weiterhin Distanz wahren und einem nicht ständig so nah kommen. Ob beim Einkauf im Supermarkt oder in der überfüllten Straßenbahn sollte man darauf achten, wie nah man Menschen tatsächlich kommt und ob es sich manchmal nicht lohnt, sich ein paar Sekunden zu gedulden, bevor man durchgelassen wird oder Menschen Platz machen.

2. Begrüßung ohne Handschlag 

Die Begrüßung, bei der man sich mit den Füßen berührt, ist cooler als jeder Secret Handshake. Ich werde ihn definitiv beibehalten. Perfekt für Freund*innen, die sich normalerweise zur Begrüßung umarmen, bei der eine Person aber knapp 1,90 m groß und die andere Person 1,60 m ist und jede Umarmung eher wie Circus-Akrobatik aussieht.

3. Hände waschen 

Die Menschen wissen nun, wie man sich die Hände wäscht und es wäre doch wunderbar, wenn sie diese Praxis auch zukünftig regelmäßig anwenden würden.

4. Geduld haben

Wenn man sich das nächste Mal nach der Uni oder Arbeit völlig entnervt noch ein Sixpack Bier, Aufschnitte und Bratlinge für das bevorstehende Wochenende kauft und der*die Kassierer*in Kleingeld wechseln muss, nicht weiß welche Produktnummer die Tomaten haben oder einfach nach einer langen Schicht ein wenig langsamer ist, dann nicht entnervt rumstöhnen, sondern lieber einen schönen Abend  wünschen, weil man  weiß, was es für ein stressiger und nerviger Job sein kann.

5. Fairer Lohn 

Krankenpleger*innen, Altenpfleger*innen und Rettungskräften zukünftig den Lohn zu zahlen, den sie verdienen. 1000 Euro Monatsaufschlag war eine Überlegung während der Corona-Krise. Der Stress, die Arbeit und Verantwortung, die diese Menschen im Krankenhaus oder im Krankenwagen tragen, werden in ein paar Wochen genau gleich bleiben.

6. Einfach mal machen

Ich habe von vielen Freund*innen gehört, dass sie während der Quarantäne, trotzdem nicht so viel geschafft haben, wie sie es sich vorgenommen haben. Also zukünftig nicht auf den Tag X warten, an dem man nur noch für „diese eine Sache“ Zeit hat, sondern einfach machen.

7. Weniger Auto fahren 

Da grundsätzlich viel weniger Autos auf den Straßen sind, muss man nicht selbst mit dem Auto oder anderweitig weiter aus der Stadt rausfahren, um einen schönen Spaziergang zu machen. Man kann einfach vor die Haustür gehen und selbst entlang von Hauptstraßen eine relativ entspannte Zeit haben. Es wäre schön, wenn das so bleiben würde.

8. Hypochonder verstehen 

Natürlich gab und gibt es eine berechtigte Sorge, ebenfalls vom Corona Virus infiziert zu werden. Das heißt, jedes Kratzen im Hals und jeder kleiner Huster fällt auf und jedes Symptom wird akribisch mit den eigenen verglichen. Na gut, vielleicht sollten wir die Hypochonder in unserem Umfeld nun nicht in ihren oft irrationalen Ängsten bestärken, aber zumindest versteht man nun, wie sie sich wohl fühlen.

9. AfD soll irrelevant bleiben 

Während noch vor gut einem halben Jahr die AfD keine Möglichkeit ausließ, um die Grenzen des Sagbaren zu verschieben und den demokratischen Diskurs dafür ausnutzte, um ihr abscheuliches Menschenbild zu propagieren ist es mittlerweile sehr ruhig um die Partei des Faschisten Höcke geworden. Es ist einmal mehr deutlich geworden, dass die AfD keine wirklichen Antworten auf wichtige Fragen bietet und nicht einmal den Anschein macht, eine seriöse Partei zu sein. Es bleibt zu wünschen, dass die Partei sich weiter in die Bedeutungslosigkeit manövriert.

10. Pornhub Premium

Pornhub-Premium, wäre nice, wenn es die Zugänge noch länger kostenlos geben würde.

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