Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

KULTUR

Hochprozentiges Dunkel

Hochmut kommt vor dem Knall
 

Die Street Food Festivals – Lohnt sich ein Besuch?

Vom Freitag, den 20.03. bis Samstag, den 21.03. gastiert das <a href="http://street-food-festival.de/duisburg/">Street Food Festival im Duisburger Landschaftspark</a>. Am Sonntag, den 22.03. bewegt sich die Schlemmerkarawane weiter nach Essen zum Schönen Alfred, wo sie als <a href="https://www.facebook.com/events/1530795997163718/">Street Food Market</a> einen weiteren Stopp einlegt. Wir waren für euch vor zwei Wochen beim Festival in Düsseldorf vor Ort und können euch so sagen, ob sich ein Besuch der neuen Imbiss-Events lohnt.
 

Alternativer Bauwagenplatz kapert „Duisburger Akzente“

Mit ihrem 36. Kulturfestival will die Stadt Duisburg vom 6. bis zum 22. März wieder Akzente setzen. Übergreifendes Thema für die rund 130 Veranstaltungen im Stadtgebiet ist der Begriff „Heimat“. Der Bauwagenplatz aus Duisburg-Homberg nimmt das Motto jetzt zum Anlass die drohende Räumung ihres alternativen Wohnprojekts zu thematisieren. In einer Guerilla-Aktion hat die Initiative im Ausstellungsraum an der Beekstraße eine Sanduhr platziert, die zeigt: Die Zeit für den Bauwagenplatz läuft ab.
 

Tauschen statt Ausbeutung

Essen am Samstagmorgen. Die Innenstadt erwacht langsam zum Leben. Bei Primark und Co drängeln sich schon bald Menschen, die extra zum Shoppen in die Einkaufsstadt gekommen sind. Ein gegenteiliger Grund bewegt 18 junge Menschen dazu, nach Essen zu kommen. Mit einer Kleidertauschaktion vor Primark auf dem Kennedyplatz wollen sie auf die schlechten Produktionsbedingungen bei der Textilherstellung hinweisen und eine mögliche Alternative zeigen.
 

DU, E, BO – Das Ruhrgebiet in Bildern

Du bist fürs Studium nach Duisburg, Essen oder Bochum gezogen und möchtest deine neue Stadt näher kennenlernen? Oder nennst du das Ruhrgebiet schon länger dein Zuhause und willst es neu entdecken? In lokalen Bildergruppen bei Facebook ist beides möglich. Unter den Titeln „<a href="https://www.facebook.com/groups/duisburginbildern/">Duisburg in Bildern</a>“, „<a href="https://www.facebook.com/groups/esseninbildern/">Essen in Bildern</a>“ und „<a href="https://www.facebook.com/groups/bochuminbildern/">Bochum in Bildern</a>“ versorgen Hobby- und Profi-Fotograf*innen die Follower mit täglich neuen Ansichten ihrer Stadt. Was steckt dahinter und lohnt es sich für Studierende mitzumachen?
 

Die mit dem Tod tanzt

Am 26. Februar feierte das Musical „Elisabeth – Die wahre Geschichte der Sissi“ seine Premiere im Essener Colosseum Theater. Mit einer stolzen, selbstbewussten Kaiserin zeigt das Stück eine oft unterschlagene Seite der historischen Figur und brilliert dabei mit musikalischer und visueller Fulminanz.
 

„Gewitter im Kopf“

Leipzig-Ost nach der Wende: Fünf Freunde zwischen Techno, Drogen, Liebe und existenziellen Problemen. „Als wir träumten“, der neue Film von Regisseur Andreas Dresen, basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Clemens Meyer und gibt einen authentischen Einblick in das Leben von Dani, Rico, Pitbull, Marc und Paul. Das Ende der DDR stellt dabei mehr einen zeitlich begrenzenden Rahmen dar und wird nur zwischen den Zeilen thematisiert. 
 

Weltfrauentag mit Groove

<a href="http://akduell.de/wp-content/uploads/2015/03/IMG_3096-Kopie-e1425981294739.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-8354" src="http://akduell.de/wp-content/uploads/2015/03/IMG_3096-Kopie-e1425981294739-300x200.jpg" alt="IMG_3096 Kopie" width="300" height="200" /></a>Vom revolutionären Streiktag zu Rosen in der Fußgängerzone, von Schleiftönen und Vibrato zu popigem Jazz: der Internationale Frauentag ist alljährlich auch Abbild einer breit gefächerten Bewegung. Vom sechsten bis zum achten März veranstaltete das Kleinkunsttheater „Die Säule“ am Duisburger Dellpatz das Festival „Frauenstimmen“. Die auftretenden Duisburger Musikerinnen teilten ihre Künste mit bunt gemischtem Publikum und feierten den Tag der Gleichberechtigung auf ihre eigene Art – mit Musik.
 

Ich bin dann mal meditieren

Serienmarathons, Kissenschlachten, endlose Partys getränkt in gutes Gewissen, Urlaub daheim, auf schneebedeckten Bergen oder doch lieber nach Marokko? Hausarbeiten, Praktikum, neues Semester planen oder stehen etwa noch Prüfungen an? Wie auf dem Empire State Building scheint die Zeit I-Phone-like zu verstreichen. Aber wo, verdammt, bleibt die Erfüllung? Stopp! Durchatmen! Wie wärs mit Innehalten, Kopf frei kriegen und auf sich selbst besinnen?
 

Der Grugapark leuchtet

Die Gruga erstrahlt diesen Monat wieder in bunten Lichtern. Der alljährliche Event „Parkleuchten“ im Grugapark in Essen, das 2015 bereits das sechste Mal stattfindet, kommt auch in diesem Winter gut an. Ob Märchenwald, strahlende Lampions, sinnliche Musik oder schillernde Fontäne – ein Besuch bei Einbruch der Dunkelheit hält einiges bereit.
 

Happy-End an der Bärendelle?

<a href="http://akduell.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_20150222_173855-e1424704808329.jpg"><img class="alignleft wp-image-8298 size-full" src="http://akduell.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_20150222_173855-e1424704808329.jpg" alt="IMG_20150222_173855" width="900" height="598" /></a>Das seit 2011 leerstehende Schulgebäude nahe des Bahnhofs Essen-West hat eine neue Besitzerin gefunden. Die Stiftung „Mein Wohnen“ erwarb die Immobilie nach gut einjährigen Verhandlungen von der Stadt Essen und will einem gemeinnützigen Träger gut 500 Quadratmeter im Erdgeschoss zu symbolischen Mietkosten überlassen. Im März soll in Gesprächen zwischen der Stadt, dem Investor und der Bürgerinitiative Bärendelle vereinbart werden, wie genau diese Fläche genutzt werden kann. In den Obergeschossen sollen günstige Wohnungen entstehen.
 

Gemischte Tüte Zukunft ohne Lakritze, bitte.

Als Bewohner*in des Essener Südostviertels stößt man seit geraumer Zeit immer wieder auf Botschaften wie „Alles gut?“ oder „Was würdest du mit diesem Platz machen?“, meist in Sprechblasenform. Seit November 2014 lädt der Zukunftskiosk damit zum Mitmachen und Gestalten des Stadtteils ein. akduell traf die beiden Studentinnen, welche sich selbst als Kioskdamen bezeichnen und das Projekt ins Leben gerufen haben.