Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

STUDIUM & FREIZEIT

10 Dinge, die auf Uni-Klos nerven

Gibt es einen schöneren Ort als das stille Örtchen?
[Symbolfoto: Erik Körner]

07.10.2019 10:52 - Erik Körner

Jede*r kennt es: Auf Klos ist viel los. Von verstopften Toiletten bis hin zu schlechten Klosprüchen ist alles dabei.

1.       Einlagiges Klopapier: Hätte ich Lust, mir den Hintern mit Schleifpapier abzuwischen, würde ich das tun. Egal, warum die Uni kein drei- oder vierlagiges Klopapier kauft: Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

2.       Politische Auseinandersetzungen: Ideologische Konflikte werden entweder auf den Straßen oder in Form von Schmierereien an Toilettenwänden ausgetragen. Ist es zu viel verlangt, wenigstens beim Verrichten eines Geschäfts nicht an die Probleme der Welt denken zu müssen?

3.       Mangel an unterhaltsamen Sprüchen: Manchmal ist Studieren dröge und ein Lacher kann den Tag verbessern. Schreibt doch mal einen starken Witz an die Wände, anstatt euch ständig in den Haaren zu liegen.

4.       Besinnlich geht anders: Das Besteigen öffentlicher Keramikthrone ist für andere unweigerlich mit unangenehmen Sinneseindrücken verbunden. Deswegen lieber fünf Minuten mehr einplanen, um Zeugen aus dem Weg zu gehen.

5.       Fehlende Mülleimer auf Frauenklos: Noch hat die UDE David Copperfield nicht für einen Gastvortrag einladen können. Ergo konnte die Studierendenschaft bis dato nicht lernen, gebrauchte Hygieneartikel in Luft aufzulösen. Tampons und Binden sind nicht wasserlöslich und können beim Runterspülen Toiletten verstopfen.

6.       Fenster gegenüber der Pissoirs: Wirklich? Die Fenster mit Zeitungen abzuhängen, macht diesen architektonischen Griff ins Klo nicht besser.

7.         Keine Seife: „Wer seine Hände nur unters Wasser hält, der kann es auch gleich sein lassen“, sagt Dr. Wulf Schneider von der Uni Regensburg. Die meisten Bakterien lösen sich erst nach einer gründlichen Reinigung mit Seife ab.

8.      Kein Klopapier: In Zeiten der Not wird der Mensch erfinderisch, wenngleich der Preis die eigene Würde ist. Die einzigen Alternativen sind die Zweckentfremdung einer leeren Rolle oder voller Scham zur nächsten Kabine zu schleichen.

9.      Leute, die nicht spülen: Spült ihr zu Hause auch nur einmal täglich, um Wasserkosten zu sparen?

10.   Türen, die nicht richtig schließen: Auf manche Dinge im Leben kann ich verzichten. Zum Beispiel von einer fremden Person in meiner verletzlichsten Form aufgrund veralteter Schlösser überrascht zu werden.

/Beyond Borders/

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