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10 Dinge, auf die man sich nach dem Social Distancing freuen kann

Ab in den Park! [Foto: Jacqueline Brinkwirth]

06.04.2020 11:26 - Jacqueline Brinkwirth

Für viele Menschen ist Isolation in der Corona-Krise schwierig auszuhalten. Um diese unfreiwillige Entschleunigung etwas besser zu überstehen, kann es deswegen helfen, sich auf das zu besinnen, was Freude bereitet. Hier sind 10 Dinge, auf die ich mich freue, wenn die Zeit des Social Distancing vorbei ist.

1. Lange und herzliche Umarmungen

Das erste, was ich unbedingt machen möchte, wenn wir diese Krise (hoffentlich) überstanden haben, ist, meine Freund*innen lange in den Arm zu nehmen. Körperlichen Kontakt mit den Lieblingsmenschen zu meiden ist schwierig.

Sich darauf zu freuen, sie irgendwann wieder drücken zu können ist etwas, dass mir sofort ein Wohlgefühl gibt.

2. Spaziergänge ohne Slalom

Eine große Runde durch den Park zu gehen ist auch jetzt eines meiner Tageshighlights. Ein bisschen frische Luft, Bewegung und die Sonne genießen – bald dann auch wieder ohne Menschen dabei ausweichen zu müssen.

3. Drei Tage durchfeiern

Das Rave-Leben fehlt mir gerade sehr. Tanzen und dabei den Alltag vergessen, das macht mich einfach glücklich. Zuhause zu zahlreichen DJ-Streams durch die Wohnung zu dancen ist ein cooler Ersatz. Auf die Partys nach der Corona-Krise freue ich mich, weil wir alle gemeinsam bis in den Morgen unsere Tanzwut teilen können. Das wird wundervoll!

4. Einkaufen ohne Stress

Besuche im Supermarkt sind dieser Tage eine ziemlich stressige Angelegenheit. Doch es wird eine Zeit geben, in der ein Wocheneinkauf kein Sprint sein muss, sondern ganz entspannt sein kann – ohne die gehetzte Suche nach Klopapier und Nudeln. 

5. Zeit mit Lieblingsmenschen verbringen

Skype-Gespräche, Facetime und Telefonate helfen gerade sehr, um mit den Liebsten in Kontakt zu bleiben. Und auch wenn es schön ist, in freundliche Gesichter zu schauen (digital natürlich), werden die ersten persönlichen Gespräche post Corona länger und inniger als zuvor, davon bin ich überzeugt.

Hilfe bei negativen Gedanken

Es ist richtig und wichtig in dieser Zeit, verantwortungsvoll zu sein und Abstand zu halten. Sich so stark zu isolieren ist für viele Menschen jedoch sehr belastend. Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr in dieser Zeit mit jemandem über eure negativen Gedanken sprechen möchtet, gibt es bei diesen Stellen telefonische oder digitale Hilfsangebote: 

Telefonseelsorge: 
0800 / 111 0 111
0800 / 111 0 222

Beratung per Chat oder Mail

iFight Depression Tool: 
Begleitung für Menschen mit Depressionen oder depressiven Gedanken

6. Ganz viel Knutschen 

Als Single durch diese Krise zu gehen ist vielleicht etwas anstrengender als eine*n Partner*in an der Seite zu haben. Denn körperliche Nähe setzt Endorphine frei und die könnte man gerade sicher gut gebrauchen. Aber wieder knutschen, kuscheln und vögeln zu können ohne Sorge wird so schön sein, dass sich das Warten darauf fast schon lohnt. 

7. Bei Oma Mittag essen

Es gibt ein paar Gerichte, die nur Omas (oder Opas) richtig zubereiten können. Und egal, wie sehr man sich auch anstrengt, genauso zu kochen, wird es bei den Großeltern immer ein bisschen besser schmecken. Der erste Apfelkuchen nach der Isolation wird ein Genuss, vor allem wenn man dabei gemeinsam über alle witzigen Kindheitserinnerungen lachen kann.  

8. Picknick im Park

Draußen abhängen, gemütlich ein Radler trinken und dabei in der Sonne quatschen – mein Herz macht schon jetzt einen Freudensprung nur beim Gedanken daran.

9. Museen, Konzerte, Festivals besuchen

Endlich wieder Kultur tanken und ein bisschen Urlaub von den eigenen Gedanken machen. Künstler*innen und Kreative werden nach Corona jede Menge zu teilen haben und es wird wundervoll sein, all das ohne räumliche Distanz aufsaugen zu können.

10. Alleine zu sein

Ich mag mich ganz gern, aber momentan finde ich mich manchmal ziemlich anstrengend. Viel Zeit mit sich und seinen Gedanken zu verbringen ist aber grundsätzlich eine gute Sache – und wird sich umso besser anfühlen, wenn man ganz freiwillig alleine sein kann. 

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„Darum meiden Essener die City: Parken, Euroshops, Migranten“, titelte die WAZ.
 

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