Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

Artikel

Nach Opel: Die Zukunft der Städte

Bergbau, Nokia, Opel – die Stadt Bochum wiegt sich wieder einmal in den Händen des Niedergangs und </strong><strong>harrt der Dinge, die da kommen. „Was“, fragen sich nicht nur die Opelaner*innen, „soll man dem </strong><strong>Strukturwandel denn entgegensetzen?“ Auch das Bochumer Schauspielhaus stellt sich diesem Thema. </strong><strong>„Wie sieht die Zukunft der Stadt aus?", fragt es im Rahmen der Spielzeit 2013/14. Gemeinsam mit </strong><strong>Urbane Künste Ruhr will es in dem einjährigen internationalen Stadtprojekt und Kunstfestival <a href="http://www.thisisnotdetroit.de/" target="_blank">‚This is </a></strong><strong><a href="http://www.thisisnotdetroit.de/" target="_blank">not Detroit’</a> Menschen verschiedener Städte miteinander vernetzen, deren Wohnorte aufgrund des </strong><strong>Rückzugs des bis dahin größten Arbeitgebers General Motors an der Schwelle zum Verfall stehen.
 

Alle sagen China, China

China ist weit mehr als klappernde Holzstäbchen und der allgegenwärtig drohende Tod durch Überarbeitung: Auf 50 Postern dokumentiert eine neue Ausstellung am Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST) der Universität Duisburg-Essen (UDE) wie wenig die klassischen Klischees mit dem Lebensalltag in China zu tun haben. Wer sein China-Bild auf die Probe stellen möchte, kann die spannend gestaltete Ausstellung noch bis zum 17. April 2013 besuchen.
 

Meine Konflikte, deine Konflikte

In politischen Diskursen hält sich hartnäckig die Behauptung, dass Migrant*innen Konflikte aus ihren Heimatländern importieren würden. Diese These wird oftmals benutzt, um eine repressive Ausländer*innen- und Asylpolitik zu rechtfertigen, bei der die Abschottung Europas und Abschiebungen die Lösung sein sollen. Am Beispiel von Türk*innen und Kurd*innen in Berlin hat ein Sozialwissenschaftler der Universität Duisburg-Essen untersucht, wie tragfähig diese „Konfliktimport“-These ist. In seiner Arbeit kommt Jan Hanrath zu dem Schluss, dass der türkisch-kurdische Konflikt häufig die Leinwand sei, auf welche die Probleme und Frustrationen vor Ort projiziert werden.
 

World of Gendercraft

Manchmal reichen schon Kleinigkeiten wie eine misslungene Glosse zum Thema ‚Frauenquote‘, um eine große Kommentarschlacht loszutreten. Ein Autor von Cicero-Online beklagt sich über vermeintliche Vorteile von Frauen unter 30. Konstantin Sakkas Text ist ein ironisch entgrenzter Blindgänger und nur ein Beispiel dafür, was in der Gender-Debatte schief läuft.
 

Aufgelesen am 28.11.

Wenn wir so durchs finstere Web strauchen, schlagen sich uns manche Headlines wie Dornen in den Kopf. Von manchen hat man länger was, denn die gehen wie ein Viervierteltakt ganz tief rein in die Gedanken. An diesen Links ist die Redaktion diese Woche hängen geblieben:
 

Wenn Rassismus schon da ist

Über Wochen hetzten Anwohner*innen in Bergheim in Duisburg-Rheinhausen gegen zugewanderte Roma. Am Ende sammelten sie Unterschriften für eine zwangsweise Umsiedlung der Menschen. Kurz darauf folgten die ersten Hakenkreuze. Jetzt mischt auch die NPD mit, die in Duisburg bisher kaum organisiert war.