Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

LOKALES

Neues aus dem Stapeltor in Duisburg

Das Stapeltor-Team ist trotz Pandemie voller Tatendrang. [Foto: Ellen Trenn]
​​​​​​​30.03.2021 12:05 - Helena Wagner

Das Soziokulturelle Zentrum Stapeltor in Duisburg befindet nach einer Förderung im letzten Jahr durch die Stadt Duisburg in der Erprobungsphase. Max Wernicke vom Team für Öffentlichkeitsarbeit des Stapeltors hat uns erzählt, was das Zentrum für die Zukunft geplant hat und welche Projekte momentan in Arbeit sind.

Blick auf den Duisburger Hauptbahnhof, eine junge Frau zieht sich einen Fahrradhelm auf und steigt auf einen E-Scooter. Nach einer kurzen Fahrt durch Duisburg hält sie vor dem Soziokulturellen Zentrum Stapeltor in Duisburg und stellt sich vor: Schauspielerin Lena Entezami wird die Zuschauer:innen in der ersten Folge StapelTV durch verschiedene Interviews und Musikfeatures führen. Nach einem Interview mit Finanzerin Maike Korsinnek und Max Wernicke aus der AG für Öffentlichkeitsarbeit spielt die Band When a Woman ein paar ihrer Songs. Die Einspieler zwischen den Interviews sind von einem heiteren Jingle unterlegt. Lustige Unterbrechungen durch einen Zufallsbesucher lockern das Programm auf: So sieht die erste Folge StapelTV, der neuen Internetserie des Zentrums, aus. 

„Mit dem StapelTV möchten wir eine professionelle Internetserie gestalten, die neben Albernheiten auch Musik- und Initiativenfeatures bietet. Es soll neben dem informativen Aspekt auch unterhaltend sein“, so Max Wernicke. Trotz der Corona Pandemie wird weiterhin fleißig hinter den Kulissen des Stapeltors gearbeitet. Mit vermehrter Internetpräsenz auf den Social-Media-Kanälen und der Website werden Projekte digitalisiert umgesetzt. Das StapelTV ist das neueste Projekt: „Das Programm wird mit professionellen Kameras und Kulissen aufgezogen. Die erste Folge StapelTV kam sehr gut bei den Zuschauern an, die zweite Folge ist bereits abgedreht und soll am ersten Aprilwochenende ausgestrahlt werden.“ Auf den Social-Media-Kanälen des Stapeltors werden bald nähere Informationen dazu preisgegeben, die erste Folge ist auf YouTube zum Nachschauen verfügbar.

Lokale Vernetzungen und Präsenz zeigen trotz Corona

Ein weiteres aktuelles Projekt des Stapeltors ist der Umbau der Location. Momentan wird die 700 Quadratmeter große Veranstaltungslocation, die sich über zwei Etagen zieht, zu einem Ort hergerichtet, an dem sich hoffentlich bald viele Menschen zum kreativen Austausch vor Ort treffen können. Durch die Corona-Pandemie kommt es jedoch zu Verzögerungen des Ausbaus: „Da durch das Versammlungsverbot momentan keine Menschengruppen zusammenkommen können, ist der Umbau in Verzug. Geplant war der Umbau mit vielen ehrenamtlichen Helfern, die kräftig mit anpacken. Trotzdem sollte bis zum Sommer alles erledigt sein, sodass man gegebenenfalls dann mit der Arbeit in Präsenz durchstarten kann“, so Wernicke. Für Interessierte, die gerne bei der Arbeit im Stapeltor mitwirken möchten, neue Ideen haben oder an der Arbeit des Stapeltors interessiert sind, wurde ein Online-Plenum eingerichtet: Wer Lust hat, sich ehrenamtlich in den verschiedenen AGs des Stapeltors zu betätigen, findet auf der Webseite genauere Informationen dazu.

 

Stapeltor im Text.jpg

Institutionskooperationen und lokale Vernetzungen zu pflegen, besonders mit Bildungsinstitutionen, ist dem Stapeltor-Team besonders wichtig. Neben Mitwirkungen bei Demonstrationen, wie zum Beispiel zum Gedenktag des Terroranschlags in Hanau am 19. Februar oder zum Internationalen Feministischen Kampftag am 8. März, ist auch eine Kooperation in Form eines Seminars mit der Universität Duisburg-Essen im Rahmen der Uniaktiv-Initiative in Planung. Das Stapeltor ist ebenfalls Teil von „Ruhr Kunst Urban“, einem Projekt, in dem sich Schüler:innen in Zusammenarbeit mit dem Lehmbruck-Museum und dem Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg in Duisburg aktiv in die künstlerische Gestaltung des städtischen Raums einbringen können. 

Die Stadt Duisburg entscheidet in der Ratssitzung im Juni, ob sie das Projekt weiter fördert. Dafür ist das Feedback vom Kulturbüro der Stadt Duisburg über Evaluierungs- und Erprobungsphase wichtig, das dann von der Stadt ausgewertet wird. „Wir geben uns mit den verschiedenen Projekten besonders Mühe, um auch in dieser schwierigen Zeit einer globalen Pandemie präsent zu sein und der Stadt zu zeigen, dass ein solches Projekt unbedingt förderungswürdig ist und bleibt“, so Wernicke. Die Stadt Duisburg finanziert das Zentrum momentan mit einem Betrag von 219.490 Euro zur Umsetzung des im Juli 2019 vorgelegten Konzeptes einer Umbau- und Erprobungsphase. 

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