Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

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akduell fragt - Die Listen antworten

17.06.2015 09:35 - Redaktion

akduell hat nachgefragt: Die kompletten Antworten der Listen passten aber nicht alle in unsere Print-Ausgabe. Online könnt ihr sie hier in originaler Länge lesen.

 

Grüne Hochschulgruppe (GHG)


Wann habt Ihr euch gegründet?
Die Grüne Hochschulgruppe hat sich 2008 neu gegründet. Bereits vorher, auch vor der Fusion zur Uni Duisburg-Essen, gab es grüne Listen.

Was sind Eure drei Hauptthemen?
Nachhaltigkeit, die Rechte & Mitwirkungsmöglichkeiten der Studierenden, sowie der Kampf gegen Diskriminierungen jeglicher Art, z.B. gegen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus oder Homophobie.

Welche politischen Hintergründe haben Eure Mitglieder? Wo ward Ihr vorher aktiv?
Unsere Mitglieder haben unterschiedliche Hintergründe. Auch wenn unser Listenname anderes suggeriert, so sind wir doch unabhängig von der Partei Die Grünen. Einige von uns sind oder waren bei den Grünen und innerhalb der Grünen Jugend aktiv, einige bei verschiedenen Initiativen und Gruppen, die sich beispielsweise antirassistisch oder antifaschistisch engagieren, wiederum andere bringen sich in Fachschaften ein. Selbstverständlich manche auch in mehreren der oben genannten Gruppen.

Mit wem würdet Ihr im Studierendenparlament koalieren oder eben nicht koalieren?
Wir waren in den vergangenen Wahlperioden in einer erfolgreichen Koalition mit der Linken Liste, die wir gerne fortführen würden. Inwiefern eine Koalition mit anderen Listen möglich ist, müssen Gespräche mit diesen Listen zeigen. Hierbei möchten wir uns nicht festlegen, bevor diese Gespräche stattfanden. Klar ist für uns jedoch, dass wir mit keiner Liste zusammenarbeiten werden, die rassistisches, sexistisches, antisemitisches, homophobes oder autoritäres Gedankengut vertritt, bzw. sich nicht klar und deutlich gegen dieses wendet. Ebenfalls ausgeschlossen ist für uns eine Koalition mit Listen, die den AStA zu einem reinen Service-AStA umbauen wollen oder sich anders gegen die Interessen der Studierenden wenden.

Was würdet Ihr an der aktuellen Arbeit im AStA in der nächsten Legislaturperiode ändern?
Wir möchten die erfolgreiche Arbeit des AStA fortführen, in der wir, oft gemeinsam mit anderen Studierendenvertretungen, vieles für die Studierenden erreichen konnten, wie etwa den Wegfall der Anwesenheitspflichten oder die Rettung des Semestertickets. Neben vielen Veranstaltungen, die wir durchführen möchten, möchten wir insbesondere mehrere längerfristige Projekte fortführen, bzw. beenden. Hierzu zählen etwa die Einführung realistischer Härtefallregelungen für die auslaufenden LPO2003-Studiengänge, die Einrichtung einer Krabbelburg auch in Duisburg, sowie kostenlose Wasserspender an allen Campi. Hierbei sind wir oft schon in einem guten Kontakt zur Univerwaltung.

Linke Liste




Wann habt ihr euch gegründet?
Die Linke Liste (LiLi) gibt es seit 2006. Seit dem Wintersemester 2012/2013 ist sie in verschiedenen Koalitionen am AStA beteiligt.

Was sind eure drei Hauptthemen?

*Die Demokratisierung der Universität: Alle Statusgruppen sollten gleich behandelt und demokratisch gleichberechtigt, also in den Gremien auch gleich stimmberechtigt sein.
*Der weitere Ausbau der Kultur an beiden Standorten. WIr organisieren zum Beispiel Poetry-Slams und beteiligen uns am Campusfest.
*Außerdem organisieren wir alternative Vorträge zu kritischer Wissenschaft und Forschung oder alternativen politischen Ideen.

