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HOCHSCHULPOLITIK

Senat: Corona beeinflusst Präsenzprüfungen

Der Campus ist leer. Veranstaltungen finden online statt, so auch die Senatssitzungen. [Foto: David Peters]
18.01.2021 14:34 - Özgün Ozan Karabulut

Der Senat der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat ihre Vorsitzenden wiedergewählt. Aufgrund der schwierigen Gestaltung der Online-Sitzungen wurden zwei Stellvertreter des Vorsitzes gewählt. Außerdem gibt der Kanzler eine Update zu den Präsenzprüfungen.

Prof. Dr. Anja Steinbach von der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften wurde als Vorsitzende des Senats mehrheitlich wiedergewählt. Die Änderung der Grundordnung und Geschäftsordnung hat es dem Senat ermöglicht, mehr als eine:n Stellvertreter:in des Vorsitzes zu wählen. Folglich wurden für die nächste Periode zwei Vertreter:innen vorgeschlagen. „Die Leitung der Senatssitzungen sind als Online-Sitzungen sehr große Herausforderungen für Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende. Es ist einfach so, dass zum einen sehr leicht technische Schwierigkeiten auftreten können. Es wäre gut, wenn dann eine weitere Person nicht nur auf Zuruf, sondern auch bestätigt und gewählt dieses Amt übernimmt. Diese besondere Situation erfordert besondere Maßnahmen“, begründet Steinbach die Aufstockung.

Yves Landes von der Gruppe der Mitarbeiter:innen in Technik und Verwaltung und Dr. Christian Karl aus Gruppe der akademischen Mitarbeiter:innen wurden vom Senat mehrheitlich als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Wenn Präsenzsitzungen möglich sind, soll entschieden werden, ob zur alten Vorgehensweise mit einer stellvertretenden Person zurückgekehrt werden soll.

Präsenz- oder Online-Prüfungen?

Neben den Wahlen wurde seitens des Kanzlers Jens Andreas Meinen die Lehre zu Corona-Zeiten thematisiert: „Wir haben in der letzten Woche eine Regelung getroffen, dass wir eine kleine Öffnung vornehmen und zumindest die Tätigkeiten in den Laboren - wo Infrastruktur und Equipment nötig ist und diese ohne Online-Veranstaltungen nicht in Betracht kommen - ermöglicht werden können. Das ist uns gelungen.“ Die Situation der Lehre wird von Meinen als schwierig empfunden, da alle weiteren Veranstaltungen momentan nicht zulässig sind. Ausnahmen bilden Veranstaltungen, bei denen für Studierende ohne Teilnahme schwere Nachteile eintreten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird demnächst mit den Ministerpräsident:innen der Länder über das weiter Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. „Die Frage ist, wie es im Februar weitergeht. Ich glaube es ist nicht zu erwarten, dass es da allzu große Lockerungen gibt. Von daher ist natürlich insbesondere die Frage, wie es mit den Prüfungen weiter geht, eine sehr schwierige und vielleicht auch sogar in Teilen eine dramatische“, so Meinen.

Dennoch bereitet sich das Rektorat mit dem Gebäudemanagement der UDE auf Präsenzklausuren vor. Im Moment scheint es nicht so, dass es größere Präsenzprüfungen geben wird, Online-Formate werden wohl präferiert: „Ich glaube, dass es für Präsenzprüfungen im Februar ziemlich schwierig wird. Was das für uns dann heißt, werden wir in den nächsten Tagen in den verschiedenen Gremien besprechen müssen.“

 

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