Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

KULTUR

So lebendig wie Beton: Duisburg und Essen im Duell

Die Universität Duisburg-Essen hat in beiden Städten Campusse. Unser Redaktionsschwein Ferdi hat sich mit den Redakteuren Daniel Veutgen, der Essen noch nie länger als drei Wochen verlassen hat und in Duisburg studiert, und Philipp Frohn, der Duisburg noch nie länger als drei Wochen verlassen hat und in Essen studiert, auf neutralem Boden getroffen und nachgefragt, welche Uni-Stadt denn nun die bessere ist.
 

Himmel, Sand und eine Massenpanik

Loveparade 2010: 21 Menschen starben am 24. Juli in Duisburg während einer Massenpanik. Auch sieben Jahre später ist die juristische Aufarbeitung nicht abgeschlossen, keine*r der Verantwortlichen wurde bislang vor Gericht gestellt. Die Drehbuchautor*innen Eva und Volker Zahn haben die Geschehnisse zum Anlass genommen, um nach den persönlichen menschlichen Auswirkungen der Katastrophe zu fragen. Am 27. September wurde er im ARD erstausgestrahlt, in der Mediathek des Senders ist er bis zum 27. Dezember 2017 abrufbar.
 

Keine wehrlose Puppe

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Alles ist möglich

Ohne Auswendiglernen und feste Rollen, dafür mit viel Spontanität und ständig wechselnden Charakteren – das ist Improvisationstheater. Zehn Tage lang haben Studierende diese Theaterkunst erprobt, um sie am vergangenen Freitag, 15. September, auf die Bühne des Musischen Zentrums der Ruhr-Universität Bochum (RUB) zu bringen. Dabei galt es auch, Kultur- und Sprachbarrieren zu überwinden, denn zehn der Studierenden kommen aus Krakau in Polen. Na dann: 5, 4, 3, 2, 1, GO!
 

DOC: Eine emotionale Entscheidung

Die Diskussion über das geplante Designer Outlet Center (DOC) auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs polarisiert. Ein breites Bündnis aus Zivilgesellschaft und Politik stellt sich gegen den geplanten Bau des Shopping-Tempels. Auf einer Podiumsdiskussion in der Liebfrauenkriche debattierten vier Oberbürgermeisterkandidaten am vergangenen Dienstag, 12. September, über das umstrittene Thema.
 

Popkultureller Protest gegen Antisemitismus

„Yeah, I´ve got the Jewish damage, what the hell do you expect? Thirteen years of Hebrew school and all the slides that they protect,“ rauscht es am vergangenen Dienstag, 15. August, aus den Musikboxen im Café Livres in Essen. Das Junge Forum der Deutschen Israelischen Gesellschaft (DiG) veranstaltet nicht etwa ein Punkrock-Konzert, sie haben den Journalisten Jonas Engelmann eingeladen. Vor knapp 50 Zuschauer*innen liest er aus seinem neuen Buch <em>Wurzellose Kosmopoliten: Von Golems, Luftmenschen und jüdischer Popkultur</em>.
 

Leo Fischer ist tot!

Die Kalenderwoche 32 begann für den ehemaligen Chefredakteur der <em>Titanic</em>, Kolumnisten und Bundestagskandidaten der Partei Die Partei, Leo Fischer aufregend. Die Redaktion des <em>Zeit-Magazin</em> war an ihn herangetreten und hatte ihn eingeladen, ihren Twitter- Account @ZEITmagazin als Gastkolumnist für eine Woche zu betreuen. </strong><strong>Den wechselnden Tweet-Leiharbeiter*innen wird freie Hand gelassen, was den Content ihrer Tweets angeht und </strong><strong>das Magazin kündigte Fischer mit folgenden Worten an: „Satire darf alles!“ Am Ende war Mehmet Scholl tot, eine Atombombe explodierte in Nord Korea und das Experiment Leo Fischer als Twitterkolumnist wurde vom <em>Zeit-Magazin</em> abgebrochen. In seinem letzten Interview sprachen wir mit ihm über Julian Reichelt, Satire und Erika Steinbach.
 

106 Minuten bedrückende Spannung

 

Das Gute ist doch manchmal so nah

Sommerzeit heißt Festivalzeit. Doch viele der großen Ableger, wie etwa Rock am Ring oder das Highfield, verlangen für ein paar Tage Musikgenuss über 100 Euro – Summen, die sich viele Studierende nicht einfach mal soleisten können. Doch zum Glück gibt es seit einigen Jahren auch vermehrt „Umsonst und Draußen“-Festivals, bei denen – abgesehen von Getränken und Essen – , alles umsonst ist. Wir verraten euch, wo ihr in den kommenden Wochen und Monaten solche Festivals in der Nähe – also mit Semesterticket erreichbar - finden könnt.
 

Sexismus auf Alpha

200 Millionen Dollar wurden für den US-Film Valérian (im Originalcomic: Valérian und Laureline) aufgebracht, der seit Ende Juli in deutschen Kinos zu sehen ist. Basierend auf einem französischen 21-Folgen-Comic, ab 1967 veröffentlicht, hat Regisseur Luc Besson bis 2017 gewartet, damit die technischen Neuerungen der Filmindustrie </strong><strong>den Ansprüchen der Sci-Fi-Welt um die Stadt der tausend Planeten genügen. Eine feministische Kritik des 3D-Dramas.
 

Poetisch gegen die Einsamkeit

Die Semesterferien stehen kurz vor der Tür. </strong><strong>Und auch wenn viele Studierende sich in den </strong><strong>kommenden Wochen noch durch Prüfungen </strong><strong>und Hausarbeiten kämpfen müssen, sollte </strong><strong>zwischendurch Zeit für ein bisschen Entspan</strong><strong>nung sein. Dabei wollen wir helfen – und </strong><strong>stellen euch in den nächsten Ausgaben ein </strong><strong>paar Kulturperlen vor. Tipp dieser Woche: </strong><strong>Der Debütroman </strong><em><strong>Betrunkene Bäume </strong></em><strong>von Ada </strong><strong>Dorian.
 

No, go to Hochfeld!