Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

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Globaler Klimastreik: Plakatdemo in Duisburg

 Verschiedene Plakate wurden in der Duisburger Innenstadt aufgehängt. [Foto: Özgün Ozan Karabulut]
22.03.2021 14:40 - Özgün Ozan Karabulut

Die Duisburger Ortsgruppe von Fridays for Future organisierte am vergangenen Freitag eine Plakatdemonstration. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Kundgebung in Duisburg ohne Teilnehmer:innen statt, während zeitgleich ein Livestream gesendet wurde.

Bundesweit rief Fridays for Future (FfF) am 19. März zum siebten Globalen Klimastreik auf. Die Aktionen fanden in mehr als 200 deutschen Städten gleichzeitig statt. Während bei der Duisburger Plakatdemonstration einige Organisator:innen anwesend waren, wurde in Essen eine Fahrraddemonstration mit knapp 350 Menschen veranstaltet. Die Veranstaltungen standen unter dem Motto „#AlleFür1Komma5“. Damit gemeint ist das Übereinkommen von Paris aus dem Jahr 2015, in dem der Anstieg der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius beschränkt werden soll. Neben dem Kohleausstieg wurde die verstärkte Förderung von erneuerbarer Energie gefordert. 

„Die Klimakrise droht  bestehende Probleme zu verschärfen.“

In der Duisburger Innenstadt hängten FfF-Aktivist:innen Plakate rund um den König-Heinrich-Platz auf, da die momentane Situation Präsenzveranstaltungen mit mehreren Teilnehmer:innen nicht zulässt. Knapp 30 Plakate waren zu sehen, die mit unterschiedlichen Aussagen versehen waren. Auf den Plakaten standen Forderungen und Slogans wie „Solidarität gegen den Klimawandel“, „Global denken, lokal handeln“, „Keine leeren Versprechungen mehr!“ und „Stoppt fossile Energie“. 

Für Hannah, Mitorganisatorin der Plakatdemonstration, sind solche Aktionen wichtig, um ein Zeichen zu setzen: „Sinn der Veranstaltung ist es, weiter auf die Klimakrise aufmerksam zu machen, die immer noch viel zu wenig Beachtung findet, gerade auch jetzt in der Corona-Krise.“ Die Bestehenden Klimaziele genügen nicht, um das angestrebte 1,5-Grad-Szenario zu erreichen. Es sei wichtig, dass Themen wie Klimagerechtigkeit und Fluchtursachen zusammen betrachtet würden. „Es ist es ein Fehler, ein Thema immer nur einzeln zu betrachten. Die Klimakrise droht so viele bestehende Probleme zu verschärfen“, meint Hannah. Zurzeit sind größere Kundgebungen aufgrund der Corona-Pandemie eingeschränkt. Sobald es die Lage wieder zulasse, seien weitere Aktionen in Präsenz in Form von Demonstrationen und Kundgebungen geplant.
 

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