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Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

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Das Internet und seine Tücken

07.11.2014 11:00 - Christel Munterbach

Hallo ihr Lieben,

Diese Woche gab es für mich keine Post von Euch. Das stimmt mich sehr nachdenklich. Was ist das nur für eine schnelllebige Welt hier? Man drückt den ganzen Tag nur noch „Gefällt mir“. Man braucht nicht mal mehr in die Tasten zu hauen, um die eigene Meinung auszudrücken. Ein kleiner Klick genügt. Doch wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken. Wir alle sollten weniger Zeit im Internet verbringen und mehr die Realität genießen, denn nur da zeigt sich wirkliche Liebe, Freundschaft und Zuwendung. Doch der beste Rat ist sinnlos, wenn Du ihn nicht annimmst. Nicht indem Du die Blüte zerzupfst, wirst Du ihre Schönheit erfassen.

Da kommt mir eine schöner Spruch in den Sinn: Viele Menschen treten in Dein Leben ein, aber nur ein paar besondere Menschen hinterlassen auch Spuren in Deinem Herzen. Können das denn auch Deine Facebook-Freundschaften? Wirst du Dich noch in zehn Jahren daran erinnern, wer Deinen Beiträgen ein Däumchen nach oben gegeben hat? Willst Du die Welt mit klaren Augen sehen, muss zunächst Dein Herz verstehen, Dich leiten über manchen Stein, damit Du erkennst Dein ganzes Sein. Wenn du genau hinsiehst, wirst du merken, dass dieses ganze Facebook mehr Schein als Sein ist.

Es drückt Dich herzlich,
Deine Christel


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