Welche politischen Hintergründe haben eure Mitglieder? Wo wart ihr vorher aktiv?
Keine Namen! Keine Strukturen!

Mit wem würdet Ihr im Studierendenparlament koalieren oder eben nicht koalieren?
Nie, niemals mit dem RCDS!!!!

Was würdet Ihr an der aktuellen Arbeit im AStA in der nächsten Legislaturperiode ändern?
Wenig, weil wir seit Jahren erfolgreiche, emanzipatorische, linke Arbeit im AStA betreiben und wir wollen unbedingt weiter machen!

Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)




Wann habt Ihr euch gegründet?
Der RCDS Duisburg-Essen hat sich im Jahr 2011 gegründet.

Was sind Eure drei Hauptthemen?
Im Wahlkampf steht bei uns die Kritik am Umgang des AStA mit studentischen Geldern im Mittelpunkt. Wir lehnen die Ver(sch)wendung dieser Gelder nur für eine kleine Interessengruppe strikt ab und denken, dass eine Senkung des AStA-Beitrags dringend geprüft werden sollte. Des Weiteren wollen wir bspw. ein Kulturticket und die Ausweitung von Videoaufzeichnungen bei Vorlesungen erreichen.

Welche politischen Hintergründe haben Eure Mitglieder?
Wir verstehen uns als Liste der politischen Mitte, sind CDU-nah, jedoch inhaltlich und finanziell unabhängig.

Mit wem würdet Ihr im Studierendenparlament koalieren oder eben nicht koalieren?
Die Frage nach möglichen Koalitionspartnern ist schwer zu beantworten, da viele Listen antreten, mit denen wir bisher noch keine Erfahrungen sammeln konnten. Grundsätzlich könnte man sagen, dass wir politisch eher LHG, UD und Jusos nahestehen, wohingegen eine Koalition mit LiLi oder US eher auszuschließen ist.

Was würdet Ihr an der aktuellen Arbeit im AStA in der nächsten Legislaturperiode ändern?
Wenn wir den AStA stellen dürften, würden wir vor allem das ideologisch gelenkte Verhalten unterbinden, das fast die VRR-Verhandlungen zum Scheitern gebracht hätte. Wir stehen für mehr Rationalität im AStA!

 

Die Unabhängigen Demokraten (UD)


Wann habt Ihr euch gegründet?
Ganz frisch am 1. März 2015. Wir wollten vor allem diejenigen ansprechen, die vorher kein politisches Zuhause gefunden hatten. Daher auch unser Name „Die Unabhängigen Demokraten".

Was sind Eure drei Hauptthemen?
Insgesamt haben wir ein 12-Punkte-Programm, dass sich in drei Themen beschreiben lässt.Das erste wichtige Thema sind für uns die Finanzen. Wir wollen, dass die Studierenden mehr in der Tasche haben und Gelder aus dem Allgemeinen Studierendenbeitrag zurückholen. Vor allem beim Studierendenwerk, das einen sehr hohen Beitrag erhebt.

Außerdem wollen wir an unserer Pendler-Uni die kulturelle Identität auf den beiden Campus stärken. Dafür soll eine zentrale Veranstaltungsübersicht entstehen, wir wollen Schnupperwochen am Uni-Sport erreichen und mehr Werbung für Veranstaltung zur politischen Bildung machen.

Auch wenn das vielleicht weniger Wähler an die Urne zieht: In unserem Positionspapier beziehen wir auch Stellung zu Studium und Lehre. Wir wollen mehr Auslandskooperationen, die Möglichkeit auch bestandene Klausuren wiederholen zu können und Lecturer einführen. Lecturer, das sollen Mitarbeiter sein, die sich nach dem Vorbild von Großbritannien nur um effektive Lehre kümmern. Das heißt: Kleine Kurse und mehr Ansprechmöglichkeiten.

Welche politischen Hintergründe haben Eure Mitglieder?
Unsere Liste ist breit gefächert: vom ATTAC-Aktivisten zur Grünen Kreistagsabgeordneten über Jusos, FDP und CDU. Wir glauben, dass für eine effektive Arbeit der eigene politische Hintergrund zurücktreten sollte. Unser gemeinsamer Nenner ist die Hochschulpolitik.

