Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

Artikel

Aufstiegschancen erhöhen

Deutschland diskutiert über den geplanten Mindestlohn, für den sich die Regierung als soziale Wohltäterin gegenüber Arbeitnehmer*innen rühmt. Die Organisation der Industrieländer OECD geht dagegen hart mit der deutschen Wirtschafts- und Sozialpolitik ins Gericht und kritisiert die Abhängung der finanzschwachen Bevölkerungsgruppen. 
 

TTIP: Mehr Chemie, weniger Rechte

Die Europäische Union verhandelt momentan mit den USA über ein Freihandelsabkommen, das die Sozialstandards deutlich senken könnte. 460.000 Menschen haben einen Appell des Onlinenetzwerks Campact gegen das Freihandelsabkommen unterzeichnet. Auch die Gewerkschaft IG-Metal, der BUND und andere Organisationen haben sich deutlich gegen das Freihandelsabkommen ausgesprochen.
 

Nelkenrevolution blüht wieder auf

Am 25. April jährt sich zum 40. mal die portugiesische Nelkenrevolution. Auch heute noch nährt die Weigerung des portugiesischen Militärs, die Diktatur von Marcelo Caetano weiter abzusichern, die Hoffnung von emanzipatorischen Kräften in Portugal. Damals wie heute ist die Nelkenrevolution ein internationales Symbol für friedliche Proteste. In Zeiten von Troika und einer hohen Jugendarbeitslosigkeit lebt das Ideal von damals jetzt in Portugal wieder auf. Wir werfen für euch den Blick in die Geschichte.
 

Zeit für die Legalisierung

Während in den Niederlanden Coffeeshops zum Alltag gehören und auch in den USA einzelne Bundesstaaten Cannabis freigegeben haben, wird Cannabis in Deutschland immernoch als angebliche Einstiegsdroge bekämpft. Die Linke in Essen hat für die kommende Sitzung des Stadtrats einen Antrag eingebracht, der die Freigabe von Cannabis fordert und damit eine Debatte auslöste.
 

Muslime vs. Schwule – Ein konstruierter Gegensatz

<a href="http://akduell.de/wp-content/uploads/2014/04/Foto-07.04.14-11-36-32.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5063" alt="Foto 07.04.14 11 36 32" src="http://akduell.de/wp-content/uploads/2014/04/Foto-07.04.14-11-36-32-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Weit verbreitet ist in der westlichen Welt das Vorurteil Muslime seien per se deutlich homophober als der Rest der Gesellschaft und homophobe Gewalt würde vor allem von ihnen ausgehen. In Duisburg findet im Rahmen der Hirschfeld-Tage am 10. Februar eine Veranstaltung zum angeblichen Gegensatz zwischen Muslim*as und Homosexuellen statt.
 

Rechte Gefahr für die Maidan-Proteste

Während das Bild der aus der Haft entlassenen konservativen Politikerin Julia Timoschenko weltweit auf allen Sendern zu bestaunen war, war von der Aufforderung des Rabbi Azman Maariv, dass die jüdische Bevölkerung das Land verlassen solle, wenig zu hören. Grund für die auch in der jüdischen Community umstrittene Aufforderung ist ein Erstarken der neofaschistischen Rechten vor allem in den westlichen Provinzen und Kiew.