Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Nextbike Ausleihzahlen auf über 120.000 gestiegen

[Foto: David Peters]

21.03.2019 09:52 - David Peters

Nachdem die Ausleihzahlen des Fahrradverleihs nextbike, auch bekannt als Metropolradruhr, vom AStA 2017 noch als „ausbaufähig“ bezeichnet wurden, konnten diese in 2018 mehr als verdoppelt werden. Das Referat für Ökologie und Mobilität zeigt sich zufrieden, sieht aber auch noch Verbesserungsmöglichkeiten.

Seit April 2017 besteht die Kooperation zwischen dem Fahrradverleih und der Studierendenschaft. Studierende der Universität Duisburg-Essen (UDE) können die Fahrräder bis zu eine Stunde lang kostenlos nutzen und dann beispielsweise auch auf ein neues Fahrrad wechseln, um eine weitere Stunde kostenlos zu fahren. Von Januar bis August 2018 haben Studierende der UDE insgesamt 123.934 mal davon Gebrauch gemacht. Im Zeitraum April bis Dezember 2017 lag die Anzahl der Ausleihen noch bei 69.918. Damals hieß es von Seiten des Referats für Ökologie und Mobilität: „Die Nutzungszahlen sind definitiv ausbaufähig.“ Während sich die Anzahl der Ausleihen verdoppelte, stieg die Anzahl der registrierten Studis auf 7.000 (2017: 4.433).

Den Anstieg der Zahlen sieht Carlotta Behle (Grüne Hochschulgruppe, GHG) vom Referat für Ökologie und Mobilität in verschiedenen Punkten begründet: „So ein Projekt muss erstmal anlaufen, zudem haben wir Werbung bei der O-Woche gemacht und zusätzliche Ausleihstationen an der Uni aufgebaut.“ Auch die Kooperationen anderer Universitäten mit Nextbike hätten für zusätzliche Aufmerksamkeit gesorgt, so Behle.

Kosten in der Kritik

Zufrieden zeigte sich auch die Referentin für Hochschulpolitik Esther Smollich (GHG): „Neben dem ÖPNV bieten Nextbikes oft eine schnelle alternative Fortbewegungsart in den Ruhrgebietsstädten, die die ganze Nacht und ohne Wartezeiten an Bahnsteigen nutzbar ist.“ Auch die Liberale Hochschulgruppe (LHG) und der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) bewerten die Kooperation mit Nextbike positiv. Sven Benentreu (LHG) kritisiert allerdings die Kosten der Kooperation: „Obwohl es sich bei Nextbike um einen der größten Haushaltsposten handelt, wurde seitens des linksgrünen AStAs kein Gedanke an die Finanzierung verschwendet – und das obwohl bereits bei Vertragsabschluss ein dickes Minus im Haushalt abzusehen war.“

Auch der RCDS kritisiert die Kosten: „Wir zahlen laut Haushaltsplan 125.000 Euro hierfür. Die Ausleihen belaufen sich auf 123.934. So zahlen wir mehr als einen Euro pro Ausleihe. Das Minus in unserem Haushaltsplan ist untragbar und daher müssen wir dort Einsparungen machen, wo es nötig und möglich ist. Wir sehen gerade bei nextbike Potenzial diese Kosten zu senken.“ Bei einer nicht bindenden Urabstimmung im November 2016 hatten sich 2.561 von 3.628 Studierende für Nextbike ausgesprochen. Das bindende Votum von 20 Prozent wurde damals mit 8,47 Prozent nicht erreicht.

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