Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

Artikel

Kult reloaded: Turnier der Taschenmonster

Ein überdimensionales Relaxo wird auf die Leinwand projeziert. Im Hintergrund läuft über das Soundsystem die eindringliche Kampf-Musik von Pokémon Stadium. Zwei Studierende sitzen mit Controllern der Nintendo 64 in der Hand zur Leinwand gerichtet. Die um die Spieler gruppierten Zuschauer feuern an, grölen und rufen Tipps. Eine Szene aus dem Pokémon-Turnier im AStA-Keller auf dem Campus Duisburg. Dort veranstaltete die Fachschaft Informatik das erste studentische Pokémon-Turnier der Uni Duisburg-Essen.
 

Tierversuche an der Uni: Gegen das „Maushaus“

Das „Maushaus“, wie es von Studierenden der Universität Duisburg-Essen genannt wird, liegt am Parkplatz auf dem Campus</strong> <strong>Essen. Es ist neben dem Zentralen Tierlabor an der Uniklinik eine von zwei Tierversuchsanlagen, in denen die Bereiche Medizin, Biologie und teilweise auch Ingenieurwissenschaften u.a. Versuche an Mäusen durchführen. Weil viele Studierende dies nicht</strong> <strong>wissen, veranstaltet der ASTA am 6. Februar die Diskussionsrunde „Tierversuche stoppen!“.
 

Kein Masterplan für alle

Rund Dreiviertel der Studierenden bleiben nach Abschluss des Bachelors weiter an der Uni. So steht es jedenfalls im aktuellen Bildungsbericht des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung. Der Master ist das von vielen Studierenden angepeilte Ziel. Ob für den Wunschberuf, oder eine spätere Promotion. Die Bildungsgewerkschaft GEW und Bildungsforscher*innen fordern seit langem einen Übergang vom Bachelor zum Master ohne zusätzliche Hürden. Doch Zulassungsbeschränkungen fürs Weiterstudieren nach dem Bachelor sind längst zum Normalfall geworden.
 

Aufgelesen: 31.12.2012

 

„Elhamdulillah Integriert“

Eine Auszeichnung für Integration darf anscheinend bei keiner Preisverleihung mehr fehlen. „Integrative Leistungen“ werden so zum Beispiel mit einem Goldenen Rehkitz prämiert. Aber es ist fraglich, welche Engagements da ausgezeichnet werden und wofür der Begriff „Integration“ in der heutigen Gesellschaft überhaupt steht.
 

Zwischen Barrierefreiheit und Autonomie

„Behinderte Studierende können schließlich nicht immer eine Begleitperson dabei haben", sagt BckS-Referent Markus Groß-Bölting