Mit wem würdet Ihr im Studierendenparlament koalieren oder eben nicht koalieren?
Es sollte erstmal gewählt werden. Dann entscheidet sich, wer koalieren kann. Wir haben aber keine Tabus – wir sind bereit mit jedem zu reden, der mit uns reden will. Für uns zählt am Ende wo wir das Meiste von unserem Programm umsetzen können. Da wollen wir nicht ideologisch sein.

Was würdet Ihr an der aktuellen Arbeit im AStA in der nächsten Legislaturperiode ändern?
Wir wollen im Bereich Poltische Bildung und Aufklärung mehr Basics machen, das heißt Veranstaltungen wie: „Was ist Demokratie" und ähnliches. Außerdem wollen wir weiterhin politische Aktionen wie Demonstrationen unterstützen – sie dann aber auch auf dem Campus bewerben. Das ist bis jetzt nicht der Fall.

Unser Alleinstellungsmerkmal ist wohl unsere Studie zu den Wünschen und der Situation der Studierenden an unserer Universität. Wir wollen die Studie nach allen Kriterien wissenschaftlicher Arbeit durchführen und dabei fragen: „Welche Einstellungen haben Studierende an der UDE und was wünschen sie sich an sich?" Außerdem wird die Studie fachbereichsbezogen sein, damit auch die Fachschaften mit ihr arbeiten können. Zuletzt wollen wir etwas gegen den Trend der Pendler-Uni machen: Wir stellen Fragen zur Wohnsituation und leiten diese an die Stadträte weiter. Die bekommen dann ein Bild davon, warum Studierende nicht in ihren Städten wohnen wollen und können dann darauf reagieren.
Und wir wollen ein Spartensystem in dieser Zeitung – der akduell – einführen, das aus Politik, Hochschulpolitik, Kultur und Sport bestehen soll.

Die Juso- Hochschulgruppe (Jusos)




Wann habt Ihr euch gegründet?
Die offizielle Neugründung der Juso Hochschulgruppe erfolgte Anfang Mai nach längerer Planungszeit.

Was sind Eure drei Hauptthemen?
Also Juso Hochschulgruppe stehen wir für mehr Chancengleichheit durch ein gebührenfreies Studium, mehr Demokratie an Hochschulen durch den Ausbau studentischer Mitbestimmung und mehr Bildung durch einen freien Zugang zur Hochschule und einem Rechtsanspruch auf einen Master-Studienplatz. Diese Themen sind natürlich nicht nur auf unsere Hochschule bezogen, da wir vor allem durch die Vernetzung mit anderen Hochschulgruppen und politischen Akteur*innen handeln wollen.

Welche politischen Hintergründe haben Eure Mitglieder?
Wie der Name schon verrät - wir sind alle Jusos bzw. SPD-Mitglieder oder Menschen, die sich den Jusos inhaltlich verbunden fühlen. Somit waren und sind alle Mitglieder unserer Hochschulgruppe auch in anderen Arbeitsgemeinschaften und Gremien der SPD oder Jusos aktiv.

Mit wem würdet Ihr im Studierendenparlament koalieren oder eben nicht koalieren?
Zunächst möchten wir ins Studierendenparlament (und den Senat) einziehen. Politisch nahe sind wir natürlich vor allem der Grünen Hochschulgruppe und der Linken Liste, aber auch Verhandlungen mit den Unabhängigen Demokraten und den Jungen Liberalen begrüßen wir ausdrücklich. Bei den übrigen Listen sind sicher nur wenig Gemeinsamkeiten vorhanden.

Was würdet Ihr an der aktuellen Arbeit im AStA in der nächsten Legislaturperiode ändern?
Erstmal finden wir alle die bisherige Arbeit der AStA-Koalition sehr gut. Wir würden gerne den Bereich der politischen Bildungsmöglichkeiten für Studierende noch ausweiten und unsere Möglichkeiten der politischen Einflussnahme auf externe Akteur*innen (z.B. beim VRR) sind durch unser Engagement in der SPD meist größer. Weiterhin wollen wir -wie oben bereits geschrieben- die deutschlandweite Vernetzung des AStA vorantreiben.

