Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Studierendenwerk setzt auf Nachhaltigkeit

(Foto: Lorenza Kaib)

29.01.2019 12:02 - David Peters

Seit dem 1. Januar 2019 gibt es in den gastronomischen Einrichtungen des Studierendenwerks Essen-Duisburg nur noch Einweggeschirr, das biologisch abbaubar ist. Außerdem soll die Nutzung von Mehrwegartikeln weiter gefördert werden.
„Wir versuchen Plastikmüll in unseren Mensen und Cafeten so gut es geht zu vermeiden. Mehrweg statt Einweg ist die Devise“, sagt Gerd Schulte-Terhusen, Abteilungsleiter der Hochschulgastronomie des Studierendenwerks zu den Zielen des Studiwerks. Weil To-Go-Verpackungen allerdings nicht ganz wegzudenken seien, setze man jetzt auf biologisch abbaubare Materialien: „Die Schale mit Deckel besteht aus Zuckerrohrfasern und Polymilchsäure (PLA). Unser Einwegkaffeebecher besteht aus nachwachsenden Rohstoffen, Karton aus reinem Zellstoff und PLA-Beschichtung.“
Für die Schale mit Deckel werden 0,50 Euro und für den Kaffeebecher 0,20 Euro fällig. So möchte man zusätzliche Anreize für die Nutzung von Mehrweggeschirr schaffen. Auch wolle man das Mehrweggeschirr zukünftig stärker bewerben. Johanne Peito vom Studierendenwerk sagt der akduell dazu: „Wir wollen zum Beispiel durch Kommunikationsmaterialien noch stärker hinweisen und verdeutlichen, welche ökologischen und ökonomischen Vorteile es hat, Mehrweggeschirr zu nutzen.“ Dennoch wird das To-Go-Geschirr weiterhin von den Kund*innen eingefordert, deshalb habe man sich für den Schritt zum nachhaltigen Einweggeschirr entschieden.
Die Reaktionen der Studierenden auf die Ankündigung des nachhaltigen Geschirrs sei sehr positiv, so Peito: „Insgesamt wächst das Umweltbewusstsein und die Einführung unseres Pfandsystems für Heißgetränke im Wintersemester 2017/18 hat gezeigt, dass ein Umdenken stattfindet. Wir konnten den Konsum im Pappbecher um rund 30 % reduzieren.“ 
 

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