Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

RATGEBER & TERMINE

Mandela und die FDP

<a href="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/12/Ekelbaron-294x3001.jpg"><img class="alignleft wp-image-4381" alt="Ekelbaron-294x300" src="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/12/Ekelbaron-294x3001.jpg" width="206" height="210" /></a>Nach dem Tod Nelson Mandelas wird deutlich, wie sehr dieser bereits zu einer Heiligengestalt der bürgerlichen Gesellschaft geworden ist. Mandela zu huldigen ist an deutschen Schulen heute obligatorisch.
 

Zum Verfall der Umgangsformen

In unserem Anwesen verfügen wir über keinen Fernsehapparat, da wir das Geschnatter des Pöbels nicht auch noch daheim ertragen wollen. Sind wir allerdings zu Besuch bei Freunden, die sich gerne der Modernität rühmen, so kommen selbst wir oft nicht umhin, jenen Quatsch, den das technisch wie gesellschaftlich mittlerweile höchst altmodische Gerät ausspuckt, ausgiebigst zu diskutieren.
 

Vom Echten und Rechten

Zwei Dinge scheint der Bürger zu benötigen, um sich als vollwertiger Mensch zu fühlen: Zum einen sind dies Rechte, zum anderen das Echte. Recht will er haben, echt hingegen will er sein. Mit Wahrheit oder Richtigkeit hat hierbei allerdings keiner der beiden Begriffe noch etwas gemein. Vielmehr geht es hier einmal mehr darum, die bürgerliche Gesellschaft aus sich selbst heraus zirkulär zu begründen.Was der Bürger tut, nennt er das Recht. Recht hat er und das hat er per Definition, da er sonst kein Bürger mehr wäre, sondern ein bloßer Krimineller.
 

Die Waffe der Integration

<a href="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/11/Ekelbaron-294x300.jpg"><img class="alignleft wp-image-4028" alt="Ekelbaron-294x300" src="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/11/Ekelbaron-294x300.jpg" width="206" height="210" /></a>Es ist uns lange ein Rätsel geblieben, wie der Bürger einerseits mit seiner antichristlichen Philosophie gegen die Schöpfung aufbegehren kann, andererseits aber weiterhin die Fahne des Christentums hoch hält. Uns ist dadurch bewußt geworden, daß das Bürgertum einst die Kirche mit ihrer eigenen Waffe geschlagen hat, und zwar mit der Waffe der Integration.
 

Die Versuchung der Freiheit

Der Bürger ist kein freier Mensch, wie auch immer er sich seine selbstverschuldete Unmündigkeyt auch euphemistisch schönzureden vermag. Er glaubt sich als Freigeist, doch bleibt ein Getriebener, der mal dem Sachzwang, mal dem Vorgesetzten und selten nur dem eigenen Vorsatze folgt. Wahre Freiheit ist nur unter Bedingungen von Leibeigenschaft zu erreichen. Die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft hingegen verkauft eine Ware Freiheit, die sich letzten Endes als wirksames Betäubungsmittel herausstellen wird.
 

Zur Identität

<a href="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/11/Ekelbaron-294x300211.jpg"><img class="alignleft wp-image-3954" alt="Ekelbaron-294x30021" src="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/11/Ekelbaron-294x300211.jpg" width="206" height="210" /></a>Bürgerliche Identität ist ein Oxymoron, ein Widerspruch in sich. Die bürgerliche Kultur hat dafür gesorgt, dass sie restlos verschwunden ist. Zur Zeit der Monarchie hatte der Mensch einen Platz in der Gesellschaft. Heute hingegen soll dieser permanent erarbeitet werden.
 

Ballsport ist nicht unpolitisch

<a href="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/10/Ekelbaron-294x30021.jpg"><img class="alignleft wp-image-3844" alt="Ekelbaron-294x3002" src="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/10/Ekelbaron-294x30021.jpg" width="206" height="210" /></a>Unter den bürgerlichen Lebenslügen ist die Ansicht, Ballsport habe mit Politik nichts zu tun, derzeit eine der populärsten. Sie offenbart eine Geschichtsvergessenheit, wie auch eine völlige Ignoranz gegenüber gegenwärtigen gesellschaftlichen Schieflagen.
 

Wir stehen bei

Franz-Peter Tebartz-van Elst hat in den vergangenen Wochen oft am Pranger der Medien gestanden, ohne dass ihm nennenswert Beistand zugekommen wäre. Stattdessen machte man den Limburger Bischof zur Zielscheibe von Hohn und Spott. Wir wollen ihm hiermit unsere Loyalität versichern, denn es sind Menschen wie er, die die Kirche vor den finsteren Plänen des Heiligen Stuhls noch zu retten vermögen.
 

Kritische Masse

<a href="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/10/Ekelbaron-294x3001.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3573" alt="Ekelbaron-294x3001" src="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/10/Ekelbaron-294x3001-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>In den letzten Wochen mag der Student zielstrebig in seine Leistungserbringung vertieft gewesen sein, oder bloßes Schindluder getrieben haben. Zum Semesterbeginn wird er wieder konfrontiert mit der üblichen Tristesse, über die auch Neubauten und die Spätsommersonne kaum hinwegzutäuschen vermögen.
 

Die Freiheit von den Liberalen

<a href="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/09/Ekelbaron-294x3001.jpg"><img class="alignleft wp-image-3411" alt="Ekelbaron-294x300" src="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/09/Ekelbaron-294x3001.jpg" width="206" height="210" /></a>Wir müssen gestehen, wir hatten uns vom Ergebnis der Bundestagswahl nicht viel versprochen, doch zu guter Letzt hat sich der Liberalismus als Teil jener Kraft herausgestellt, der stets das Böse will und doch das Gute schafft; in diesem Falle sich selbst abschafft. Der liberale Freiheitsbegriff verlangt zuletzt nämlich nach Konkurrenz und Wettstreit, damit seine Akteure letztlich selbst darin umkommen können.
 

Wer alles gibt, muss mehr bekommen

<a href="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/09/Ekelbaron-294x300.jpg"><img class="alignleft wp-image-3261" alt="Ekelbaron-294x300" src="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/09/Ekelbaron-294x300.jpg" width="206" height="210" /></a>Mit obenstehendem Satz wirbt die Sozialdemokratische SPD derzeit für sich und die Einführung eines Mindestlohnes. Wir sehen einmal davon ab, das das natürlich rein logisch völliger Unsinn ist. Wer alles gibt, kann vielleicht auch alles zurückbekommen, aber auch sicherlich nicht mehr.
 

Es geht um die Wurst

<a href="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/08/Ekelbaron-294x3001.jpg"><img class="alignleft wp-image-3179" alt="Ekelbaron-294x300" src="http://akduell.de/wp-content/uploads/2013/08/Ekelbaron-294x3001.jpg" width="206" height="210" /></a>Selbst noch in der Urlaubszeit scheint sich der Bürger an seinen identitätsstiftenden Arbeitsplatz zurückzusehnen. Anders ist es kaum zu erklären, dass Deutschlands Presselandschaft derzeit kein wichtigeres Thema zu kennen scheint als die Speisepläne der Kantinen. Als die Grünen vorschlugen, einen wöchentlichen Gemüsetag einzuführen, hatten sie die Fleischeslust ihrer Mitbürger wohl unterschätzt.