Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Spärliche Besucherzahl bei der Vollversammlung

Bei der Vollversammlung standen einige Punkte auf dem Programm.

   [Symbolbild: pixabay]

18.11.2019 15:24 - Magdalena Kensy

Die diesjährige Vollversammlung (VV) an der UDE bestand aus drei Programmpunkten. Zu Besuch waren die Students for Future (SfF) und Mitglieder von Arbeiterkind.de, einer Organisation zur Studienfinanzierung. Zum Abschluss gab es eine Podiumsdiskussion der kandidierenden Listen für das Studierendenparlament (Stupa).  

Soweit das Auge reichte herrschte im Hörsaal gähnende Leere. Zahllose Stühle waren nicht besetzt, ganze Reihen boten freie Platzwahl. Nur die ersten beiden Reihen wurden von den Mitgliedern der Listen besetzt. Ansonsten saßen nur vereinzelt ein paar Studierende, verteilt, wobei manche zwischenzeitlich den Hörsaal wieder verließen. Zu Gast waren die Students for Future die einige Punkte zur Versammlung mitgebracht hatten. Unter Anderem stellten sie Forderungen zu den Themengebieten ÖPNV, Bildung, Campus und Klimaneutralität vor, die allesamt einstimmig angenommen wurden. Besonders bei den Forderungen für den Campus werden alle Studierenden die Auswirkungen miterleben, wenn sie erfolgreich mit der Universität ausgehandelt werden. Das Mülltrennungssystem soll verbessert werden, die Drucker sollen die Standardeinstellung „Doppelseitig“ drucken bekommen und es wird sich stärker für Trinkwasserstationen an den Campussen eingesetzt. 

Nachdem SfF sich bedankt und verabschiedet hatte, haben die Mitglieder von Arbeiterkind.de die Möglichkeiten zur Studienfinanzierung vorgestellt. Ihre Hauptmotivation ist, Menschen, die aus Nicht-Akademikerfamilien kommen, zu unterstützen, zu motivieren und zu begleiten. Dabei geben sie Hilfestellung bei der Beratung zu BAföG, Stipendien, Kredite oder anderen Einkommensquellen, die während des Studiums unterstützen. 

Abschließend gab es eine Podiumsdiskussion mit den Listen für die anstehende Wahl zum Studierendenparlament (StuPa). Die Unabhängigen Demokraten waren jedoch aus uns nicht bekannten Gründen abwesend. Während der Diskussion wurden Fragen aus dem Plenum beantwortet und Themen wie Öffentlichkeitsarbeit und Räumlichkeiten für Studis untereinander diskutiert. Die Grüne Hochschulgruppe möchte mehr Aufmerksamkeit durch Social Media gewinnen. Dazu würden Plakatwände und Schaukästen mehr gefüllt werden, um Werbung zu machen. Die anderen Listen, wie die Linke Liste, der Ring Christliche Demokratischer Studenten und die Jusos stimmten dieser Ansicht zu. Die Liberale Hochschulgruppe ergänzte, dass es Zeit wird aus der Blase herauszukommen und kritisierte, dass sich nur Studierende der Politikwissenschaft unter ihnen befinden würden und es nun Zeit wäre das zu ändern und aus der Blase herauszukommen. 

Lizensfreies Bild von pixabay.
 

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