Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

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01.06.2015, 19:47
Das 50. Jubiläum der Ruhr-Universität Bochum soll am kommenden Samstag mit der Blaupause, einer Neuauflage des Still-Lebens aus dem Kulturhauptstadtjahr 2010, gefeiert werden. Dieses Mal soll anstelle der A40 die Universitätsstraße zu einer riesigen Festmeile werden. Für anhaltende Diskussionen sorgen die mittlerweile sechs Studentenverbindungen, die jeweils einen Stand auf der Blaupause zugesagt bekommen haben. Obwohl das Studierendenparlament appelliert, diese auszuladen und ein anonymes Blog mit Protest droht, bleibt die RUB-Verwaltung bei ihrer Zusage an alle Verbindungen, darunter auch die Prager Burschenschaft Arminia zu Bochum, die Mitglied im völkisch-vaterländisch geprägten Verband „Deutsche Burschenschaft“ ist.
28.05.2015, 13:29
25.05.2015, 09:56
Grenzenlose Freiheit auf der einen, grenzenlose Faulheit auf der anderen Seite. Wer sich mit dem Grundeinkommen beschäftigt, stößt auf viele Argumente für eine bedingungslose Grundsicherung, genauso aber auf Zweifel an der Finanzierbarkeit und Warnungen vor der sozialen Hängematte. Man kann die Idee befürworten, oder ihr mit gesunder Skepsis begegnen – auf jeden Fall sollte man sich mit ihr auseinander setzen.
24.05.2015, 12:04
21.05.2015, 16:34
Die Open Air-Saison steht vor der Tür, aber bevor es mit den weltabgewandten Wochenenden zwischen Konzertbühnen, Tanzwiesen und Campingplätzen so richtig losgeht, gibt es im Ruhrgebiet schonmal einige Möglichkeiten, sich zumindest für einen Tag die volle Freiluftdröhnung zu geben. Wem das lange Pfingstwochenende nach dem Werden-Open Air immer noch nicht lang genug ist, muss immerhin nur noch viermal schlafen, bis sich der Duisburger Campus in eine „Rummelburch“ verwandelt. Obwohl bei den Künstler*innen nicht gespart wurde, sind beide Festivals weiter gratis.
21.05.2015, 08:26
Hofiert die Ruhr-Universität Bochum rechte Burschenschaften? So lautet der Verdacht der Grünen Hochschulgruppe (GHG) gegenüber dem Rektorat der RUB. Zum 50-jährigen Jubiläum der Hochschule organisiert die Universität am 6. Juni eine Festmeile, genannt „Blaupause“. Nach dem Vorbild des „StillLeben Ruhrschnellweg“ im Kulturhauptstadtjahr 2010 auf der A40 wird die RUB fünf Kilometer Universitätsstraße sperren und 1.200 Tische aufbauen lassen. An diesen Tischen können sich Initiativen, Gewerbe und Lokalgrößen präsentieren. Aber eben auch rechte Studentenverbindungen - Ein Politikum.<br />
20.05.2015, 18:33
Es wird dunkel. Das einzig vorhandene Licht strahlt dem überraschtem Publikum vom Helm eines Astronauten entgegen. Aber was hat diese Szene mit der Verfolgung der Jüd*innen in Osteuropa und dem damit einhergehenden Verlust von Geschichte und Kultur zu tun? Diese Frage wird derzeit in der Casa in Essen beantwortet: Am 22. Mai wird dort zum letzten Mal in dieser Spielzeit das Stück „Alles ist erleuchtet“ nach dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer aufgeführt.
19.05.2015, 18:26
Das Hochschulzukunftsgesetz schrieb sich auf die Fahne, ein freieres Studium zu ermöglichen und sieht unter anderem vor, dass Studierende verstärkt bei der Hochschulpolitik mitbestimmen dürfen – Stichwort Viertelparität. An der Universität Duisburg Essen hat der Senat am 8.Mai über die neue Grundordnung abgestimmt. Die Umsetzung von Paragraph 11A des HZG, der den wohlklingenden Titel Gewährleistung einer qualifizierten Mitbestimmung in der Hochschule trägt, stieß bei den Studierendenvertreter*innen allerdings auf Ablehnung.
19.05.2015, 08:29
Samstag, 16. Mai 2015, 14 Uhr, Willy Brandt Platz in Essen. Ein leiser Trommelschlag ertönt und etwa 30 Menschen fallen zu Boden. Es ist eigentlich ein ganz normaler Einkaufstag. Die Umrisse der Personen werden mit weißer Kreide umrandet, erneutes Trommeln erklingt und die Gefallenen begeben sich wieder in die Senkrechte. Der Umriss auf dem Boden wird mit einem Namen, einem Kreuz und der Jahreszahl 2015 beschriftet. Amnesty International macht aufmerksam auf die vielen tausend Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertrinken.
18.05.2015, 18:39
2013: Eines der bittersten Kapitel der Duisburger Fußballgeschichte. Der finanziell gebeutelte MSV wurde zum Abstieg in die dritte Liga verdonnert. Die Fans organisierten eine Menschenkette, sammelten Geld und der Klub kam langsam wieder auf die Beine. Seit dem vergangenen Wochenende sind die Blau-Weißen wieder zweitklassig und haben damit eines bewiesen – Zebras sind nicht nur Rudeltiere sondern auch ziemlich zäh.