UNITED STUDENTS (US)




Wann habt ihr euch gegründet?
Wir haben uns nach vielen Diskussionen und Ideen im November 2014 gegründet, da wir uns von den vorhandenen Listen nicht vertreten gefühlt haben. Es folgten zwei Gründungstreffen, jeweils auf dem Campus Duisburg und Essen, auf denen wir zahlreiche MitstreiterInnen kennengelernt haben und gemeinsam Inhalte und Forderungen ausgearbeitet sowie verabschiedet haben. Das Ergebnis war unser erstes, verschriftlichtes Selbstverständnis, welches anschließend breit verteilt wurde.

Was sind eure drei Hauptthemen?
Aufgrund unserer Diversität in Bezug auf der sozialen und kulturellen Zusammensetzung, sind unsere Forderungen vielfältig und lassen sich kaum auf drei Hauptthemen reduzieren. Wir streben eine grundlegende Veränderung der Hochschulpolitik an, um viel breitere Partizipationsmöglichkeiten für Studierende zu bieten. Durch den hohen Grad an Selbstorganisierung und unserem Prinzip des Self-Empowerments seitens unserer verschiedenen MitstreiterInnen versuchen wir, einen sozialen und politischen Prozess anzustoßen, der es Betroffenen dauerhaft ermöglicht, sich für ihre Belange und Wünsche zu engagieren. Der Großteil unserer Forderungen bezieht sich auf soziale, politische und kulturelle Aspekte, greift jedoch auch direkte Verbesserungen der Studienbedingungen auf. So fordern wir unter anderem einen selbstorganisierten, studentischen Sozialraum, günstigere Cafeteriapreise, die Einführung der Zivilklausel gegen die Nutzung von Forschung für militaristische Zwecke sowie einen größeren kulturellen Ausdruck der Diversität unserer Studierendenschaft im Campusleben und setzen uns gegen jegliche Form von sexistischer, rassistischer und sozialer Ausgrenzung ein.

Welchen politischen Hintergrund haben eure Mitglieder? Wo wart ihr vorher aktiv?
Wir setzen uns aus Menschen unterschiedlicher sozialer und politischer Milieus zusammen. Uns vereinen in erster Linie unsere gemeinsamen alltäglichen Probleme an der Universität und unsere Solidarität untereinander, wie auch mit allen benachteiligten Studierenden. Die Besonderheit unserer Arbeit ist das Prinzip der Selbstorganisierung: Bei uns sprechen Menschen über Rassismus, die selbst davon betroffen sind. Genauso verhält es sich bei ArbeiterInnenkindern unter uns, die, anders als unsere FreundInnen aus AkademikerInnenfamilien, im Studium mit zahlreichen Barrieren, insbesondere in der Einstiegsphase ihres Studiums, konfrontiert sind.

Allgemein lässt sich sagen, dass einige von uns beispielsweise seit vielen Jahren in Initiativen gegen Rassismus und politische und soziale Ausgrenzung aktiv sind, andere wiederum engagieren sich seit Beginn ihrer Studienzeit in ihrer Community und kümmern sich um Probleme und Belange ihrer Mitstudierenden.

Mit wem würdet ihr im Studierendenparlament koalieren oder eben nicht koalieren?
Zum jetzigen Zeitpunkt streben wir keine Koalition mit den antretenden Listen an. Grund hierfür ist in erster Linie die mangelnde Sensibilität der Listen im Umgang mit Menschen, die selbst von rassistischer, sozialer oder politischer Segregation betroffen sind. In aller Deutlichkeit können wir bereits jegliche Kooperation, geschweige denn Koalition, mit den konservativen bzw. marktradikalen Listen, wie dem „RCDS“, den „JungLiberalen“ oder den sogenannten „Unabhängigen Demokraten“ ausschließen. In Bezug auf alle anderen Listen wären wir prinzipiell offen für einen solidarisch geführten Diskurs. Dieser muss abseits von Mustern, wie der Stigmatisierung von Betroffenen in eine unmündige „Opferrolle“ sowie beschränktem politischen „Schubladendenken“ stattfinden. Wir haben den Anspruch auf eine Diskussionskultur, in der die Hochschulpolitik, anhand der herrschenden Probleme und Gegebenheiten der Studierenden, diskutiert und gestaltet wird.

