Heute noch mag das Volk über den Papst der Armen sprechen, morgen bereits wird es sich anderen Dingen zugewendet haben und sich nicht in seiner alltäglichen Wiederholung des Immergleichen stören lassen. ">
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Alle reden vom Papst, wir reden vom Wetter

22.03.2013 21:16 - Friedrich von Einhalt

EkelbaronHeute noch mag das Volk über den Papst der Armen sprechen, morgen bereits wird es sich anderen Dingen zugewendet haben und sich nicht in seiner alltäglichen Wiederholung des Immergleichen stören lassen.


Es ist und bleibt vermessen, sich mit dem einfachen Volke verbrüdern zu wollen, wenn langfristiger Einsatz von Nöten ist. Das Volk ist eine Masse. Es benötigt gestrenge Führer, klare Ziele und die Gewissheit, zumindest aber die Hoffnung darauf, dass morgen alles ist, wie es heute war.


Soll das Volk jedoch partizipieren, so ist der Ablauf stets der selbe: Es beginnt mit der Stunde der Schwätzer. Sie drängeln sich voran und schwätzen. Als nächstes erscheinen die Pragmatiker und weisen einige Stunden lang auf die Uhrzeit hin. Zuletzt kommen dann die Manager und tun, was ein Monarch auch ohne den vorherigen Zirkus besser tun könnte.


Aus diesem Grunde wollen wir hier lieber über das Wetter reden. Die Tage werden länger, immer häufiger lässt die Sonne ihr güldenes Antlitz aufblitzen. Der Frühling wird kommen, wie das Amen in der Kirche. Solcherley Gewissheiten, sind dem Volke unmittelbar. Auch einen religiösen oder politischen Frühling mag es begreifen, doch angewidert und verstört wird es sich abwenden, sobald es seine gottgegebene Statistenrolle verlassen soll. Es wird schließlich nicht Frühling, wenn das Volk kollektiv die Heizung anstellt. Der Frühling stört sich nicht an solcherley Energieverschwendung sondern kommt, wenn es soweit ist.


Hochachtungsvoll,


Friedrich von Einhalt

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