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KULTUR

Fünf True-Crime-Tipps

True-Crime-Formate erzählen von realen Verbrechen.

(Symbolfoto: Pixabay)

06.01.2020 14:12 - Anna Riemen

Seid ihr Fans wahrer Verbrechen und braucht noch ein bisschen Unterhaltung bis Vorlesungsbeginn? Hier sind fünf unserer liebsten True-Crime-Formate.

Kriminalpodcast: Zeit – Verbrechen

Im zweiwöchentlich erscheinenden Podcast Verbrechen ist die stellvertretende Zeit-Chefredakteurin Sabine Rückert im Gespräch mit Kollegen Andreas Sentker sowie weiteren Gästen zu hören. Die geladenen Journalist*innen und Rückert selbst erzählen von besonderen Fällen, über die sie berichtet haben. Sorgfältig recherchierte und teils exklusive Informationen machen Zeit-Verbrechen zum wohl qualitativ hochkarätigsten Podcast der deutschen Crime-Landschaft.

Wir sind die Welle: Wichtige Themen, klischeebehaftete Figuren

Die Netflix-Serie "Wir sind die Welle" versucht, viele wichtige, aktuelle Themen anzuschneiden, nimmt sich aber zu wenig Zeit für sie.
 

Miniserie: Don’t F*** with Cats

Don’t F*** with Cats – die Jagd nach einem Internetkiller ist eine dreiteilige Doku-Serie, die am 18. Dezember auf Netflix startete. Alles beginnt mit einem Internetvideo, auf der eine anonyme Person Katzen quält und tötet. Dann folgen weitere Videos. Die Geschichte einer Internet-Community, die aus Versehen Polizeiarbeit leistet, ist so bizarr, dass die Echtheit der geschilderten Ereignisse schwer zu fassen ist.
Triggerwarnung: Auch, wenn die Erzählweise des Formats verhältnismäßig leicht bekömmlich bleibt, geht es inhaltlich um die Folter und Tötung von Menschen und Haustieren. Die Serie könnte sich somit nicht für alle Zuschauer*innen eignen.

Hörbuch: Abgründe. Wenn aus Menschen Mörder werden.

Das Hörbuch des ehemaligen Kriminaloberrats Josef Wilfling ist auf Youtube verfügbar. Es behandelt drei echte Fälle, die Wilfling in seiner Zeit als Leiter der Mordkommission zwischen 2002 und 2009 in der Münchener Umgebung aufklärte. Die autobiografische Erzählweise ist ebenso packend wie nonchalant.

Dokuserie: Evil Genius

Die Netflix-Dokuserie Evil Genius - Die wahre Geschichte des grausamsten Banküberfalls in den USA klingt zunächst nach einer realen Fortsetzung der Oceans-Reihe: Sie involviert einen Bankraub, eine Geisel mit einer selbstgebauten Bombe um den Hals, eine Schatzsuche und ein Mastermind, das die Polizei auf Trab hält. In vier Teilen begibt sich Produzent Trey Borzillieri auf eine investigative Suche nach den Hintergründen des spektakulären Verbrechens. 

Dokufilm: Mommy Dead and Dearest

Die anderthalbstündige HBO-Dokumentation Mommy Dead and Dearest ist unter dem Titel The Gypsy Rose Blanchard Story auch auf Youtube zu finden. Dee Dee Blanchard pflegt unter großer öffentlicher Beachtung ihre scheinbar schwerbehinderte Tochter Gypsy. Dann ist Dee Dee plötzlich tot – ermordet. Die eindrückliche Dokumentation erzählt davon, wie schwer es manchmal ist, die Rollen von Opfer und Täter*in eindeutig zuzuordnen. 

Symbolfoto: Lizenzfreies Bild von Pixabay

Rezension: Neon Genesis Evangelion

Nach fast 15 Jahren ist Neon Genesis Evangelion wieder legal im Westen verfügbar. Eine Rezension.
 

Chernobyl: Die Realität ist der wahre Horror

Die TV-Serie Chernobyl erzählt die Ereignisse rund um die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl auf beklemmende und verstörende Weise nach.
 

Frauen sind entweder dumm oder Huren

Warum A Rainy Day in New York ein furchtbarer Film und Woody Allen ein furchtbarer Mensch ist. Eine Rezension.
 
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