Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Debattierclub an der Universität Duisburg-Essen gegründet

Beim Debattierclub wollen Studierende über aktuelle gesellschaftliche Themen diskutieren und sich austauschen.
 

Mit Topf und Kochlöffel gegen Neonazis

Etwa 600 Neonazis demonstrierten am Samstag, 14. April 2018, durch die Dortmunder Innenstadt. Eine durch die Polizei hermetisch abgeriegelte Demonstrationsroute verschaffte den Neonazis, wie in den vergangenen Jahren, eine nahezu reibungslose Inszenierung und Vernetzung. Kein Wunder also, dass Neonazi und Stadtratsmitglied Michael Brück (Die Rechte) sagte: „So ein Fahnenmeer hat Dortmund seit 1945 nicht mehr gesehen.“
 

„Jeder Körper ist schön“

 

AfD-Professorin scheitert bei Gütetermin

 

Konzeptlos gegen Antisemitismus

 

“The laws have to respond to the requests of the people”

<span style="color: #ff0000;">akduell</span>: How did you experience the day of the referendum and the following weeks?
 

Eine Woche um den Wald

Nachdem am vergangenen Dienstag, 28. November, ein Rodungsstopp im Rechtsstreit mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) gegen RWE im Hambacher Forst erwirkt wurde, entspannt sich die Lage im besetzten Waldgebiet nahe Köln. Am Donnerstag, 30. November, diskutierte auch der nordrhein-westfälische Landtag über den letzten Urwald Deutschlands, der fast vollständig gerodet werden soll – für die darunterliegenden Braunkohlevorkommen. Wir sprachen vor Ort mit den Besetzer*innen zur aktuellen Lage und den Jungen Grünen Essen, die gemeinsam am Samstag eine Solidaritätsaktion vor der RWE-Zentrale ins Leben gerufen hatten.
 

Das Zeitalter der Nachhaltigkeit

„Wir sind auf dem richtigen Weg in ein neues Zeitalter der Nachhaltigkeit“, behauptete NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bei der Klimakonferenz in Bonn. Seine Partei und die FDP stimmten schon 2013 gegen einen gesonderten NRW-Klimaschutzplan, auch die Afd nannte ihn jüngst in einem Gesetzesentwurf „überflüssig“.
 

Eine Ärztin im Auftrag der Aufklärung

Mehrfach wurde sie schon von Abtreibungsgegner*innen angezeigt, die Verfahren jedoch immer wieder eingestellt. Ab dem 24. November muss sich Allgemeinmedizinerin Kristina Hänel erneut vor dem Gießener Amtsgericht verantworten. Der Grund: Sie bietet auf der Homepage ihrer Arztpraxis Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen an. Für ihre Gegner*innen ist das ein Verstoß gegen den Paragraphen 219a des Strafgesetzbuches (StGB), der Werbung für Abtreibungen untersagt. In der NS-Zeit diente er aber vor allem zur Kriminalisierung jüdischer Ärzte, so Hänel.
 

"Die Lösung im Kampf gegen Wohnungslosigkeit sind Wohnungen"

Allein in Nordrhein-Westfalen leben 25.000 wohnungslose Menschen – das geht aus einem Bericht des Landessozialministers Karl-Josef Laumann (CDU) hervor. Ein Grund dafür sind steigende Mieten und der Rückgang von Sozialwohnungen. Von der neuen NRW-Landesregierung aus CDU und FDP sei indes nicht zu erwarten, dass sie gegensteuert, kritisiert das Straßenmagazin <a href="http://www.bodoev.de/strassenmagazin/das-strassenmagazin.html"><em>bodo</em></a>.
 

Links ist da, wo die Sahra rechts ist

 

Paradise Papers: Antisemitische Untertöne

Das Internationale Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ) präsentierte am 5. November erste Veröffentlichungen zu den Paradise Papers. Der <em>Süddeutschen Zeitung</em> (<em>SZ</em>) wurden 13,4 Millionen vertrauliche Dokumente zugespielt, die zeigen, wie Wirtschafts- und Politikfunktionär*innen unter anderem mit endlichen Rohstoffen Geschäfte machen. Doch die Journalist*innen haben sich bei der Aufdeckung nicht nur mit Ruhm bekleckert, wie eine Dokumentation von <em>WDR</em>, <em>NDR</em> und<em> SZ</em> zeigt.