Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

LOKALES

10 Dinge, die an der UDE furchtbar sind

Nicht nur die seit Jahren andauernden Bauarbeiten sorgen an der UDE für Unmut. (Foto: caro)
12.05.2018 14:30 - Sarah Dannehl

  1. Das WLAN: Vor allem in Duisburg fehlt ein vernünftiger Ausbau, aber auch in Essen sind Verbindungsfehler keine Seltenheit. So viel zum Thema Digitalisierung.

  2. Die Baustellen: Klar, wo sich was verbessern soll, muss gearbeitet werden. Trotzdem nerven die seit Jahren wechselnden Baustellen und der zugehörige Lärm – vor allem in der Bibliothek.

  3. Bunker-Feeling: Mangelndes Tageslicht und im Sommer vor allem stickige Luft – Zu viele Seminarräume am Essener Campus haben keine Fenster.

  4. Die Notenverwaltung: Während von den Studierenden erwartet wird, sich als digital natives mit den neuesten Innovationen auszukennen, legt die Uni bei einigen Fächern noch immer Wert auf staubige Modulbücher. Das heißt, Studierende müssen erst in den Sprechstunden von ihren Lehrenden die Unterschriften sowie Note einholen, um dann zum Prüfungsamt zu tingeln, damit dort die elektronische Eingabe erfolgen kann.

  5. Die Arbeitsplätze: Wer nicht direkt um acht Uhr ein Handtuch auf die Liege wirft, der hat in den Bibliotheken oft das Nachsehen. Mehr Arbeitsplätze und Steckdosen müssen her!

  6. Die Öffnungszeiten der Caféterien: Während an anderen Universitäten auch samstags für Studierendenfutter gesorgt ist, muss man an der UDE am Wochenende auf selbst mitgebrachte Brote, Lieferdienste oder Lokale in der Umgebung setzen.

  7. Das Kursangebot: Regelmäßig kommt es zu überfüllten Kursen und vorlesungsähnlichen Verhältnissen in Seminaren. Zudem gibt es in einigen Studienfächern kaum Auswahlmöglichkeiten. Mehr Angebote, bitte!

  8. Die Prüfungsversuche: Winkt bei den meisten Studiengängen nach drei Fehlversuchen die Exmatrikulation, werden in anderen Fächern Maluspunktekonten geführt, die auch einen vierten Prüfungsantritt ermöglichen können. Eine einheitliche Lösung für alle Studierenden wäre jedoch fairer und gerechter.

  9. Das Semesterticket: Eine einheitliche Lösung scheint so schwierig zu erreichen wie die Besorgung des Passierscheins 38. Die Problemmeldungen nehmen nicht ab, die Anzahl genervter Studierender steigt. Was genau war jetzt noch mal so verkehrt am integrierten Ticket auf der Chipkarte?

  10. Die Wahlbeteiligung: Die einen wissen nicht, was der AStA und das StuPa überhaupt sind oder machen, die anderen gehen aus Resignation oder Desinteresse nicht wählen. Dabei wird das Potenzial, etwas an der Uni zu ändern, durchaus unterschätzt - vorausgesetzt das Parlament verstrickt sich nicht wieder in triviale Endlosdebatten.

 

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