Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

STUDIUM & FREIZEIT

10 Dinge, die man in der vorlesungsfreien Zeit machen kann

Warum heißt das nochmal Semesterferien? (Symbolbild: ekn)

26.02.2019 15:50 - Erik Körner

Bereits Die Ärzte besangen Sommer, Palmen, Sonnenschein. Urlaub und Freizeit sind Balsam für die Studiseele. Wenn ihr noch nicht wisst, wie ihr eure vorlesungsfreie Zeit verbringen sollt, ist hier eine Liste mit 10 Empfehlungen.

1. Hausarbeiten schreiben: Belanglose Dinge wie Freizeit oder Entspannung werden gnadenlos überbewertet. Wer braucht so etwas überhaupt in der vorlesungsfreien Zeit, könnte man währenddessen auch wissenschaftliche Arbeiten schreiben?

2. Für Klausuren lernen: Ein Übel kommt in der Regel selten allein. An der Uni ist das nicht anders. Wo wäre auch der Spaß, müsste man sich nur um Hausarbeiten kümmern? Studieren ohne Existenzangst und ohne das Wissen, eine Klausur nur dreimal schreiben zu dürfen, wäre einfach nicht dasselbe.

3. Den Stundenplan erstellen: Ist man irgendwann mit allen Prüfungen durch, tritt einem das nächste Semester die Tür ein. Es gibt kaum etwas besseres, als mit jeder weiteren Veranstaltung, die in den Stundenplan wandert, zu realisieren, dass die nächsten sechs Monate nur noch zeitintensiver werden.

4. Aus dem Fenster starren und sein Leben überdenken: Warum noch mal habe ich es für eine gute Idee gehalten, ein Studium zu beginnen? Hätte es nicht eine Ausbildung getan? Meine Freunde verdienen eigenes Geld, ich sitze hier um 16 Uhr in meinem Pyjama und esse Cornflakes ohne Milch.

5. Sauber machen: Es gibt kaum ein ikonischeres Duo als Studierende im Stress und Meisterleistungen der Architektur, wie den schiefen Turm von Pizzakartons oder die Installation „7 Tage, 7 Teller“.

6. Nichts: “Gar nichts erlebt. Auch schön.” Mozarts Tagebuch, 13. Juli 1770. Jede*r, die*der nach einer Stressphase den Luxus hatte, nichts zu machen, kann bestätigen, wie gut das tun kann. Wenn es für Mozart in Ordnung war, ist es das für euch ebenfalls.

7. Die Familie sehen: Emotionale Unterstützung kann nie schaden. Wem das Wasser der Prüfungszeit bis zum Hals steht, kann sich bekochen lassen und darüber lügen, wie viele Semester noch übrig sind.

8. Den Pile of Shame abarbeiten: Falls doch ein Hauch von Freizeit durch den Stapel von Büchern schimmert, klammert euch an ihn und arbeitet so viele Serien, Filmen und Spiele ab, wie nur möglich.

9. Einen zweiten Job finden: Wenn die Sterne richtig stehen, kommt bestimmt ein Semester, in dem weniger los sein und ein wohlverdienter Urlaub anstehen wird. Blöd nur, dass Urlaub in der Regel teuer ist. Zeit, dem letzten Funken Freizeit zum Abschied zu winken und ihn gegen mehr Geld einzutauschen.

10. Blockseminare besuchen: An der Uni scheinen Magier*innen zu arbeiten. Sie präsentieren uns das fantastische Konzept der vorlesungsfreien Zeit und verwandeln, ohne doppelten Boden, einen Teil davon in einen mehrtägigen akademischen Marathon.
 

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