Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Studentische Vollversammlung nimmt Hochschulgesetz in den Fokus

28.05.2018 21:57 - Philipp Frohn

Gefühlt plant das Studierendenparlament (StuPa) der Universität Duisburg-Essen seit Urzeiten eine Vollversammlung. Möglichst viele Studierende sollen dabei zusammenkommen, über wichtige hochschulpolitische Angelegenheiten debattieren und ihre Bedürfnisse für eine Uni, an der wir gut und gerne studieren, formulieren. Nun hat sich das StuPa – knapp drei Wochen vor der Vollversammlung am 12. Juni im LX-Hörsaal am Campus Duisburg – auf Themenschwerpunkte geeinigt.

Um 12.30 Uhr möchte das Präsidium die Anwesenden über studentische Gremien im Allgemeinen informieren. Angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung, die konstant unter zehn Prozent liegt, scheint man sich darüber im Klaren zu sein, dass nicht allen Studierenden Aufbau und Möglichkeiten der studentischen Partizipation an der Universität bekannt ist. Ein wichtiges Thema der Vollversammlung soll das neue Hochschulgesetz der nordrhein-westfälischen Landesregierung aus CDU und FDP sein. Das dürfte das studentische Leben nämlich weitreichend beeinträchtigen. Die Möglichkeit zur Anwesenheitspflicht soll eingeführt werden, studentische Hilfskräfte könnten ihre Personalvertretung verlieren  und Studiengebühren für internationale Studierende sind ebenfalls nicht vom Tisch. Auch soll der Komplex Wohnen und Mobilität debattiert werden.

Keine reine Informationsveranstaltung

Für weitere Diskussionen und Anregungen aus dem Plenum haben die Parlamentarier*innen ein zusätzliches Zeitfenster freigelassen. „Die Vollversammlung sollte ja auch selbst entscheiden, worüber wir reden. Sonst könnten wir auch eine reine Informationsveranstaltung machen“, meint AStA-Vorsitzender Marcus Lamprecht (Grüne Hochschulgruppe) dazu. Zur weiteren Ausgestaltung der Themen soll sich eine Kommission gründen, in der Mitglieder aller im StuPa vertretenen Listen sitzen. Viel Zeit ist dafür nun allerdings nicht mehr.

Damit alle Studierenden die Möglichkeit haben, an der Vollversammlung teilzunehmen, fallen Seminare und Vorlesungen in der Zeit von 12 bis 16 Uhr aus. Das Referat für Öffentlichkeitsarbeit möchte bald mit der Promotion beginnen. Auch soll sich die Kommission noch mit den Fachschaften auseinandersetzen. Angedacht ist, dass sie Getränke- und Essensstände organisieren.

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