Was würdet ihr an der aktuellen Arbeit im AStA in der jetzigen Legislaturperiode ändern?
Wir möchten die Hochschulpolitik grundlegend dadurch ändern, dass wir die Mehrheit der Studierenden erreichen und die Hochschulpolitik dementsprechend gestalten möchten. Aktuell fühlt sich der Großteil der Studierenden nicht vom AStA vertreten. Dies spiegelt sich insbesondere in der sehr niedrigen Wahlbeteiligung wider. So haben lediglich circa 7% aller wahlberechtigten Studierenden bei der letzten Stupa-Wahl teilgenommen. Das bedeutet, dass der aktuelle AStA 93% der Studierenden nicht vertritt. Das möchten wir grundlegend ändern!

Liberale Hochschulgruppe (LHG)


Wann habt Ihr euch gegründet?
Ende 2014

Was sind Eure drei Hauptthemen?

Unsere drei Hauptthemen sind: Digitalisierung, besseres Essen und weniger Ideologie in der Hochschulpolitik.

Welche politischen Hintergründe haben eure Mitglieder?

Unsere Mitglieder/ Kandidaten gehören zu den JuLis. Wir sind aber recht gemischt, was die Länge unseres "politischen Lebens" angeht. So ist die Hälfe erst seit ca. einem halben Jahr politisch aktiv.

Mit wem würdet ihr im Studierendenparlament koalieren oder eben nicht koalieren?

Da wir für eine Hochschulpolitik eintreten, die frei von ideologischer Politisierung ist, würden wir, wenn es der Wille der Wähler ist, mit allen zusammenarbeiten. Natürlich wäre es mit einigen Listen einfacher als mit anderen. So denken wir, dass die Zusammenarbeit mit den Unabhängigen Demokraten am einfachsten wäre. Aber es geht ja nicht darum, was für uns am angenehmsten ist. Es geht darum, mit dem der Hochschulpolitik anvertrauten Budget verantwortungsvoll umzugehen und für möglichst viele Studenten einen guten Job zu machen. Wir werden also bereit stehen für eine Zusammenarbeit, die sich ungeachtet der eigenen politischen Theorie für das Wohl aller Studenten einsetzt.

Was würdet ihr an der aktuellen Arbeit im AStA in der jetzigen Legislaturperiode ändern?

Natürlich möchten wir unsere drei Hauptthemen durchsetzen. Uns ist aber auch sehr wichtig, dass die Uni kein Schauplatz parteipolitischer Eitelkeiten ist. Neben den Sachthemen möchten wir gerne auch den Stil der Hochschulpolitik verändern
Wir möchten einen AStA, der die Studenten in den Mittelpunkt stellt. Wir möchten einen AStA der nachfragt, was die Studenten eigentlich wollen. Das Nachfragen sollte ganz praktisch verstanden werden. Die geringe Wahlbeteiligung zeigt ja, dass Hochschulpolitik für eine gewaltige Mehrheit keine Rolle spielt. Wenn wir den AStA stellen würden, dann wäre unser Ziel zu erfahren, was die einzelnen Menschen am Campus bewegt. Danach würden wir unser Handeln ausrichten. Auch wenn uns das aus politischer Perspektive nicht gefallen sollte.
Kurzum: Selbst wenn wir alleine den AStA stellen würden (was absolut unrealistisch ist) würden wir nicht alles in der Uni mit einem frei-demokratischen Anstrich versehen. Wir wollen allen Ideen Rechnung tragen.

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