Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

KULTUR

Pile of shame

03.12.2018 14:29 - David Peters

Ob es Videospiele sind oder Bücher – ein neuer Teil ist schnell gekauft, aber selten schnell durchgespielt oder gelesen. Wenn dann auch noch ein Sonderangebot ins Haus flattert, dann wächst der „Haufen der Schande“ schneller, als einem lieb ist.

Weihnachten, ein mir eher lästiges durchkommerzialisiertes Fest, das aber einen entscheidenden Vorteil hat: die meisten Menschen können sich in der Weihnachtszeit ein wenig von Studium und Arbeit erholen. So geht es mir auch. Die perfekte Gelegenheit um meinen Pile of Shame anzugreifen. Als Pile of Shame bezeichnet man die Anzahl an beispielsweise Spielen, die man gekauft, aber noch nicht gespielt hat. Ständig nehme ich mir vor, erst ein Spiel zu beenden, bevor ich mir ein weiteres kaufe.

Ähnlich regelmäßig muss ich mit diesem Vorsatz brechen. Gerade erst habe ich Spiele wie Heavy Rain oder Ghost Recon Wildlands abgeschlossen, plötzlich stehen mit Red Dead Redemption 2 und Vampyr zwei neue Zeitfresser im Regal. Man bekommt immer wieder das Gefühl, man käme gar nicht hinterher. Dazu tragen wohl auch große Sales, wie zum Beispiel auf der Spieleplattform Steam, bei. Dort animieren teils sehr günstige Preise dazu seine „Sammlung“ zu vervollständigen nach dem Motto: „Ach, für fünf Euro kann ich den Klassiker auch noch eben kaufen.“

Wenn ich mir meine Steam-Bibliothek anschaue, dann bleibt es oft auch nur beim Kauf. Größtenteils scheitert es an der wenigen Freizeit, da sind Feiertage eine willkommene Gelegenheit. Schaut also mal nach, was in eurem Regal so verstaubt.

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