Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Senatswahl 2018: Die Juso Hochschulgruppe

Abbildung: PaliGraficasCC0 Creative Commons
11.07.2018 19:59 - Die Redaktion

akduell: Wofür wollt ihr im Senat eintreten?
 
Unser größtes Anliegen ist die Abschaffung der Gruppenparität zu verhindern, damit Studierende nicht weniger stark im Senat vertreten werden.
 
akduell: Was wollt ihr in Bezug auf das Semesterticket tun?
 
Daran wollen wir besonders im AStA arbeiten, weil es effektiver ist darüber Druck auf die DVG auszuüben. Im Senat wollen wir das dennoch ansprechen und das Rektorat beziehungsweise den Mittelbau dazu animieren uns – die Studierendenschaft – zu unterstützen, damit wir geschlossen als eine Einheit bestehend aus Institutionen aller Bereiche gegen die Probleme des Semestertickets vorgehen können.
 
akduell: Wie steht ihr zum neuen Hochschulgesetz und was wollt ihr diesbezüglich im Senat tun?
 
Das Hochschulgesetz birgt viele Nachteile für uns Studierende. So
sehen wir das Problem insbesondere bei der Möglichkeit, die Anwesenheitspflicht einführen zu können. Außerdem sprechen wir uns gegen die Einführung von Studiengebühren aus. Diese beiden Punkte verhindern ein selbstbestimmtes Studium und benachteiligen viele Studierende, die arbeiten gehen oder anderweitige Verpflichtungen haben. Insbesondere die Einführung der Studiengebühren führt zu Chancenungleichheit und schließt Individuen aus einfacheren Verhältnissen aus.
 
akduell: Wieso sollten Studierende wählen?
 
Demokratie ist die einzige Regierungsform, die sich selber abschaffen kann. Jeder Mensch (auch außerhalb der Universität) sollte sich an einer Wahl beteiligen, bevor das Recht verloren geht. Mit einer Wahl hat jeder / jede die Möglichkeit, die Hochschulpolitik zu beeinflussen und die eigenen Interessen durchzusetzen. Gerade im Senat im Hinblick auf die letzte Legislaturperiode und die damit verbundene seltene Anwesenheit einiger Senator*Innen ist es umso wichtiger, seine Stimme zu erheben, da je mehr Individuen an der Wahl teilgenommen haben, desto geringer die Wahrscheinlichkeit ist, dass erneut unmotivierte und unengagierte Vertreter*Innen im Senat sind.

Kulturticket: Bald auch in Duisburg

Zu Beginn des Sommersemesters erreichte kulturaffine Studierende eine gute Nachricht: Der AStA führt das Kulturticket auch in Duisburg ein. Ab Mai können Studierende der Universität Duisburg-Essen (UDE) für einen Euro in den Duisburger Theaterbetrieben Tickets für Aufführungen erwerben. Die Kooperation besteht zwischen der . Am Theater am Marientor erhalten Studierende keine Vergünstigung. Wer schon im Besitz des Kulturtickets ist, muss kein neues beantragen, um auch in Duisburg Kulturveranstaltungen zu besuchen: Die Registration erfolgt beim Kauf der ersten Karte direkt an der Theaterkasse. Genau wie in Essen, können diese ab sieben Tage vor einer Veranstaltung reserviert werden.
 

StuPa: Das ist ja fast wie im Kindergarten hier

Jeden Monat treffen sich 37 Parlamentarier*innen im Studierendenparlament (StuPa) der Universität Duisburg-Essen. Pünktlich wird die Sitzung gestartet, vom Allgemeinen Studierendenausschuss berichtet und über verschiedene Anträge abgestimmt. Soweit die Theorie.
 

Aus dem Untergrund in die Oberliga

Die Studi-Band Agenda will das zur Zeit unbeliebte Genre Heavy Metal wiederbeleben.
 
Konversation wird geladen