Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

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Essen wird Corona-Modellstadt

Schon bald könnte es in Essen kontrollierte Öffnungen geben – mit negativem Schnelltest. [Foto: Helena Wagner]
13.04.2021 11:34 - Helena Wagner

Immer mehr Städte in Deutschland bewerben sich auf das Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“. In Nordrhein-Westfalen haben 46 Städte und Landkreise ihren Modellplan vorgestellt. 14 Städte wurden ausgewählt, die in zwei Phasen die Konzepte einer Modellstadt anwenden und das öffentliche Leben schrittweise öffnen sollen – darunter auch Essen.

Die Stadt Essen darf sich ab dem 26. April in der zweiten Phase des Modellprojekts „Öffnen mit Sicherheit“ unter Beweis stellen. Ab dem 19. April starten sechs andere Städte und Kreise, die ihre Erfahrungsberichte an die Städte der zweiten Phase weitergeben sollen. Das Projekt steht unter dem Motto „Digitalisierung hilft bei Öffnung des gesellschaftlichen Lebens“, was in Essen konkret bedeutet, dass bei der Durchführung nicht nur Schnelltests bei der Eindämmung des Coronavirus helfen sollen, sondern auch eine App zur elektronischen Kontaktverfolgung. 

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Die ausgewählten Städte in NRW erfassen jeweils verschiedene Projektschwerpunkte wie Gastronomie, Kultur, Freizeit und Sport, sodass die Erfahrungswerte des Projekts breit gefächert sind. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW arbeitet zur Auswertung der Erfahrungen mit dem Essener RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung zusammen.
 „Konkret plant die Stadt gemeinsam mit der Essen Marketing GmbH und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Orte im Freien auszuweisen, an denen private Feiern unter Hygieneauflagen durchgeführt werden können“, schreibt die Stadt Essen in einer Pressemitteilung. „Ein zweites Modellprojekt soll zum Testbetrieb eines ausgewählten Fitnessstudios unter besonderer Berücksichtigung der Belüftung durchgeführt werden“, heißt es weiter. Das Modellvorhaben wird durch die Universitätsmedizin Essen wissenschaftlich begleitet.

In Tübingen steigen die Inzidenzzahlen

Tübingen ist als erste Stadt in Deutschland als Modellstadt an den Start gegangen und verfolgt ein Konzept, bei dem man einen Corona-Schnelltest in Testzentren außerhalb der Innenstadt machen kann. Bei einem negativen Ergebnis bekommen die Anwohner:innen das sogenannte Tübinger Tagesticket ausgestellt, mit dem sie einen Tag lang die Geschäfte, Friseursalons und Kultureinrichtungen besuchen können. Sogar ein Konzert im Landestheater durfte  stattfinden. Trotz dieses Konzepts steigen in Tübingen die Infektionszahlen. Das Projekt wird bis zum 18. April mit weiteren Beschränkungen wie einer geschlossenen Außengastronomie und einem ausgeweiteten Alkoholverbot weitergeführt. Steigen die Infektionszahlen weiter, wird das Projekt unterbrochen.

In Essen könnte der Inzidenzwert das Projekt ebenfalls gefährden. Die Voraussetzung einer Teilnahme ist ein stabiler 7-Tage-Inzidenzwert unter 100. Momentan (Stand 11. April) liegt der Wert bei 124,6 und steigt täglich. Wenn der 7-Tage-Inzidenzwert bis zum 26. April weiterhin über 100 liegt, verzögert sich der Projektstart: „Sobald die Inzidenzwerte es zulassen, sind wir startklar. Jetzt werden wir das weitere Vorgehen mit dem Land und unseren Partnern abstimmen“, so Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen. Zurzeit ist noch nicht klar, ob Essen das Projekt wie geplant durchführen darf.
 

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