Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

KULTUR

Vier Genres, die diesen Sommer nicht in euren Playlisten fehlen dürfen

Mit unseren Empfehlungen könnt ihr euch diesen Sommer auch

ohne Urlaub so fühlen, als wärt ihr hier. [Foto: nmv]

18.06.2022 10:44 - Nikita Marcus Verbitskiy

Es wird langsam wärmer und die Abende im Park regelmäßiger. Bei diesen darf die passende musikalische Untermalung natürlich nicht fehlen. Falls ihr keine Lust auf generische Spotify-Playlists oder die jetzt schon totgehörten Radiohits habt, haben wir hier eine kleine Auswahl an nicht so typischen (Sub-)Genres, die euren Sommer dieses Jahr hoffentlich bereichern können.

Samba & Bossa Nova

Die beiden verwandten brasilianischen Genres haben wir aufgrund ihrer ästhetischen Gemeinsamkeiten hier zusammengefasst. Den vermutlich bekanntesten Bossa Nova-Vertreter, „The Girl from Ipanema“ von Stan Getz und Joao Gilberto, wird die ein oder andere Person vermutlich aus

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Von Selome Abdulaziz in Kultur
 

der Werbung oder Film und Fernsehen kennen, doch es gibt viel mehr zu entdecken. So zum Beispiel der funkig-energische Samba von Jorge Ben Jor, der die Leidenschaft Rio de Janeiros temperamentvoll transportiert. Oder auch die sanft streichelnde Gitarre von Paulinho Noguiera, die jedem Abend auf dem Balkon oder am Lagerfeuer einen romantischen Anstrich verpasst. Auch zu empfehlen sind hier der Samba-Gitarrist Toquinho und der Sänger Paulinho Moska, mit ihnen wird jedes Dinner ein kleiner Ausflug an die südamerikanische Küste. Sollte die sprachliche Barriere für euch kein Problem sein, eine klare Empfehlung für den Sommer!

Persönliche Empfehlungen: „Samba em Preludio“ von Paulinho Nogueira, „Admiracao“ von Paulinho Moska und „Oba, Lá Vem Ela“ von Jorge Ben Jor

2000er Skate Punk

Skaten ist nicht leicht. Die Musik zu hören dafür umso leichter! Der Sommer sollte in erster Linie Spaß machen und unbeschwert sein. Die Unbeschwertheit mussten die meisten von uns leider in der Vergangenheit lassen, doch genau da kann man sie sich zumindest für eine kurze Weile wiederholen. Diese Throwbacks zu einer Zeit vor BAföG-Anträgen und rasant steigenden Strom- und Gaspreisen können euren Hauspartys Leben einhauchen und alle kurz vergessen lassen, dass morgen der Ernst des Lebens weitergeht. Ob mithilfe der Klassiker wie Blink-182 oder Sum 41, Pop-Punk Queen Avril Lavigne oder auch der Künstler:innen, die das Genre heutzutage am Leben erhalten wie WILLOW oder Phlem. Abgesehen von der Erinnerung an leichtere Zeiten bringen diese Bands durch das rasante Tempo, eingängige Hooks und verzerrte Gitarren eine Energie mit sich, die euch direkt durch die Wochenenden mit zu wenig Schlaf trägt.

Persönliche Empfehlungen: „In Too Deep“ von Sum 41, „Congratulations“ von Phlem und „Gaslight“ von WILLOW ft. Travis Barker

Surf Rock

Quentin Tarantino sei Dank haben viele (zumindest die unter euch, die Pulp Fiction gesehen haben) schon mal Bekanntschaft mit diesem Subgenre gemacht. Tarantino nutzte den verwaschenen Vintagesound des Genres, um seinem Film eine individuelle, unverwechselbare Atmosphäre zu geben, die die Gewalt mit ihrer Leichtigkeit kontrastiert. Ihr könnt das mit ein paar Klicks bei Spotify ebenfalls tun (auch wenn wir hoffen, dass es bei euch gewaltfreier abläuft als bei Pulp Fiction) und euren Sommer im Ruhrgebiet wie einen Surfurlaub an der kalifornischen Küste der 60er Jahre wirken lassen. Die Begründer des Genres, The Beach Boys, dürfen hier selbstverständlich nicht außen vor gelassen werden. Doch auch die Bands, die sich an ihnen inspirierten, wie The Surfaris oder The Lively Ones, können mit ihrem Klang Wellen in eurem Sommer schlagen. Eine leichte Untermalung, die perfekt für etwas zu warme Tage geeignet ist, um euch musikalische Abkühlung zu verschaffen.

Persönliche Empfehlungen: „Wipe Out“ von The Surfaris, „Surf Rider“ von The Lively Ones und „Surfin’ USA“ von The Beach Boys

Lo-Fi House 

House gehörte schon immer irgendwie zum Strand, doch wir finden, dass er mit etwas „schlechterem“ Sound noch etwas besser in den Sommer passt. Etwas dumpf und unpoliert, fügen sich die charakteristischen Hihats angenehm in den Hintergrund und lassen euch entspannt Sonne tanken. Trotzdem ist er auch zum Tanzen nicht ungeeignet, ein absoluter Allrounder für jede Situation, die ein (hoffentlich) stressfreier Sommer für euch bereithält. Mit Kopfhörern bewaffnet die Promenade entlang gibt es dank Kaytranada zum Beispiel etwas mehr Schmiss im Schritt und auch ein fruchtiger Cocktail genießt sich bei Begleitung von DJ Boring gleich besser. Lasst euch von den angenehm plätschernden Drums leiten und folgt dem Ruf der Poolpartys und Wassermelonen, um diesen Sommer in vollen Zügen zu genießen.

Persönliche Empfehlungen: „WhereYouWannaGo“ von Jitwam, „Sunday Avenue“ von DJ Boring und „Talk to Me You’ll Understand“ von Ross from Friends

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