Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

Lebenschance via Post

Das Leben als Geschenk betrachten? Klingt irgendwie nach religiösem Hippie-Kitsch. Können wir den Wert unseres Lebens erst wertschätzen, wenn wir Angst haben, es zu verlieren? Mit dieser Angst werden allein in Deutschland 30 Menschen pro Tag konfrontiert, denn sie erhalten die Diagnose Blutkrebs. Laut dem <a href="http://www.zkrd.de" target="_blank">Zentralen Knochenmarkspenderegister (ZKRD)</a> erkranken etwa 11.400 Menschen jedes Jahr in Deutschland. Die meisten von ihnen sind auf eine Knochenmarkspende angewiesen. Zur Registrierung für sie organisiert das Referat für Sozialpolitik, gemeinsam mit Studierenden und der <a href="http://www.dkms.de" target="_blank">Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS)</a> am Dienstag, den 19. April, eine Infoaktion mit der Möglichkeit zur Typisierung.
 

Wann fühlst du dich links?

 

Wo soll‘n wa hingehen?

Semesterstart an den NRW-Unis. Auch in der Universität Duisburg-Essen fängt diese Woche wieder die Vorlesungszeit an. Ein neues Semester bedeutet auch immer viele neue Gesichter und einige neue Einwohner*innen für die Universitätsstädte. Um die Zeit zum warm werden mit dem neuen Wohnort etwas zu verkürzen und bei der Abendplanung unter die Arme zu greifen, haben wir uns auf Kneipentour begeben.
 

Ernüchterung im Hängemattenland

Neonschwarz‘ neues Album „Metropolis" erzählt Geschichten von der Stadt und ihr als wirklichkeitsfremden und realen Ort. Von verdichtetem Leben und Verwirbelungen auf engen Raum wird auf den 17 Tracks erzählt. Besonders kritisch werden die aktuellen Verhältnisse in Deutschland hinsichtlich der Debatte über Geflüchtete behandelt. Scharfe Lines, die auf die fremdenfeindliche Stimmung zu Pop- bis Elektropassagen aufmerksam machen. In ihrem zweiten Album gibt sich die Hip Hop Band aus Hamburg daher  wesentlich politischer.
 

Es ist immer noch tot

Vor knapp acht Monaten ereilte den Campus die Nachricht, dass das Kunst und Kultur Café (KKC) vorerst geschlossen wird. Gründe dafür sollen damals unter anderem Sanierungsarbeiten in Millionenhöhe gewesen sein (<a href="http://akduell.de/2015/09/klappe-zu-kneipe-tot/" target="_blank">akduell berichtete</a>). In den letzten Wochen fanden erneut Treffen zwischen dem AStA und dem Studierendenwerk statt. Momentan wird darüber spekuliert, das KKC erst in zwei Jahren wieder zu eröffnen.
 

Einsatz für SHKs an der Universität Duisburg-Essen

Studiengänge haben ihre eigenen Fachschaften. Studierende, wissenschaftliche und technische Mitarbeiter*innen der Universitäten sowie Professor*innen sind in Gremien durch ihre Vertreter*innen repräsentiert. Bislang vergessen: Studierende, die an der Uni auch beschäftigt sind. Doch das soll sich zum kommenden Wintersemester hin ändern.
 

Offensichtlich verstecktes Morden

Die NSU-Mordserie ist eine beispiellose Gräueltat aus der organisierten rechten Szene. Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe konnten von 2000 bis 2011 acht Menschen ermorden und im Untergrund leben – obwohl auf alle drei ein Haftbefehl ausgesprochen war. Der Prozess gegen Zschäpe, die einzige von dem Trio noch Lebende, läuft bereits seit über drei Jahren. Inmitten dieser realen Ermittlungen hat die ARD einen Dreiteiler über den NSU gesendet – Spielfilme, keine Dokumentarfilme heißt es im Vorspann. Doch was bisher über den NSU bekannt ist, bilden die drei Teile schonungslos ab.
 

Loveparade: Keine Anklage gegen Beschuldigte

Mittlerweile ist es sechs Jahre her, dass 21 Menschen auf der Loveparade am 24. Juli 2010 auf dem Gelände des Duisburger Güterbahnhofs ihr Leben ließen. Über 650 weitere erlitten Verletzungen. Nachdem sich das Landgericht Duisburg zwei Jahre mit der Anklage gegen sechs Mitarbeiter*innen der Duisburger Stadtverwaltung und vier Beschuldigte des Veranstalters Lopavent auseinandergesetzt hat, steht nun fest: Der Prozess ist vorerst geplatzt.
 

Einblick braucht mehr als einen Blick

ak[due]ll: Hast du dich vor der ersten Reise allgemein mit der Geschichte von Sinti*ze und Rom*nija und deren Verfolgung und Ausgrenzung beschäftigt oder hast du die Menschen vor Ort einfach kennen gelernt?