Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

Artikel

Sechs Fäuste für den Feminismus

Am Mittwoch, 13. Dezember, wählte die Frauen*vollversammlung die neuen Vertreter*innen des Autonomen Frauen*referats des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses (AStA). Neben der Vorstellung vieler neuer Ideen für Veranstaltungen und dem Willen, mehr Aufmerksamkeit für das Referat zu generieren, wurde lange diskutiert, wie viele Stellen es künftig geben soll.
 

Immer wieder Stress im Wohnheim

Mehr als die Hälfte der Mieter*innen in den Wohnheimen des Studierendenwerks Essen-Duisburg sind internationale Studierende.
 

Blasserdünnerjunge macht sein Ausstellung

Was ist los in Deutschland, was bewegt die Bevölkerung? Jan Böhmermann und die Kölner Produktionsfirma bildundtonfabrik (btf) zeigen in ihrer Ausstellung „Deuscthland“, die am Donnerstag, 23. November, ihre Eröffnung im NRW Forum Düsseldorf feierte, ihren ganz eigenen Blick auf die Gegenwart. Unsicherheit und Skepsis macht sich bei den Besucher*innen breit. Was ist Ernst und was Satire?
 

Eine Ärztin im Auftrag der Aufklärung

Mehrfach wurde sie schon von Abtreibungsgegner*innen angezeigt, die Verfahren jedoch immer wieder eingestellt. Ab dem 24. November muss sich Allgemeinmedizinerin Kristina Hänel erneut vor dem Gießener Amtsgericht verantworten. Der Grund: Sie bietet auf der Homepage ihrer Arztpraxis Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen an. Für ihre Gegner*innen ist das ein Verstoß gegen den Paragraphen 219a des Strafgesetzbuches (StGB), der Werbung für Abtreibungen untersagt. In der NS-Zeit diente er aber vor allem zur Kriminalisierung jüdischer Ärzte, so Hänel.
 

Akademischer Mittelbau: Befristet und überlastet

Den Großteil des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen bildet der sogenannte Mittelbau. Doch wer eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, ist nicht selten überlastet und muss bis Anfang 40 zittern, ob er*sie auch dauerhaft in dem Beruf arbeiten darf. Das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) fordert eine Reform des akademischen Betriebs.
 

#metoo: Verspottet auf Facebook

Seit den Enthüllungen rund um den Hollywood-Filmproduzenten Harvey Weinstein ist das Thema sexuelle Belästigung wieder allgegenwertig in der Gesellschaft. Unter dem Hashtag #metoo wird weltweit über Sexismus und sexualisierte Gewalt berichtet – das Thema nimmt auch im privaten Raum immer mehr Platz ein. Ein WDR-Journalist startete am 30. Oktober in einer Facebookgruppe der Universität Duisburg-Essen (UDE) einen Aufruf, um heraus zu finden, wer an der Uni solche Erfahrungen machen musste. Was folgte, waren vermeintliche Witze auf Kosten der Betroffenen und die Relativierung des Problems.