Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

Artikel

Wie rechts ist Rap?

Rechte Parolen, unauffällig verpackt
 

Essen auf Pump

Die Essener Innenstadt ist zu zweifelhaftem Ruhm gekommen: Das Gebiet mit der Postleitzahl 45127 verzeichnet die höchste Schuldner*innen-Quote in NRW. Das geht aus einer Studie hervor, die das Unternehmen Creditreform in der vergangenen Woche veröffentlicht hat. Rund zehn Prozent der deutschen Bürger*innen sind betroffen. Unter Studierenden ist die Quote noch höher.
 

Kobane ist überall

Die Gefechte um die kurdische Stadt Kobane an der syrisch-türkischen Grenze treiben weltweit Menschen auf die Straße. Kurdische und linke Gruppen machen mit Demonstrationen und anderen Aktionen auf den Terror der IS-Miliz aufmerksam. Auch Kurd*innen in Essen sind besorgt. Sie kritisieren vor allem die Rolle der Türkei: Diese unterstütze die Terrorist*innen.
 

Duisburgs neuer Freiraum

Am vergangenen Wochenende hat das „Syntopia“ in Duisburg Hochfeld seine Pforten geöffnet. Der Stadtteilladen soll eine Anlaufstelle für soziale Initiativen und Aktivist*innen bieten. Damit hat Duisburg endlich wieder ein soziokulturelles Zentrum. Ein ähnliches Projekt musste vor fünf Jahren nach nur sechs Monaten wieder aufgegeben werden.
 

Hilfe für die Lost Generation

Dass der Bürgerkrieg in Syrien derzeit von anderen Konfliktherden aus der Wahrnehmung verdrängt wurde, heißt nicht, dass er beendet ist. Im Gegenteil: Immer noch tobt er unerbittlich und produziert täglich Tote, Traumatisierte und vor allem: Perspektivlosigkeit für die junge Generation. Über 200 Professor*innen aus Deutschland haben nun einen Appell veröffentlicht. Darin fordern sie, Studierende aus der Krisenregion mit Stipendien auszustatten.
 

Angst vor neuem Judenhass

Brandanschläge auf Synagogen. Antisemitische Parolen auf den Straßen. Körperliche Angriffe auf Jüdinnen und Juden. Deutschland im Jahre 2014 - dass sich Judenhass in Europa jemals wieder derart offen äußern kann, hätten noch vor ein paar Monaten wohl nur Wenige geglaubt. Eines der Zentren der pogromartigen Zustände ist das Ruhrgebiet und Umgebung, wie aktuelle Fälle zeigen.