Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Was kostet die FSK?

26.03.2019 12:34 - Julia Segantini

Hier trifft sich meist die Fachschaftenkonferenz. [Symbolbild: dav]

Schwerpunkt der Sitzung der Fachschaftenkonferenz (FSK) war die Besprechung des Haushaltstopfes. Dazu stellte Finanzreferent Pascal Winter alle Kostenpunkte vor. Zudem wurde sich auf die Aufteilung der Haushaltsgelder geeinigt.

Diskutiert wurden unter anderem die 108.000 Euro, die für den AStA anfallen. Mehrere Fachschaften sahen hier eine Möglichkeit zur Einsparung. Hier zu kürzen, hält Finanzreferent Pascal Winter (Juso Hochschulgruppe) für problematisch. „Es ist immer leicht zu sagen, wir schmeißen da jemanden raus. Ich habe durchgerechnet, wie das wäre, wenn man das Ganze umstrukturiert und jedes Referat nur mit einer Person besetzt. Aber in den vergangenen Jahren hat sich herausgestellt, dass so viele Leute gebraucht werden.“ Das sei nicht möglich, weil die Person neben dem BAföG-Höchstsatz zusätzliche Sozialleistungen erhalten müsste, um davon leben zu können, so Winter.

Dass die Frage nach einer Budgetkürzung dennoch aufkommt, kann AStA-Vorsitzende Aylin Kilic verstehen. „Vieles von dem, was wir im AStA machen, kommt nicht bei den Studierenden an. Ich hoffe, dass es sich durch das neue Referat für Hochschulpolitische Mitbestimmung ändert. Da sitzen viele Menschen, die diese Arbeit nicht leisten könnten, wenn sie nebenbei noch arbeiten müssten.“

Weitergeführt wurde zudem die jährliche Besprechung der Aufteilung der Haushaltsgelder. Nach kurzer Diskussion einigte man sich auf 50 Prozent Zuweisungstopf, 35 Prozent Sockeltopf und 15 Prozent FSK-Topf. Diese Variante wurde deshalb bevorzugt, weil sie die größeren Fachschaften finanziell nicht einschränkt, während die kleineren vom erhöhten FSK-Topf profitieren könnten.

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